Sabine Herrmann

Sabine Herrmann

Sabine Herrmann (* 1961 in Meißen) ist eine deutsche zeitgenössische Künstlerin. Ihre Arbeiten umfassen großformatige Malereien auf Papier und Installationen.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Herrmann wuchs in Berlin auf. 1981 bis 1986 studierte sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Malerei und Grafik. Zu DDR-Zeiten gründete sie mit anderen Künstlern die Galerie in der Werkstatt von Wilfriede Maass, die von 1988 bis 1995 bestand. In ihrer Tätigkeit als freischaffende Künstlerin bekam sie unter anderem 1992 ein Stipendium des französischen Kulturministeriums für ein einjährigen Aufenthalt in der Villa Arson in Nizza. Mit dem Kunstpreis der Grundkreditbank Berlin 1993 erhielt sie ihre erste größere Auszeichnung für ihr Schaffen. Seit 1994 ist Sabine Herrmann Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. und seit 2010 im Vorstand des Vereins. Zwischen 1999 und 2001 arbeitete sie, während mehrere Auslandsaufenthalte, in Tokio und New York. Des Weiteren war sie von 2004 bis 2006 Mitglied der Produzentengalerie raum5.[1][2][3][4] Sie lebt in Berlin. 1996 erhielt sie den Kunstpreis der Volks- und Raiffeisenbanken und wurde 1997 mit dem Förderpreis Kunst des Energiekonzerns Vattenfall (damals noch Vereinigte Energiewerke AG), dem Vattenfall Contemporary ausgezeichnet.

Ausstellungen (Auswahl)

  • 1989: Malarstwo (Einzelausstellung), Galeria TEST, Warschau
  • 1992: l`àutre allemagne sur les murs, La Villette, Paris
  • 1992: Negresco (Einzelausstellung), KW, Berlin
  • 1992: Profession ohne Tradition (anlässlich 125 Jahre VdBK), Berlinische Galerie, Berlin
  • 1993: Ausstellungsraum der Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main
  • 1994: Zeitgenössische Kunst aus Deutschland, Museu de Arte Contemporanea Tambia, Olinda (Brasilien),
  • 1996: Kunstpreis der Volks- und Raiffeisenbanken, Kunstmuseum, Bonn
  • 1999: sushi 2000 (Einzelausstellung), Kulturbrauerei, Berlin
  • 2000: Shadows of Desire, Plaza Galery, Tokio
  • 2000: Beyond the wall, Goethe-Institut, Washington
  • 2002: Zeitgenössische Kunst aus den neuen Ländern, Bundeskanzleramt, Berlin
  • 2007: mines (Einzelausstellung), Raab-Galerie, Berlin
  • 2008: lichter (Einzelausstellung), Galerie Schwenk, Castrop-Rauxel
  • 2011: Pleased to meet you, Galerie im Deutschen Konsulat, Washington

Literatur

Film

  • Alexander Ris: Kunst als Freiraum-Bilder der anderen deutschen Kultur, Dokumentation (Erstsendung: WDR, 1990), Medienoperative, Berlin

Einzelnachweise

  1. http://www.magnetberg.de/Herrmann/biography.html
  2. http://www.artfacts.net/en/artist/sabine-herrmann-58/profile.html
  3. Eckhard Fürlus, Anette Simon: Sabine Herrmann. conrad Druck, Berlin 2007, ISBN 3-9810105-6-6, Seite 4-5
  4. Sparkassenstiftung Castrop-Rauxel (Hrsg.): transitions. 1. Auflage. DruckVerlag Kettler GmbH, Bönen 2010, ohne ISBN, erschienen im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010.

Weblinks


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