Hartwig Freiesleben

Hartwig Freiesleben

Hartwig Freiesleben (* 26. Januar 1942 in Kassel) ist ein deutscher Physiker und Professor für Kernphysik an der TU Dresden.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Hartwig Freiesleben studierte von 1961 bis 1966 Physik an der Philipps-Universität Marburg. Dort promovierte er 1970 auch zum Thema Untersuchung des Kerns 16N mit der Zwei-Nukleonen-Transfer-Reaktion 14C(3He,p)16N. Bis zu seiner Berufung in die Professur für Kernphysik der Ruhr-Universität Bochum im Jahre 1979 war er unter anderem wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Marburg und der Gesellschaft für Schwerionenforschung und forschte am Nuclear Structure Research Laboratory, University of Rochester, Rochester, N.Y., USA. Während dieser Zeit habilitierte er 1974. Seit 1993 ist er Professor für Kernphysik der TU Dresden.

Freiesleben war nach seiner Berufung in Dresden von Oktober 1993 bis Mai 1997 Prodekan der Fachrichtung Physik. Danach war er bis Mai 2000 als Dekan der Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften tätig. Er war von Mai 1994 bis Mai 2003 Mitglied des Fakultätsrates und des Konzils. Seit Mai 1994 gehört er der Fachkommission Physik an.

Forschungsschwerpunkte

Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen auf der Hadronenphysik, der Fusionsneutronik, der Schwerionenphysik und den Kernreaktionsmechanismen.

Mitgliedschaften

Hartwig Freiesleben ist Mitglied in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Dort ist er im Komitee Hadronen und Kerne des Fachverbandes aktiv. Am Kühlersynchrotron COSY ist er Mitglied im Programme Advisory Committee. Von 1988 bis 1993 war er dort auch im Koordinierungsausschuß Experimente/Beschleuniger (KEB).

Im Jahr 2006 war Freiesleben Vorsitzender des Nuclear Physics Board (NPB) der European Physical Society. Dem NPB gehört er weiterhin an. Er ist zudem der Repräsentant des NPB bei PANS (Public Awareness of Nuclear Science).

Literatur

  • Dorit Petschel (Bearb.): Die Professoren der TU Dresden 1828–2003. Böhlau Verlag, Köln / Weimar / Wien 2003, S. 233.

Weblinks


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