Okeanine

Okeanine
Die Okeaniden
(Gustave Dore, 1860).

Die Okeaniden sind in der griechischen Mythologie die Töchter des Okeanos und der Tethys. Sie sind Nymphen, die über die Meere herrschen, mit Ausnahme des Mittelmeeres, das den Nereiden gehört.

Etwas weiter gefasst sind die Okeaniden die Gesamtheit der Söhne und Töchter des Okeanos und der Tethys. Laut Hesiods Theogonie gibt es 3.000 Töchter (Verse 355 ff.: Diese von Tethys zugleich und Okeanos stammenden Töchter / Sind durch Alter erhöht; auch gibts noch viele der andern. / Denn drei Tausende sind leichtfüßiger Okeaninen.)[1]. Die folgenden Verse 360 f.: Eben so viel auch sind dumpfrauschender Ströme noch übrig, / Sie, des Okeanos Söhn', und der ehrfurchtwürdigen Tethys)[1] lassen sich so interpretieren, dass es auch 3.000 Söhne gab. Jedem Gewässer ist ein bestimmter Okeanid zugeordnet.

Inhaltsverzeichnis

Einige der weiblichen Okeaniden

Wenn nicht anders angegeben, werden sie in der Theogonie (Verse 342 bis 354) als Töchter von Okeanos und Tethys genannt;[1] teilweise finden sich je nach Originalquelle unterschiedliche Aussagen über die Abstammung.

Einige der männlichen Okeaniden

Wenn nicht anders angegeben, werden sie in der Theogonie (Verse 330 bis 338) als Söhne von Okeanos und Tethys genannt.[1]

Quellenangaben

  1. a b c d Deutsche Übersetzung von Hesiods Theogonie bei Projekt Gutenberg
  2. Amphitrite (englisch)
  3. Ephyra (englisch)
  4. Meliboia (englisch)
  5. Pleione (englisch)
  6. Inakhos (englisch)
  7. a b Ismenos (englisch)

Literatur

  • Karl Kerényi: Die Mythologie der Griechen - Die Götter- und Menschheitsgeschichten. dtv, München 1994. ISBN 3-423-30030-2
  • Michael Grant und John Hazel: Lexikon der antiken Mythen und Gestalten. dtv, München 2004. ISBN 3-423-32508-9
  • Robert von Ranke-Graves: Griechische Mythologie - Quellen und Deutung. rororo, Hamburg 2001. ISBN 3-499-55404-6

Siehe auch

Weblinks


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