Peripheralradpumpe

Peripheralradpumpe
Prinzip einer Peripheralradpumpe.
Die rote Farbe symbolisiert die Zunahme vom Flüssigkeitsdruck.
Schnittansicht einer magnetgekoppelten Peripheralradpumpe

Eine Peripheralradpumpe ist eine Kreiselpumpe, bei der das Medium in einem Peripheralkanal gefördert wird.

Inhaltsverzeichnis

Prinzip

Das Medium wird durch den Saugstutzen angesaugt und in einen ringförmigen Kanal geleitet, in dem sich der Pumpenkreisel dreht. Dieser besteht aus geraden Schaufeln, die das Medium in eine Rotationsbewegung versetzen. Das Medium verlässt die Pumpe durch den Ablaufstutzen, nachdem es den Ringkanal durchströmt hat. In dem Ringkanal wird die Bewegungsenergie von den Schaufeln auf das Medium übertragen, wodurch der Druck erhöht wird. Das Arbeitsprinzip ist ähnlich dem einer Seitenkanalpumpe.

Eigenschaften

Peripheralradpumpen eignen sich besonders für kleine Fördermengen und hohe Förderdrücke. Die größte Antriebsenergie wird bei dem höchsten Förderdruck und der geringsten Fördermenge benötigt. Diese Pumpenart ist drehrichtungsunabhängig und benötigt nur eine geringe Zulaufhöhe (NPSH). Peripheralradpumpen werden auch in hermetischer Bauweise mit Magnetkupplung geliefert.

Kennlinie

Kennlinie einer Peripheralradpumpe

Im Gegensatz zur Kennlinie gewöhnlicher Zentrifugalpumpen, flacht die Kennlinie einer Peripheralradpumpe mit abnehmendem Fördervolumen nicht ab. Die Kennlinie ist vielmehr eine Gerade mit maximaler Förderhöhe bei Nullförderung und Nullhöhe bei Maximalförderung. Diese Gerade ergibt sich aus der Tatsache, dass die Peripheralradpumpe vom Typ Volumenverdränger ist.

Siehe auch


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