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Ludwig Seiboldt (* 14. November 1941 in Nieder-Eschbach; † 23. Januar 2008 in Lich) war ein deutscher Agraringenieur und Politiker (CDU).
Inhaltsverzeichnis
Leben und Beruf
Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Seiboldt zunächst eine landwirtschaftliche Ausbildung, die er 1960 mit der Gehilfenprüfung abschloss. Er besuchte von 1958 bis 1960 die Landwirtschaftliche Fachschule in Friedberg und 1961/62 die Höhere Landbauschule in Michelstadt. 1962 graduierte er zum Diplom-Agraringenieur.
Seiboldt arbeitete von 1963 bis 1966 als Sachbearbeiter im öffentlichen Dienst. Von 1966 bis 1977 war er als Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter für landwirtschaftliche Entwicklungsaufgaben in Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen tätig. 1977 trat er als Verwaltungsangestellter in den Dienst des Bundesamtes für Ernährung und Forstwirtschaft ein.
Ludwig Seiboldt ist am 23. Januar 2008 nach langer Krankheit verstorben.
Partei
Seiboldt trat 1961 der Jungen Union bei und war von 1963 bis 1970 JU-Kreisvorsitzender in Friedberg. Seit 1963 war er Mitglied der CDU.
Abgeordneter
Seiboldt gehörte dem hessischen Landtag vom 22. März 1979, als er für den ausgeschiedenen Abgeordneten Karl-Heinrich Trageser nachrückte, bis 1983 an. Ab 1985 war er Kreistagsmitglied des Kreises Gießen.
Öffentliche Ämter
Seiboldt war von 1984 bis Ende 2007 Bürgermeister der Stadt Lich.
Ehrungen
Ludwig Seiboldt erhielt am 14. Januar 2008 den Hessischen Verdienstorden[1].
Einzelnachweise
Personendaten NAME Seiboldt, Ludwig KURZBESCHREIBUNG deutscher Agraringenieur und Politiker (CDU) GEBURTSDATUM 14. November 1941 GEBURTSORT Nieder-Eschbach STERBEDATUM 23. Januar 2008 STERBEORT Lich
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