Suzuki GSX1000R

Suzuki GSX1000R
Suzuki
GSX-R 1000 (K7)
Hersteller: Suzuki Motor Corporation
Produktionszeitraum: 2001–heute
Klasse: Superbike
Motor: Viertaktmotor, flüssigkeitsgekühlter Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC, 4 Ventile pro Zylinder, Nasssumpfschmierung, eine Ausgleichswelle, elektronische Benzineinspritzung 44 mm, geregelter Katalysator, Sekundär-Luftsystem
Bohrung (mm): 73,4
Hub (mm): 59,0
Verdichtung: 12,5:1
Hubraum (cm³): 999
Leistung (kW/PS): 136/185 bei 12.000 min-1
Drehmoment (Nm): 117 bei 10.000 min-1
Kraftstoff: Super
Kraftstoffverbrauch: 6,3
Getriebe: 6-Gang
Antrieb: Kettenantrieb, O-Ring-Kette
Fahrwerk/Rahmen: voll einstellbar, Carbonnitrid-beschichtete 43 mm USD-Telegabel, Alu-Zweiarmschwinge mit Einzelfederbein/Aluminium-Brückenrahmen, Lenkkopfwinkel: 23,8° , Nachlauf: 96 mm
Bremsen: vo. 2 x 310 mm Scheibenbremse, 4-Kolben-Festsättel, radial/hi. 220 mm, 1-Kolben
Radstand (mm): 1415
Bereifung vorne: 120/70 ZR-17 auf 3.50 x 17"
Bereifung hinten: 190/50 ZR-17 auf 6.00 x 17"
Sitzhöhe (cm): 81,0
Leergewicht (kg): 172 (trocken)
Gewicht fahrbereit (kg): 208 (vollgetankt)
Zuladung (kg): 182
Tankvolumen (Liter): 17,5 (inkl. Reserve)
Vorgängermodell: Suzuki GSX-R 1000 K6
Nachfolgemodell: Suzuki GSX-R 1000 K8
Ähnliche Modelle: GSX-R 600, GSX-R 750
Besonderheiten: über Radialbremspumpe betätigte radial verschraubte 4-Kolben-Bremssättel vorn, 4-in-1-in-2-Auspuffanlage mit Endschalldämpfer aus Titan, Anti-Hopping-Kupplung, elektronisch wählbare Leistungscharakteristik, elektronisch gesteuerter Lenkungsdämpfer

Die GSX-R 1000 ist ein Motorrad der Kategorie Superbikes des japanischen Herstellers Suzuki. Sie wurde 2001 auf dem deutschsprachigen Markt eingeführt.

Die erste Modellreihe der GSX-R 1000 mit flüssigkeitsgekühltem 988-cm³-16V-DOHC-Reihenvierzylinder mit querliegender Kurbelwelle war eines der ersten Serienmotorräder mit einem Leistungsgewichts-Verhältnis von annähernd einem Kilogramm (kg) pro PS, nämlich 118 kW (160 PS) bei 170 kg Trockengewicht.

Bereits 2003 wurde das neue Modell GSX-R 1000 K3 eingeführt. Neben einem völlig neuen Design leistete der Motor nun 121 kW (164 PS), das Trockengewicht wurde um zwei auf 168 kg gesenkt. Wichtige Neuerung war die Radialbremsanlage vorne mit nun 300 mm großen Bremsscheiben.

Inhaltsverzeichnis

Technik (Modell 2005/2006)

Suzuki setzt bei der GSX-R 1000 von jeher auf das bewährte Motorenkonzept, einen flüssigkeitsgekühlten Reihenvierzylinder-Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen und je vier Titan-Ventilen pro Zylinder. Eine elektronische Multipoint-Benzineinspritzung ist in dieser Klasse selbstverständlich, Suzuki kombiniert sie jedoch mit zwei Drosselklappen pro Zylinder, was dem Motor zu einer geschmeidigen Gasannahme und kräftigem Durchzug bereits im mittleren Drehzahlbereich verhilft.

Das Fahrwerk besteht aus einem Aluminium-Brückenrahmen, einer voll einstellbaren, Carbonnitrid-beschichteten 43-mm-Upside-Down-Gabel und einer massiven Aluminium-Zweiarmschwinge mit einem indirekt angelenkten, komplett einstellbaren Zentral-Federbein. Ein serienmäßiger Lenkungsdämpfer unterdrückt Lenkerschlagen („Kick Back“) wirkungsvoll, eine Anti-Hopping-Kupplung („Slipper Clutch“) verhindert ein stempelndes Hinterrad, wenn beim Anbremsen hart herunter geschaltet wird.

Die GSX-R 1000 verfügt über eine leistungsfähige Bremsanlage mit vorn zwei 310-mm-Bremsscheiben, radial verschraubten 4-Kolben-Festsätteln von Tokico und einer fein dosierbaren Radialbremspumpe.

Rennsport

Seit 2004 ist die GSX-R 1000 Suzukis Homologationsmodell für die Superbike-Weltmeisterschaft und löste damit die bis dato aus Reglementgründen verwendete GSX-R 750 ab. Rennadaptierte Versionen der GSX-R 1000 starten auch in der Stocksport-Klasse sowie bei Langstreckenrennen diverser Rennserien.

2005 konnte Troy Corser mit dem Suzuki-Werksteam auf der GSX-R 1000 den Weltmeistertitel der FIM-Superbike-Weltmeisterschaft erringen.

Sonstiges

Im deutschsprachigen Raum ist die Suzuki GSX-R 1000 auch unter der Bezeichnung Gixxer bzw. „Kilogixxer“ bekannt. Des weiteren ist sie ein Fahrzeug des schwedischen Ghost Riders.

Bilder

Weblinks


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