Zwischenartliche Konkurrenz

Zwischenartliche Konkurrenz

Interspezifische Konkurrenz ist der Wettbewerb um Ressourcen (Konkurrenz) zwischen Populationen oder Individuen verschiedener Arten. Die interspezifische Konkurrenz ist vor schwankenden Umweltbedingungen der wichtigste Aspekt der Populationsdynamik und der Evolution. Sie führt zur Besetzung von ökologischen Nischen. Im Gegensatz dazu steht die intraspezifische Konkurrenz, also die Konkurrenz innerhalb einer Population oder zwischen Individuen derselben Art.

Arten der interspezifischen Konkurrenz sind:

  • Nahrungskonkurrenz: verschiedene Arten bevorzugen dieselbe Nahrung oder Beute, führt zur evolutionären Verbesserung der Strategien des Nahrungserwerbs.
  • Habitatkonkurrenz: verschiedene Arten leben im selben Habitat (Lebensraum), Anpassung an Interferenz durch sozialen Stress.

Weitere interspezifische Wechselbeziehungen spielen in der Populationsdynamik und in der Evolution eine Rolle:


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  • zwischenartliche Konkurrenz — zwischenartliche Konkurrenz, interspezifische Konkurrenz, Konkurrenz zwischen Individuen verschiedener Arten in einem Ökosystem, etwa um Nahrung, Wohn und Brutplätze, die zur Verdrängung oder gar Vernichtung der unterlegenen Art in dem… …   Deutsch wörterbuch der biologie

  • Konkurrenz — Wetteifer; Rivalität; Wettstreit; Mitbewerb; Wettbewerb * * * Kon|kur|renz [kɔnkʊ rɛnts̮], die; , en: 1. <ohne Plural> das Konkurrieren besonders im wirtschaftlichen Bereich: eine starke Konkurrenz; sich, einander Konkurrenz machen; mit… …   Universal-Lexikon

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  • interspezifische Konkurrenz — ⇒ zwischenartliche Konkurrenz …   Deutsch wörterbuch der biologie

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