Bistum El Obeid

Bistum El Obeid
Basisdaten
Staat Sudan
Kirchenprovinz Khartum
Metropolitanbistum Erzbistum Khartum
Diözesanbischof Macram Max Gassis MCCJ
Apostolischer Administrator Antonio Menegazzo MCCJ
Generalvikar Philemon Abdalla Tutu
Fläche 888.939 km²
Pfarreien 13 (31.12.2007 / AP2008)
Einwohner 9.860.000 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken 156.000 (31.12.2007 / AP2008)
Anteil 1,6 %
Diözesanpriester 23 (31.12.2007 / AP2008)
Ordenspriester 14 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken je Priester 4.216
Ordensbrüder 18 (31.12.2007 / AP2008)
Ordensschwestern 36 (31.12.2007 / AP2008)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Arabisch
Kathedrale Al-Ubayyid-Kathedrale
Übersicht der Diözesen in Sudan; Nr. 1 ist das Bistum al-Ubayyid

Das römisch-katholische Bistum al-Ubayyid (lat.: Dioecesis Elobeidensis, arabischالأبيضal-Ubayyid; Alternativschreibung El Obeid, seltener El-Obeid oder El Obied) umfasst die sudanesischen Bundesstaaten Schamal Kurdufan, Dschanub Kurdufan, Gharb Kurdufan, Schamal Darfur, Dschanub Darfur und Gharb Darfur. Namensgebend ist die Hauptstadt des Bundesstaates Schamal Kurdufan al-Ubayyid.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Am 10. Mai 1960 wurde das Apostolische Vikariat al-Ubayyid gegründet und aus dem Apostolischen Vikariat Khartum herausgelöst. Am 12. Dezember 1974 wurde das Apostolische Vikariat zum Bistum erhoben und dem Erzbistum Khartum als Suffraganbistum unterstellt.

Bischöfe

Apostolische Vikare von al-Ubayyid (1960–1974)

  • Edoardo Mason MCCI (10. Mai 1960–1969)

Bischöfe von al-Ubayyid (ab 1974)

  • Paulino Lukudu Loro MCCI (5. März 1979–19. Februar 1983)
  • Macram Max Gassis MCCI (seit 12. März 1988)

Gemeinden

In folgenden Orten bestehen katholische Pfarreien: (In den Klammern sind die Gründungsdaten und nähere Informationen angeben)

  • al-Ubayyid (gegründet um 1871–1883)
  • ad-Dilling (gegründet um 1973)
  • Mading Achwey (gegründet am 23. März 1955)
  • Abyei (gegründet am 23. Mai 1962)
  • Kaduqli (gegründet um 1954)
  • an-Nahud (gegründet um 1954)
  • al-Faschir (Die Kirche ist um 1938 von und für die Gläubigen der Melkitisch-katholischen Kirche gebaut worden. Um 1954 übernahm die katholische Gemeinde mit lateinischen Ritus die Kirche.)
  • Nyala (gegründet um 1961)
  • Babanusa (gegründet um 1977)
  • Heiban (gegründet um 1987)
  • Gidel (gegründet um 1997)
  • Kauda (gegründet um 1997)
  • Lumon (gegründet um 1996)

Siehe auch

Quellen und Weblinks


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