Briefkarte

Briefkarte
Dieser Artikel behandelt die Postkarte zum Versand mit der Post, weitere Bedeutungen unter Postkarte (Begriffsklärung)
Postkarte mit eingedrucktem Wertzeichen (Ganzsache) aus dem Königreich Bayern (Michel-Nr. P44/1, abgestempelt am 27. April 1895 in Nürnberg, eingegangen am 28. April 1895 in München)
Britische Postkarte von 1890

Postkarten sind rechteckige Karten aus Papier oder Karton, um relativ kurze, offen lesbare Mitteilungen, Nachrichten, Grüße usw. per Post zu verschicken. Die Postkarte in der heutigen Erscheinungsform wurde erstmals offiziell 1869 in Österreich-Ungarn eingeführt und hieß damals Correspondenzkarte. Zunächst konnten sie lediglich national und international nur auf Basis bilateraler Abkommen verschickt werden, erst mit der Einführung der Weltpostkarte 1875 konnten Postkarten über alle Grenzen hinweg versandt werden. Die heutige Standardnormgröße ist DIN A6. Es gibt verschiedene Erscheinungsformen, wobei die heutzutage bedeutendste wohl die Ansichtskarte ist, die manchmal nicht unbedingt ganz korrekt als Bildpostkarte bezeichnet wird. Die Bildpostkarte ist zugleich auch eine eigenständige, spezielle Form der Postkarten.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Postkarte mit Antwortkarte

Schriftliche Nachrichten wurden bis in die neuere Vergangenheit üblicherweise als verschlossener Brief versandt. Um dem potenziellen Bedarf nach einer vereinfachten, schriftlich prägnanten Kommunikationsform von nicht vertraulichen Mitteilungen nachzukommen, wurden Postkarten eingeführt.

Erste Anläufe

1760 hat das private Stadtpostunternehmen Petite Poste (Kleine Post) in Paris offen lesbare Mitteilungen eingeführt, 1784 führte die privat betriebene Kleine Post in Wien[1] (auch 'Wiener Klapperlpost' genannt) Karten mit offen versandten Mitteilungen ein. In beiden Fällen sind jedoch keine Exemplare erhalten.[2][3]

Lipman's Postal Card

Am 27. Februar 1861 wurde ein Gesetz vom U.S. Kongress verabschiedet, dass erlaubte privat gedruckte Karten, bei einem Gewicht von unter einer Unze, mit der Post zu verschicken. Das ist die erste staatliche Genehmigung zur Verwendung von Postkarten. Bis 1500 Meilen betrug das Porto einen Cent und darüber 2 Cent.[4][5] Ebenfalls im Jahre 1861 nutzte John P. Charlton aus Philadelphia das neue U.S. Postkartengesetz und ließ sich die Postkarte urheberrechtlich schützen.[4] Er reichte seine Erfindung am 17. Dezember 1861 auch als Patent ein,[6] was aber letztlich nicht zugelassen wurde.[7] Er verkaufte seine Idee an Hyman L. Lipman, ebenfalls aus Philadelphia,[8] der dann Karten mit der Kennzeichnung „Lipman's Postal Card“ produzierte.[6] 1873 erscheinen die offiziellen U.S. Postkarten, die unabhängig von der Versanddistanz 1 Cent Porto kosteten. Private gedruckte Karten waren in den USA ab dann noch erlaubt, allerdings nur noch zum teureren Briefportosatz von 2 Cent.[5]

Zum 1. Juni 1865 wurden in Preußen sogenannte Drucksachenkarten als offene Mitteilungen eingeführt. Dort waren die Anschrift und der gedruckte Text auf ein und derselben Seite.[9] Sie waren mit Freimarken zu bekleben und es waren nur kurze handschriftliche Zusätze erlaubt.[10] Diese Karten wurden oft verwendet um einen Besuch eines Handelsvertreters anzukündigen und werden deswegen heute in Sammlerkreisen auch als Vertreterkarten bezeichnet.[11][12] Manche dieser Karten haben Abbildungen (Fabrikgebäude) auf der Rückseite.[13]

Der Geheime Postrat Heinrich von Stephan schlug am 30. November 1865 bei der 5. Postvereins-Konferenz in Karlsruhe vor, ein sogenanntes Postblatt ohne Wertstempeleindruck zuzulassen. Sein Vorschlag wurde aber bereits vor der Konferenz vom preußischen Generalpostamt abgelehnt und nicht verwirklicht, da die Mehrheit der verantwortlichen Personen die Ansicht vertrat, ein offenes Absenden von Mitteilungen sei aus Vertraulichkeitsgründen unmoralisch und beleidigend. Wegen der Idee eines geringeren Portos wurde außerdem befürchtet die Einnahmen der Post könnten zurückgehen.[14]

1868 reichten zwei Leipziger Buchhandelsunternehmen, Firma Friedlein und Firma Pardubitz, angeblich unabhängig voneinander beim Berliner Generalpostamt den Vorschlag ein, eine „Universal-Correspondenz-Karte“ einzuführen. Auf den Rückseiten sollten verschiedene Mitteilungen zum ankreuzen vorgedruckt werden. Trotz Ablehnung erscheint hier die später verwendete Bezeichnung „Correspondenzkarte“.[15][3]

Am 26. Januar 1869 erschien in der Wiener Tageszeitung „Neue Freie Presse“ ein Artikel mit dem Titel „Über eine neue Art der Correspondenz mittels der Post“ vom Professor der Nationalökonomie Emanuel Herrmann.[16] In dem Artikel regte er die Einführung der Postkarte an, hierbei standen volkswirtschaftliche Aspekte im Vordergrund.[17] Ähnlich einem Telegramm sollte die Anzahl der Wörter auf 20 begrenzt sein und durch eine geringe Gebühr gefördert werden. Der Artikel kam bald zum General-Post- und Telegraphen-Direktor Dr. Vincenz Freiherr Maly von Vevanovic[18], ihm gefiel die Idee und er verwirklichte sie trotz einiger Widerstände.[19]

Offizielle Einführung

Professor Emanuel Herrmann
Exemplar der ersten österreichischen Correspondenz-Karten der Welt mit Doppeladler Wappen

Am 1. Oktober 1869 erschien dann bei der österreichisch-ungarischen Post die von Dr. Emanuel Herrmann entwickelte Correspondenzkarte mit eingedrucktem Postwertzeichen. Die Rückseite der 8,5 × 12,2 cm großen Correspondenzkarte konnte bei Erscheinen der Karten, zur Vereinfachung, dann doch frei beschrieben werden. Der von Herrmann vorgeschlagene Name „Postkarte“ wurde von der Postverwaltung in Wien in „Correspondenzkarte“ umgeändert.[20] Die Karte kostete nur 2 Kreuzer (im Unterschied zu 5 Kreuzer für einen Brief), was gleichzeitig dem Wert der eingedruckten Briefmarke entsprach, und verkaufte sich bereits im ersten Monat 1,4 Millionen mal. In Ungarn erschienen fast völlig gleich aussehende Correspondenzkarten wie in Österreich, nur mit dem Unterschied eines ungarischen Wappens statt eines Doppeladlers.[21]

In Deutschland wurde am 26. April 1870 Heinrich von Stephan selbst zum Generalpostdirektor des Norddeutschen Bundes der die Einführung dort herbeiführte.[22] Am 6. Juni 1870 zeichnete der preußische Ministerpräsident und Kanzler des Norddeutschen Bundes Otto von Bismarck die „Verordnung betr: die Einführung der Correspondenzkarte“ ab, die ab 1. Juli 1870 in Kraft trat.[23] Gleichzeitig erfolgte die Einführung in Bayern, in Württemberg ab 8. Juli, in Baden Anfang August und in Luxemburg zum 1. September.[24] In Berlin und einigen anderen Städten wurde sie bereits ab dem 25. Juni 1870 verkauft.[22] Der Versand war außer im Inland - dem Gebiet des Norddeutschen Bundes und den drei genannten süddeutschen Ländern - auch nach Österreich-Ungarn und nach Luxemburg möglich.[25] Das Format der Karten entsprach dem der Postanweisung. Zunächst gab es in den deutschen Postgebieten die Correspondenzkarte nur mit aufgeklebten Freimarken, in Württemberg gab es sie gleich als Ganzsachen[26]. In der Schweiz kam die erste „Carte-correspondance“ am 1. Oktober 1870 als Ganzsache heraus. Der karminrote Wertstempel betrug 5 cts und die Karte konnte zunächst nur innerhalb des Landes verschickt werden.[27]

Einführung der Postkarte in anderen Ländern:[28][29][30]

  • 1870 Finnland, Großbritannien
  • 1871 Belgien, Niederlande, Dänemark, Kanada
  • 1872 Schweden, Norwegen, Russland, Ceylon
  • 1873 USA, Frankreich, Serbien, Rumänien, Spanien, Japan
  • 1874 Italien
  • 1875 Uruguay
  • 1876 Griechenland
  • 1877 Türkei
  • 1878 Portugal, Persien, Argentinien
  • 1879 Ägypten, Mexiko, Bulgarien
  • 1880 Brasilien
  • 1881 Kolumbien
  • 1883 Peru
  • 1886 Kongo
  • 1888 Montenegro

Während des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 gab es die erste Verwendung von Postkarten in größerem Umfang. Nachdem für die mobilen Truppen ab 17. Juli 1870 Portofreiheit galt, wurden bis Dezember 1870 rund 10 Millionen „Feldpost-Correspondenzkarten“ in die Heimat verschickt.[31][32]

Seit dem 12. Oktober 1871 konnten Correspondenzkarten zu Drucksachen, seit dem 1. Januar zu Postvorschusssendungen (Nachnahme) benutzt werden. Ab 1. März 1872 an wurde die Correspondenzkarte in Deutschland in Postkarte umbenannt, in der Schweiz erst 1879.[33] Nach einer Anfangszeit mit hohem Postkarten-Aufkommen kam es in zu einem Rückgang des Aufkommens, bis im Juli 1872 das Porto gegenüber dem Briefporto halbiert wurde. Zu Beginn war in den deutschen Gebieten der Portosatz identisch mit dem Briefporto.[34] Seit dem 1. Januar 1873 wurden Postkarten mit eingedruckten Postwertzeichen (Ganzsache) im Königreich Bayern und im Deutschen Reich von der Post verkauft.

Im internationalen Postverkehr wurde die Postkarte mit dem Berner Postvertrag ab 1. Juli 1875 zugelassen.[35] Siehe auch: Unterpunkt Weltpostkarte.

Ab etwa 1896 setzte sich die Ansichtskarte, auch durch die Nutzung neuerer Druckverfahren, im großen Stil durch. Ab dieser Zeit wurde verstärkt das mehrfarbige Druckverfahren der Chromolithografie verwendet, zuvor waren Ansichtskarten fast immer einfarbig, oft in Sepiatönen bedruckt. Die Karten waren zu einem relativ einem geringen Preis erhältlich und die Bilder ersparten das Schreiben längerer Städte- oder Landschaftsbeschreibungen. In vielen Tabak- und Schreibwarenläden waren Ansichtskarten zu kaufen. Etwa ab 1900 auch kamen zunehmend auch Fotodruckverfahren und weitere modernere Druckverfahren zum Einsatz.

Mit Wirkung zum 1. Oktober 1907 entfiel die Vorschrift, das Wort Postkarte, in der jeweiligen Landessprache aufdrucken zu müssen.[16]

1923 erscheinen in der Schweiz offiziell sogenannte Bildpostkarten, 1925 folgt die Einführung in Deutschland und 1927 in Österreich. Während des ersten Weltkriegs, aber vor allem während der Zeit des Nationalsozialismus und des zweiten Weltkriegs wurden Post- und Ansichtskarten für Propagandazwecke missbraucht, sie können heute als historische Quellen dienen.[36]

Statistik

Schweizer Zahlen[37][38]
Jahr Postkarten in Mio.
1870 0,22
1871 1,73
1872 2,35
1878 6,80
1880 8,60
1890 16,9
1895 21,3
1900 55,2
1905 83,7
1910 102,3
1911 109,5
1912 109,3
1913 112,5
1914 76,7

Wie Zahlen aus der Schweiz belegen, so hatte um 1913 das Postkartenaufkommen einen Höhepunkt erreicht. Möglicherweise sank das Postkartenaufkommen damals so abrupt, wegen der Auswirkungen des beginnenden ersten Weltkriegs. In Deutschland ist ein Höhepunkt wohl während der Zeit des ersten Weltkriegs anzusiedeln, wegen großen Anzahl von Feldpostkarten, die in diesem Zeitraum verschickt wurden. Die Anzahl der versandten Postkarten ging aufgrund zunehmender, alternativer Kommunikationsmöglichkeiten wie Telefon, Fax, E-Mail und Mobiltelefon nach und nach zurück. Der Anteil von frei beschreibbaren Postkarten ohne Illustration war früher höher, weil sie eine günstigere Kommunikationsform im Vergleich zum Brief waren. Erst als sich die schriftliche Kommunikation, zur allmählich aufkommenden Telekommunikation hin verlagerte, verlor diese Art der Postkarten an Attraktivität und gleichzeitig stieg immer mehr der prozentuale Anteil von Ansichtskarten, die heute wohl die meistversandte Art von Postkarten sind. Heute werden in Europa etwa 400 Millionen Postkarten pro Jahr verschickt.

Deutsche Zahlen[39]
Jahr Brief in Mio. Postkarten in Mio. Summe in Mio. Anteil Postkarten in %
1875 498,2 61,9 560,1 11
1880 575,3 141,0 716,3 20
1885 736,0 230,5 966,5 24
1890 972,2 330,3 1302,5 25
1895 1226,0 443,8 1669,8 27
1900 1689,8 954,9 2644,7 36
1998 399,45[40]
2006 [41] [41] 8380,0[42]
2007 [41] [41] 8112,0[42]

Im Jahr 1900 lag der Anteil der Ansichtskarten bei 46%.[43] Im Jahr 1954 fielen allein bei der westdeutschen Bundespost 920 Millionen Postkarten an. 1982 waren es noch 877 Millionen wovon 175 Millionen vom Auslandsverkehr waren. Dabei kamen aus dem Ausland 132 Millionen und 43 Millionen wurden ins Ausland verschickt.[44] In Italien wurden im Jahr 2004 52 Millionen Postkarten verschickt, 2006 waren es nur noch 45 Millionen.[45]

Merkmale

Einteilung der Adressseite einer Bildpostkarte als Schema
Postkarte 60 Pf. Schloss Rheydt als Ganzsache

Aufteilung

Vorderseite (Adressseite)

Die Vorderseite der Postkarte ist die Adressseite. Dort befinden sich in der Regel Linien zur Einteilung der Felder für die das Postwertzeichen, für die Adresse, einen Raum für Mitteilungen und Adresszeilen. Raum für schriftliche Mitteilungen ist auf der linken Seite der Adressseite, es können dort auch Zeilen für die Absenderadresse vorhanden sein. Bei der Bildpostkarte ist auf der linken Seite noch ein Bild auf der Adressseite.

Ab 1905 wurde die Adressenseite der Ansichts-Postkarte in Deutschland geteilt, wobei die linke Seite für Mitteilungen zur Verfügung stand. Bis dahin mussten die Mitteilungen auf die Bildseite der Ansichtskarten geschrieben werden, da die ungeteilte Anschriftseite ausschließlich für Adresse und Freimachung verwendet werden durfte. Bei Postkarten ohne Illustration wurde die Anschriftseite erst 1907 geteilt.[46] Bereits im Jahr 1900 trafen Frankreich und die Schweiz die Regelung, dass auch auf der Adressseite der Karten Mitteilungen gemacht werden durften.[47]

Rückseite

Die Rückseiten sind entweder leer und können frei beschrieben werden oder es sind dort Abbildungen, dann handelt es sich meistens um Ansichtskarten. Bei Postkarten mit Illustration auf der Rückseite und eingedrucktem Wertstempel (Briefmarke) handelt es sich um Sonderganzsachen.

Format

Zunächst gab es kleinere Formate (auch Kleinformat genannt) für Postkarten. Das dem Weltpostkarten ähnliche Format von 10,5 x 14,8 cm, DIN A6 (im Zusammenhang mit Postkarten oft auch Normalformat genannt) wurde am 1. Oktober 1927[48] eingeführt und setzte sich in Deutschland in den 1930er und 1940er Jahren langsam durch.[49] Im internationalen Verkehr ist heute eine Länge von 140 bis 235 mm, eine Breite von 90 bis 125 mm und ein Flächengewicht von 150 bis 500 g/m² zugelassen.[50]

Mondscheinkarte: Bavaria und Ruhmeshalle, München

Farbe

Frühe Postkarten, wie auch die erstmals 1869 offiziell erschienene Correspondenzkarte, waren oft auf gelblichem (andere manchmal auch bräunlichem) Karton gedruckt. Diese Farben wurden deshalb so gewählt, damit eventuelle Verfärbungen durch den Gebrauch bzw. Verschmutzungen weniger auffielen.[51] Die sogenannten Mondscheinkarten wurden teilweise auf bläulichem Karton gedruckt, um durch diese Hintergrundfarbe die Nachtdunkelheit nachzuahmen.

Formen der Postkarte

Ansichtskarte

Offizielle Postkarte No. 2 von der Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung in München von 1898

Hauptartikel: Ansichtskarte

Ursprünglich waren Postkarten nur für rein schriftliche Korrespondenz ohne Illustration vorgesehen. Es wurde immer wieder diskutiert von wem die erste Ansichtskarte stammte. Als allererster überhaupt gilt der Kupferstecher Desmainsons aus Frankreich, der bereits 1777 eine Ansichtskarte hergestellt haben soll.[52] So stand es im: "L' Almanach de la Petite Poste de Paris". Von diesem Almanach existiert heute kein Exemplar mehr, diese Information wurde aber überliefert.[53][54] Neueren Erkenntnissen zufolge gab es die erste deutsche Ansichtskarte, eine Einladung zur Treibjagd, schon 1866 vom Lithograf Wilhelm Schneider, Worms, postalisch gelaufen am 5. Dezember 1866.[55][56][57] Lange Zeit galt der Oldenburger Drucker und Buchhändler August Schwartz als erster Deutscher der eine illustrierte Postkarte druckte.[58] Der Münchner Lithograf Zrenner stellte 1872 als erster Massenproduzent eine Serie von mehreren, verschiedenen Ansichtskarten her.[59]

Ab 1871 verkaufte die Post Ansichts- und Glückwunschpostkarten und ab dem 1. Juli 1872 wurden in Deutschland private, nicht von der Post hergestellte Motivpostkarten zugelassen.

Frageteil einer Antwortkarte

Antwortkarte

Am 1. Januar 1872 kamen Antwortkarten auf den Markt, die es bald zum eingedrucktem Postwertzeichenpreis zu kaufen gab. Erst durch den Postkongress in Wien, im Jahr 1891 wurde die Antwortkarte in allen Postvereinsländern verpflichtend eingeführt.[60] Hierbei bezahlte der Absender auch gleich das Porto für den anhängenden Antwortteil des Empfängers. Postfrische Antwortkarten waren zusammenklappte zweiteilige Karten, bestehend aus je einem Frage- und Antwortteil. Frage- und Antwortteil sind auseinandergeklappt doppelt so groß wie eine gewöhnliche Postkarte und die Anschriftseite der Antwortkarte befand sich innen. Die beiden Teile hängen oben an den langen Seiten zusammen. Gebrauch: Der ursprüngliche Absender beschreibt zunächst den Frageteil und versendet die doppelteilige, zusammengeklappte Antwortkarte an den Adressat, der trennt den Frageteil ab und sendet den nun einzelnen Antwortteil zurück. Frage- wie Antwortteil haben dabei jeweils einen entsprechenden aufgedruckten Postwertstempel. Im Jahre 1992 wurde durch die Generaldirektion der Deutschen Bundespost Postdienst die Beendigung der Aufträge für Antwortkarten angewiesen. Die restlichen Vorräte wurden aber noch verbraucht. Noch zusammenhängende Antwortkarten auch für die Rückantwort zu verwenden war eigentlich nicht genehmigt, kamen aber teilweise vor. In der Schweiz gab es Antwortkarten national ab 1874 und für das Ausland ab 1879, dort wurde der Verkauf von Antwortkarten in den 1970er Jahren eingestellt.[61]

Beispiel einer deutschen Bildpostkarte von 1931

Bildpostkarte

Hauptartikel: Bildpostkarte

In Deutschland verfügte 1925 die Deutsche Reichspost unter leitender Mitarbeit der Gesellschaft für Postreklame, als untergliedertes Teilunternehmen der ehemaligen Reichspost, die Einführung der sogenannten Bildpostkarten. Sie sollten Werbung für den Fremdenverkehr machen. Gemeindeverwaltungen oder die ortsansässigen Verkehrsvereine konnten Bildpostkarten für ihre Stadt/ihren Ort beantragen. Anfangs verwendete man gezeichnete Ortsansichten, später Fotos, die in der linken Hälfte, meist oben, auf der Adressseiten aufgedruckt wurden. Die auftraggebende Gemeinde durfte festlegen, wo die Karten in welchem Anteil verkauft werden sollten. Bis Ende 1970er Jahre war der Verkauf in der Gemeinde selbst aus Rücksichtnahme auf den Ansichtskartenabsatz des lokalen Schreibwarenhandels nicht genehmigt.

Gezähnte Postkarte

Ab 1. Juni 1913 lieferte die Reichsdruckerei perforierte Postkarten als Ganzsachen der Dauerserie zunächst in Streifen, bald auch im Bogen. Ab dieser Zeit wurden auch immer mehr Schreibmaschinen genutzt, hiermit war ein effizientes Tippen in Serie möglich. Ab 1924 gab es auch Antwortkarten im Bogen gezähnt. In Bayern, Schweiz[62] (1912) und Württemberg (1913) erschienen ebenfalls gezähnte Postkarten. Die Karten wurden zum eingedruckten Wertzeichenpreis verkauft und die Mindestverkaufsmenge betrug 1000 Stück, in der Schweiz 800 Stück (100 Streifen zu je 8 Karten)[62].

Weltpostkarte mit vorgeschriebenem Aufdruck und einer bereits geteilten Adressseite, postalisch gelaufen Mannheim nach Prag.

Weltpostkarte

Auf der Grundlage des Berner Postvereinsvertrags vom 1. Juli 1875 wurde die Postkarte uneingeschränkten weltweiten Versand zugelassen. Diese Postkarten mussten damals noch nach Vorschrift auch die französische Aufschrift „Carte postale“ haben.[63] Seit dem 15. Juli 1878 gab es Weltpostkarten mit bezahlter Rückantwort. Diese für internationalen Versand vorgesehen Karten mit passendem Protosatz hatten im Regelfall den Aufdruck auf französisch (= Amtssprache des Weltpostvereines); z. B. „Postkarte mit Antwort – Carte postale avec réponse payée“. Bei der Weltpostkarte mit anhängender Antwortkarte war ebenfalls nur der Antwortteil abgetrennt abzusenden, was in der Praxis nicht immer erfüllt war. Der aufgedruckte Postwertstempel des Antwortteils wurde also vom Einlieferungspostamt im Ausland abgestempelt. Des Öfteren sind Weltpostkarten-Antwortteile mit zusätzlicher Briefmarkenfrankatur vorgekommen, die eigentlich überflüssig war, wohl weil nicht bekannt war, dass der mit einem fremdländischen Postwertzeichen bedruckte Antwortteil ohne zusätzliche Frankierung zurückgeschickt werden konnte. Es gab aber auch zusätzlich aufgeklebte Briefmarken wegen Portoerhöhungen oder Zusatzleistungen (Luftpost, Einschreiben etc.). Der Versand von Weltpostkarten mit anhängender Antwortkarte wurde entsprechend einem Übereinkommen der Konferenz des Weltpostvereins in Tokio ab 1. Juli 1971 im internationalen Verkehr beendet.

Neuere Erscheinungsformen

Im Zuge des Aufkommens neuer Medien und Technologien ergaben sich auch neue technische Möglichkeiten.

Mobilfunk-Postkarte (Handy-Postkarte)

Hauptartikel: MMS-Postkarte

Eine moderne Form der Postkarte unter Zuhilfenahme der Mobilfunk- und Kameratechnik moderner Mobilfunktelefone. Bild und Text werden hier mit dem Mobiltelefon erstellt und in elektronischer Form zum Provider gesendet. Dort wird die Postkarte mit dem übermittelten individuellen Text und Foto gedruckt und auf herkömmlichen Weg, per Post verschickt.

Reale Postkarten aus dem Internet

Bei dieser Form der Postkarte können ähnlich der Handy-Postkarte eigene Fotos zusammen mit dem Grußtext und der Empfängeradresse bei verschiedensten Anbietern im Internet hochgeladen werden. Häufig können auch Motive aus den Datenbanken der Anbieter als Postkarte verschickt werden. Die Postkarten werden dann in den Druck gegeben und frankiert mit einer echten Briefmarke auf dem Postweg verschickt.

Sammeln

Das Sammeln von Post- und Ansichtskarten wird auch als Philokartie bezeichnet. Postkarten mit eingedrucktem Postwertzeichen nennt man Ganzsachen, in der Philatelie sind sie ein eigenständiges Sammelgebiet.

Literatur (Auswahl)

  • Robert Lebeck/Gerhard Kaufmann, Viele Grüße... Eine Kulturgeschichte der Postkarte, 2. Auflage von 1988, Harenberg Kommunikation Dortmund
  • Horst Hille, Postkarte genügt - Ein kulturhistorischer-philatelistischer Streifzug, Urania-Verlag, 1988
  • Heike Pauschardt: Kapitel: Kurz und bündig – Stephans Erfindung der Postkarte, Buchtitel: Kommunikation im Kaiserreich. Der Generalpostmeister Heinrich von Stephan, Seiten 215 bis 220, Museumsstiftung Post und Telekommunikation 1997
  • Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie., Bern 1996

Quellen

Literatur

  • Michel Ganzsachen-Katalog Deutschland, Schwaneberger Verlag GmbH, Unterschleißheim

Einzelnachweise, Anmerkungen

  1. Linke/Richter, „Ratgeber für Ansichtskartensammler“, Salzwasser Verlag 2007, Seite 8 ff
  2. Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie, Bern 1996, Seite 5
  3. a b Über die Geschichte der Philokartie
  4. a b metropostcard.com
  5. a b US POSTCARD CHRONOLOGY
  6. a b Konwiser, Harry; „The American Stamp Collector's Dictionary,“ Tudor Publishing Co., New York, 1949; aus A Brief History of Postcards
  7. Susan Brown Nicholson, „The Encyclopedia of Antique Postcards“, Wallace-Homestead Book Company, Readnor, Pennsylvania 1994, Seite 1
  8. A Brief History of Postcard Types
  9. Philalexikon Stichwort: Drucksachenkarte
  10. Zumstein Spezialkatalog: Die Ganzsachen der Schweiz, Verlag Zumstein & Cie., Bern 2002, Seite 39
  11. Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie, Bern 1996, Seite 6
  12. Lexikon der Philatelie, Autor: Wolfram Grallert, Verlag: Phil*Creativ, 2. Auflage 2007, Seite 103 (Stichwort: Drucksachenkarte)
  13. Horst Hille: Ansichtskarten sammeln, Phil*Creativ Verlag, Schwalmthal 1993, Seite 19
  14. Lebeck/Kaufmann, Viele Grüße... Eine Kulturgeschichte der Postkarte, 2. Auflage von 1988, Harenberg Kommunikation Dortmund, Seite 401
  15. Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie, Bern 1996, Seite 8
  16. a b Ullrich Häger, Großes Lexikon der Philatelie, Bertelsmann Lexikon Verlag 1973, Seite 360 f (Stichwort: Postkarte)
  17. Kommunikation im Kaiserreich - Der Generalpostmeister Heinrich von Stephan, Kapitel: Kurz und bündig - Stephans Erfindung der Postkarte, Autorin: Heike Pauschart, Seite 216 f, Herausgeber Klaus Beyrer, Verlag: Museumsstiftung Post und Telekommunikation 1997
  18. Horst Hille: Ansichtskarten sammeln, Phil*Creativ Verlag, Schwalmthal 1993, Seite 20
  19. Artikel: Ansichten über Ansichtskarten von Herbert Leclerc, Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 2/1986, Seite 13
  20. Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie, Bern 1996, Seite 8
  21. Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie, Bern 1996, Seite 7
  22. a b Kommunikation im Kaiserreich - Der Generalpostmeister Heinrich von Stephan, Kapitel: Kurz und bündig - Stephans Erfindung der Postkarte, Autorin: Heike Pauschart, Seite 216, Herausgeber Klaus Beyrer, Verlag: Museumsstiftung Post und Telekommunikation 1997
  23. Artikel: Wie es zur Postkarte und zur Bildpostkarte kam.
  24. Dr. Franz Kalckhoff, Die Erfindung der Postkarte und die Korrespondenz-Karten der Norddeutschen Bundespost, Verlag von Hugo Krötzsch & Co, Leipzig 1911, Seite 14
  25. Lebeck/Kaufmann, Viele Grüße... Eine Kulturgeschichte der Postkarte, 2. Auflage von 1988, Harenberg Kommunikation Dortmund, Seite 402
  26. Linke/Richter, „Ratgeber für Ansichtskartensammler“, Salzwasser Verlag 2007, Seite 10
  27. Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie, Bern 1996, Seite 9
  28. Meyers Konversations-Lexikon von 1888, Band 13, Seite 281 (Stichwort: Postkarte)
  29. Abbildung einer Correspondenzkarte auf der die Einführung der Postkarten in verschiedenen Ländern vermerkt sind: Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie, Bern 1996, Seite 8 unten
  30. Zumstein Spezialkatalog: Die Ganzsachen der Schweiz, Verlag Zumstein & Cie., Bern 2002, Seite 39
  31. Kommunikation im Kaiserreich - Der Generalpostmeister Heinrich von Stephan, Kapitel: Kurz und bündig - Stephans Erfindung der Postkarte, Autorin: Heike Pauschart, Seite 217 f, Herausgeber Klaus Beyrer, Verlag: Museumsstiftung Post und Telekommunikation 1997
  32. Lebeck/Kaufmann, Viele Grüße... Eine Kulturgeschichte der Postkarte, 2. Auflage von 1988, Harenberg Kommunikation Dortmund, Seite 404
  33. Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie, Bern 1996, Seite 11
  34. vgl. Michel Deutschland-Spezial-Katalog 2007, Band 1: 1849 bis April 1945, Verlag: Schwaneberger; hierin enthalten ist auch das jeweilige Porto
  35. Meyers-Lexikon (Online-Version, eingestellt am 23.02.2009), Stichwort: Postkarte
  36. vgl. z.B. Gérard Silvain und Joël Kotek: La carte postale antisémite, de l'affaire Dreyfus à la Shoah. Berg International, Paris 2005, ISBN 2-911289-82-X
  37. Zumstein Spezialkatalog: Die Ganzsachen der Schweiz, Verlag Zumstein & Cie., Bern 2002, Seite 41
  38. Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie, Bern 1996, Seite 19 f
  39. (Es sind wohl Zahlen für das Deutsche Reich gemeint) Artikel: Ansichten über Ansichtskarten von Herbert Leclerc, Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 2/1986, Seite 30
  40. Nach Angaben der Generaldirektion der Deutschen Post AG. In: Buchtitel: Abgestempelt: Judenfeindliche Postkarten, Herausgeber: Helmut Gold & Georg Heuberger, Katalog zur Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt, Verlag: Museumsstiftung Post und Telekommunikation & Jüdisches Museum Frankfurt 1999, Seite 19
  41. a b c d In der jetzigen Poststatistik werden Postkarten mit dem Briefstrom erfasst, deswegen liegen hierfür keine gesonderten Zahlen vor.
  42. a b Geschäftsbericht der Deutschen Post AG 2008
  43. Artikel: Ansichten über Ansichtskarten von Herbert Leclerc, Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 2/1986, Seite 31
  44. Lebeck/Kaufmann, Viele Grüße... Eine Kulturgeschichte der Postkarte, 2. Auflage von 1988, Harenberg Kommunikation Dortmund, Seite 404
  45. E-Mail und SMS ersetzen Postkarte
  46. Artikel: Ansichten über Ansichtskarten von Herbert Leclerc, Archiv für deutsche Postgeschichte, Heft 2/1986, Seite 24
  47. Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie, Bern 1996, Seite 12
  48. Linke/Richter, „Ratgeber für Ansichtskartensammler“, Salzwasser Verlag 2007, Seite 31
  49. Lebeck/Kaufmann, Viele Grüße... Eine Kulturgeschichte der Postkarte, 2. Auflage von 1988, Harenberg Kommunikation Dortmund, Seite 416
  50. Website der Deutschen Post Stand: 30. März 2008
  51. Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie, Bern 1996, Seite 8
  52. Lebeck/Kaufmann, Viele Grüße... Eine Kulturgeschichte der Postkarte, 2. Auflage von 1988, Harenberg Kommunikation Dortmund, Seite 407
  53. Dr. Franz Kalckhoff, Die Erfindung der Postkarte und die Korrespondenz-Karten der Norddeutschen Bundespost, Verlag von Hugo Krötzsch & Co, Leipzig 1911, Seite 1
  54. Horst Hille: Ansichtskarten sammeln, Phil*Creativ Verlag, Schwalmthal 1993, Seite 18
  55. Linke/Richter, „Ratgeber für Ansichtskartensammler“, Salzwasser Verlag 2007, Seite 17
  56. vgl. Ansichtskarten-Sammlerbrief (Mitteilungsblatt der Ansichtskarten-Interessengemeinschaft im Bund deutscher Philatelisten) Sonderausgabe 2006/2007, mit ausführlicher Beschreibung
  57. „Wormser Zeitung“ vom 25. Januar 2002, inklusive einer Abbildung der Karte
  58. August Schwartz
  59. Otto Wicki, Geschichte der Post- und Ansichtskarten, Verlag Zumstein & Cie, Bern 1996, Seite 11
  60. Handbuch des deutschen Postwesens, Frankfurt/M. 1953, Seite 532
  61. Zumstein Spezialkatalog: Die Ganzsachen der Schweiz, Verlag Zumstein & Cie., Bern 2002, Seite 42
  62. a b Zumstein Spezialkatalog: Die Ganzsachen der Schweiz, Verlag Zumstein & Cie., Bern 2002, Seite 43
  63. Lexikon der Philatelie, Autor: Wolfram Grallert, Verlag: Phil*Creativ, 2. Auflage 2007, Seite 421 (Stichwort: Weltpostkarte)

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  • Briefkarte — Briefkarte, s. Karte …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Briefkarte — Briefkarte, s.v.w. Kartenbrief …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Briefkarte — Karte; Grußkarte; Postkarte; Korrespondenzkarte; Ansichtskarte * * * Brief|kar|te 〈f. 19〉 unbedruckte Karte, die man im Umschlag versendet * * * Brief|kar|te, die: Blatt aus dünnem Karton, das ungefaltet in einem Umschlag als Brief versandt… …   Universal-Lexikon

  • Briefkarte — Brief|kar|te …   Die deutsche Rechtschreibung

  • Billett — Voucher; Fahrkarte; Fahrausweis; Karte; Ticket; Fahrschein; Eintrittskarte * * * Bil|lett [bɪl jɛt], das; [e]s, s u. e (schweiz., sonst veraltet): a) Fahrkarte: am Schalter ein Billett lösen. Syn …   Universal-Lexikon

  • Heiratsanzeige — Hei|rats|an|zei|ge 〈f. 19〉 1. Bekanntgabe einer Eheschließung 2. Anzeige in der Zeitung, durch die man einen Ehepartner sucht ● eine Heiratsanzeige aufgeben (bei einer Zeitung); Heiratsanzeigen verschicken (an Verwandte und Bekannte) * * *… …   Universal-Lexikon

  • Verlobungsanzeige — Ver|lo|bungs|an|zei|ge, die: die Namen u. das Verlobungsdatum u. a. enthaltende Briefkarte, mit der eine Verlobung Verwandten, Freunden u. Bekannten mitgeteilt wird. * * * Ver|lo|bungs|an|zei|ge, die: die Namen u. das Verlobungsdatum u. a.… …   Universal-Lexikon

  • Altbrief — Ein Altbrief ist ein Brief aus der Zeit vor der Einführung der Briefmarken. Zeitliche Einordnung Altbrief Altbriefe im weiteren Sinn entstanden seit Beginn der Überlieferung von schriftlichen Nachrichten. Als Altbriefe im engeren Sinn bezeichnet… …   Deutsch Wikipedia

  • Altbriefe — Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (Literatur, Webseiten oder Einzelnachweisen) versehen. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst gelöscht. Hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und… …   Deutsch Wikipedia

  • Herti Kirchner — (* 3. September 1913 in Kiel als Herta Kirchner; † 1. Mai 1939 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin im Umfeld Erich Kästners. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Tod 3 …   Deutsch Wikipedia

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