Burgruine Waischenfeld

Burgruine Waischenfeld

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Burgruine Waischenfeld
Wehrturm „Steinerner Beutel“ und Burg Waischenfeld

Wehrturm „Steinerner Beutel“ und Burg Waischenfeld

Entstehungszeit: 1122 erstmals erwähnt
Burgentyp: Höhenburg, Felsenburg
Erhaltungszustand: Ruine
Ständische Stellung: Freiadlige
Ort: Waischenfeld
Geographische Lage 49° 50′ 44,9″ N, 11° 20′ 33,4″ O49.845811.3426Koordinaten: 49° 50′ 44,9″ N, 11° 20′ 33,4″ O
Burgruine Waischenfeld (Bayern)
Burgruine Waischenfeld

Die Burgruine Waischenfeld Steht auf einem Felsplateau wenige Meter westlich der Stadt Waischenfeld in Oberfranken.

Burg Waischenfeld auf einer Bleistiftzeichnung von Domenico Quaglio aus dem Jahr um 1830

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Burg Waischenfeld auf einem Gemälde von Sebastian Förtsch aus dem Jahr 1802

Die Höhenburg wurde 1122 erstmals urkundlich erwähnt. Nach dem Tod Ulrich von Waischenfeld [1] , dem Letzten des Geschlechts derer von Waischenfeld, gelangten nach 1216 Burg und Herrschaft Waischenfeld an Eberhard III. von Greifenstein, der südlich von Waischenfeld die Burg Schlüsselberg erbaut. Burg und Stadt Waischenfeld kamen nach dem Tode Konrads II. von Schlüsselberg 1348 in den Besitz des Bistums Bamberg. Zwischen 1438 und 1562 war Waischenfeld wiederholt an Adelige verpfändet. Das alte Schloss diente seit etwa 1600 als Getreideboden und verfiel langsam. Der endgültige Abbruch der Ruine wurde 1876/77 und 1889 vollzogen.

Beschreibung

Der Turm Steinerner Beutel ist das Wahrzeichen der Stadt Waischenfeld. Der etwa 13 Meter hohe Rundturm steht auf einem Kalksteinfelsen und gehörte zum nördlichsten Teil der Burg, dem Rüssenbacher Burggut.

Literatur

  • Rüdiger Bauriedel, Ruprecht Konrad-Röder: Mittelalterliche Befestigungen und niederadelige Ansitze im Landkreis Bayreuth. Ellwanger Druck und Verlag, Bayreuth 2007, ISBN 978-3-925361-63-0, S. 151.
  • Ursula Pfistermeister: Wehrhaftes Franken - Band 3: Burgen, Kirchenburgen, Stadtmauern um Bamberg, Bayreuth und Coburg. Fachverlag Hans Carl GmbH, Nürnberg 2002, ISBN 3-418-00387-7, S. 126.
  • Ruth Bach-Damaskinos, Peter Borowitz: Schlösser und Burgen in Oberfranken. Nürnberg 1996, ISBN 3-87191-212-3.
  • Gustav Voit, Brigitte Kaulich, Walter Rüfer: Vom Land im Gebirg zur Fränkischen Schweiz. Verlag Palm & Enke, Erlangen 1992, ISBN 3-7896-0511-5.
  • Björn-Uwe Abels, Joachim Zeune, u.A.: Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland, Band 20: Fränkische Schweiz. Konrad Theiss Verlag GmbH und Co., Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0586-8, S. 227-229.
  • Gustav Voit, Walter Rüfer: Eine Burgenreise durch die Fränkische Schweiz. Verlag Palm & Enke, Erlangen 1991, ISBN 3-7896-0064-4, S. 210-214.
  • Toni Eckert, Susanne Fischer, Renate Freitag, Rainer Hofmann, Walter Tausendpfund: Die Burgen der Fränkischen Schweiz: Ein Kulturführer. Gebietsausschuss Fränkische Schweiz o.J., ISBN 3-9803276-5-5, S. 179-184.
  • Hellmut Kunstmann: Die Burgen der östlichen Fränkischen Schweiz. Kommissionsverlag Ferdinand Schöningh, Würzburg 1965, S. 90-131.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. siehe auch Liste fränkischer Rittergeschlechter

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