Everybody Wins - Ein schmutziges Spiel

Everybody Wins - Ein schmutziges Spiel
Filmdaten
Deutscher Titel: Everybody Wins
Originaltitel: Everybody Wins
Produktionsland: USA, GB
Erscheinungsjahr: 1990
Länge: 93 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Karel Reisz
Drehbuch: Arthur Miller
Produktion: Jeremy Thomas
Musik: Mark Isham
Kamera: Ian Baker
Schnitt: John Bloom
Besetzung

Everybody Wins ist ein US-amerikanisch-britisches Filmdrama aus dem Jahr 1990. Regie führte Karel Reisz, das Drehbuch schrieb Arthur Miller anhand des eigenen Theaterstücks.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Die als eine Prostituierte tätige Angela Crispini beauftragt den Privatermittler Tom O'Toole mit der Suche nach Beweisen, die den des Mordes beschuldigten Felix entlasten könnten. O'Toole verliebt sich in Crispini. Darunter leidet seine Beziehung, in der es zu Streitigkeiten kommt.

O'Toole findet heraus, dass Crispini eine Zeugin der von derer Freund Jerry begangenen Tat war. Sie war auch zwei Jahre lang mit dem Staatsanwalt zusammen, der entschlossen ist, Felix zum Sündenbock zu machen. Crispini erzählt ihm, dass zahlreiche prominente Ortsbewohner in Drogenhandel involviert sind.

O'Toole überredet Jerry, alles dem zuständigen Richter zu erzählen. Sie fahren zum Richter – O'Toole im Auto, Jerry auf seinem Motorrad. Unterwegs fährt Jerry auf der falschen Straßenseite, er wird von einem LKW überfahren und getötet. Crispini selbst erzählt dem Richter über die Ereignisse, worauf Felix freigelassen wird. O'Toole bedrängt den Richter, dass er die korrupten Prominente belangt, was der Richter jedoch ablehnt. Später sieht er Crispini, die den Richter privat besucht.

Kritiken

Die Londoner Zeitschrift Time Out schrieb, das verfilmte Theaterstück sei eine schwarze Komödie über Fantasien und Korruption. Die Verfilmung sei ein „mutiger Fehlschlag“ („brave failure“). Die im Theaterstück jahrelange Beziehung der Hauptcharaktere habe man gravierend abgeändert.[1]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „handwerklich solide inszenierter Krimi, der tiefergehende Themen wie die Problematik von Schuld und Erlösung und das Verhältnis von Realität und Illusion behandeln möchte, ohne diesen Anspruch einlösen zu können“.[2]

Hintergründe

Der Film wurde in Norwich (Connecticut) und in Wilmington (North Carolina) gedreht.[3] Er spielte in den Kinos der USA ca. 1,4 Millionen US-Dollar ein.[4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. www.timeout.com, abgerufen am 25. September 2007
  2. Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 25. September 2007
  3. Filming locations für Everybody Wins, abgerufen am 25. September 2007
  4. Box office / business für Everybody Wins, abgerufen am 25. September 2007

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