Alafenisch

Alafenisch

Salim Alafenisch (* 1948 in der Negev) ist ein deutsch schreibender palästinensischer Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Alafenisch wurde als Sohn eines Beduinen-Scheichs geboren. Nach einer Kindheit als Kamelhirte lernte er mit 14 Jahren lesen und schreiben und ging in Nazareth auf das Gymnasium. In London und Heidelberg studierte er Soziologie, Ethnologie und Psychologie.[1] Alafenisch lebt heute als freier Schriftsteller in Heidelberg.

Werke

  • 1988 Der Weihrauchhändler, ISBN 3-293-20015-X
  • 1990 Die acht Frauen des Großvaters; ISBN 3-293-20284-5
  • 1990 Das Kamel mit dem Nasenring, ISBN 3-293-20266-7
  • 1993 Das versteinerte Zelt, ISBN 3-293-20127-X
  • 1994 Amira, Prinzessin der Wüste, ISBN 3-473-52189-2
  • 1996 Die Nacht der Wünsche, ISBN 3-423-20707-8
  • 1997 Azizas Lieblingshuhn, ISBN 3-473-33382-4
  • 1998 Amira im Brautzelt, ISBN 3-473-34261-0
  • 2007 Die Feuerprobe, ISBN 3-293-00377-X

Literatur

  • Nina Berman: German and Middle Eastern Literary Traditions in a Novel by Salim Alafensch: Thoughts on a Germanophone Beduin Author from Negev. In: German Quarterly 71 (1998) 3. S. 271-283.
  • Manar Omar: Jenseits der Grenze einer ‚nationalen’ Literatur. Deutschsprachige Autoren mit arabischem Hintergrund. In: West-Östlicher Seiltanz. Bonn 2005. S. 107-111. ISBN 3-00-016509-6
  • Manar Omar: Zwischen Exotik und deutsch-arabischem Alltag. Zur „germanophonen“ Literatur arabischstämmiger Schriftsteller. In: Botros, Atef (Hg.): Der Nahe Osten – Ein Teil Europas? Reflexionen zu Raum- und Kulturkonzeptionen im modernen Nahen Osten. Würzburg 2006. S. 265 – 288. ISBN 3-89913-476-1
  • Manar Omar: Exotisches und Ästhetisches in ausgewählten Werken der 90er Jahre von deutschschreibenden Autoren arabischer Herkunft. (Dissertation). Kairo 2006.

Weblinks

Einzelnachweis

  1. „Palästina – Traum vom Frieden“ Newsletter der Generaldelegation Palästinas vom 4. Dezember 2007

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