Haasner

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Lars Haasner (* 1889 in Eckernförde; † 1941) war ein deutscher Dichter.

Biografie

Aufgewachsen als drittes Kind einer in ärmlichen Verhältnissen lebenden Familie, seine Mutter, Hilde Haasner (geb. Specht) sorgte sich um ihn und seine Geschwister, sein Vater Ludwig Haasner verdiente sich sein Geld als Arbeiter in einer Manufaktur. Er entdeckte bereits früh seine Begabung zum Schreiben und verfasste erste Werke noch während seiner Schulzeit. Nachdem er 1902 die Schule verließ, lernte er bei einem Bekannten seines Vaters in Rendsburg das Schreinerhandwerk, gab diesen Beruf jedoch schon sehr bald auf, da er 1908 zurück nach Eckernförde reiste, um der Beerdigung seiner Mutter beizuwohnen. Ein Jahr später verstarb auch sein Vater, nach dessen Tod er Eckenförde endgültig den Rücken kehrte und nach Lübeck zog, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Dort schrieb er den Großteil seiner Werke, vor allem kurze Gedichte, die stark vom norddeutschen Expressionismus beeinflusst wurden, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts ausprägte. Als Adolf Hitler an die Macht kam, zog er sich, der nach wie vor an seinen Gedanken von Frieden und Gleichheit festhielt, immer weiter in sein Privatleben zurück. 1941 schließlich wurde er im Streit von einem veteranen Soldaten erschossen, der ihm vorwarf, sein Vaterland verraten zu haben.

Thematiken

  • Kriegsgeschehen
  • Naturbeschreibungen
  • Vergänglichkeit
  • Träumereien

Haasners Werke fanden trotz ihrer Bildhaftigkeit und schöngeistigen Sprache immer nur bei einem kleinen Publikum Gehör, bis heute ist sein Name nur in wenigen Bänden zu finden.

Werke

  • Sturmgeflüster
  • Nebelchor
  • Das Meer
  • Mondscheingedanken
  • Traum
  • Frühlingsmorgen

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