Medjugorje

Medjugorje
Međugorje
Међугорје
Wappen fehlt
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Međugorje (Bosnien und Herzegowina)
DEC
Basisdaten
Staat: Bosnien und Herzegowina
Entität: Föderation
Kanton: Herzegowina-Neretva
Gemeinde: Čitluk
Koordinaten: 43° 11′ N, 17° 41′ O43.19015833333317.6778611111117Koordinaten: 43° 11′ 25″ N, 17° 40′ 40″ O
St.-Jakobus-Kirche
Gebetsstätte
Blick auf Medjugorje
Blick auf Medjugorje vom Kreuzweg

Međugorje [ˈmɛdʑuɡɔːrjɛ] (auch Medjugorje; deutsch in etwa: "Zwischenbergen") ist eine Ortschaft in Bosnien-Herzegowina. Međugorje liegt in der Gemeinde Čitluk im mehrheitlich von Kroaten besiedelten Teil der Herzegowina.

Überregionale Bekanntheit erreichte der Ort durch Ereignisse seit den 1980er Jahren, bei denen Jugendliche berichten, dass ihnen Maria, die Mutter Jesu, erscheine. Die römisch-katholische Kirche hat diese Erscheinungen nicht anerkannt, die Ereignisse werden aber aktuell von einer 2008 eingesetzten vatikanischen Kommission untersucht. Trotzdem machen sich jedes Jahr zahlreiche Katholiken und Andersgläubige auf, den Ort zu besuchen. Auch von einer großen Zahl von Bekehrungen wird berichtet.

Inhaltsverzeichnis

Religion

Marienerscheinungen

Seit dem 24. Juni 1981 soll dort die Gottesmutter erscheinen und Botschaften verkünden, die von Frieden, Glauben, Umkehr, Gebet, Fasten und Buße handeln. Jeden 25. des Monats wird eine Botschaft an die ganze Welt veröffentlicht. Bis zu schätzungsweise einer Million Pilger besuchen jährlich diesen Ort mit 4.300 Einwohnern. Glaubenszentrum ist die St. Jakobskirche im Ort, wo regelmäßig eucharistische Anbetungsstunden gehalten werden und ein geistliches Programm für die Pilger angeboten wird.

Im Gegensatz zu anderen Marienerscheinungen verehren die Anhänger von Međugorje die Erscheinung nicht nur als „Unsere Liebe Frau von ...“ („Gospa“), sondern auch als „Königin des Friedens“.[1]

Die Pilgerzahlen sind beeindruckend, so empfingen z.B. während des Monats August 2001 in der Pfarre Medjugorje 180.000 Gläubige die heilige Kommunion und in den hl. Messen konzelebrierten im selben Monat 4.490 Priester aus dem In- und Ausland. Im Juni 2006 wurden nach Angaben der Pfarrei 200.000 Kommunionen ausgeteilt und konzelebrierten 4503 Priester.[2]

Römisch-Katholische Kirche zu Međugorje

Weltkirche

Die römisch-katholische Kirche hat Međugorje nicht als Ort von Marienerscheinungen anerkannt. Auf eine diesbezügliche Anfrage antwortete die Glaubenskongregation mit dem Urteil der ehemaligen gesamtjugoslawischen Bischofskonferenz des Jahres 1991: „Kraft der bisher angestellten Untersuchungen ist es nicht möglich, zu sagen, dass es sich um übernatürliche Erscheinungen oder Offenbarungen handelt“.[3]

Pilgerfahrten offizieller Natur (also solche von Bistümern, katholischen Vereinigungen) sind damit nicht erlaubt. "Private" Pilgerfahrten, das sind Reisen mit geistlichem Ziel privater Art, sind nur unter der Bedingung gestattet, dass sie nicht das Ziel einer Authentifizierung der Ereignisse verfolgen.[3]

In einem Schreiben vom 22. Juli 1998 erklärte Kardinal Joseph Ratzinger, seinerzeit Präfekt der Glaubenskongregation, ihm und Papst Johannes Paul II. zugeschriebene positive Stellungnahmen zu Međugorje seien frei erfunden.[4]

Im Jahr 2008 wurde eine vatikanische Untersuchungskommission eingesetzt. Sie soll nach Angaben des Erzbischofs von Vrhbosna/Sarajevo, Kardinal Vinko Puljić, sowohl die behaupteten Marienerscheinungen als auch die pastorale Tätigkeit der Priester vor Ort untersuchen.[5]

Nicht in Zusammenhang mit o.a. Untersuchungskommission verhängte die Glaubenskongregation am 30. Mai 2008 das Interdikt als Kirchenstrafe gegen einen damaligen priesterlichen Betreuer der Seher, Franziskanerpater Tomislav Vlašić (er löste P. Jozo Zovko, der ins Gefängnis gebracht worden war ab) für einige Vergehen gegen die kirchliche Disziplin (zumindest aus kirchlicher Sicht) in den 1980er Jahren.[6]

Haltung der Diözese

Der Ortsbischof Ratko Perić, Bischof der Diözese Mostar-Duvno, steht wie sein Vorgänger Pavao Žanić den behaupteten Erscheinungen sehr skeptisch gegenüber. Er hat in Vorträgen und Veröffentlichungen wiederholt erklärt, dass die Angaben der Seher auf sehr dünnem Boden stünden, und erhob den Vorwurf von Tricks und Lügen im Kontext ihrer Prophezeiungen.[4] In einer Predigt am 15. Juni 2006 in der Pfarrei von Međugorje äußerte er, dass mittlerweile „etwas einem Schisma Vergleichbares“ existiere.[7]

Diese negativen Äußerungen der bisherigen Ortsbischöfe können auch vor dem Hintergrund der jahrzehntelangen, 1995 bis zur Entführung des Bischofs eskalierten lokalen Konflikte zwischen den Franziskanern in der Herzegowina und der Ortsdiözese sowie deren jeweiligen Anhängern verstanden werden.[8][9][10][11]

Einrichtungen

Pfarrei

Die Pfarrgemeinde Sveti Jakov umfasst neben Međugorje selbst noch die Ortschaften Bijakovići, Vionica, Miletina und Šurmanci.[12] Sie wird von der Herzegowinischen Provinz des Franziskanerordens betreut.

Soziale Einrichtungen

In Međugorje gibt es mehrere Einrichtungen, um hilfsbedürftigen Menschen zu helfen. Sie wurden durch die Initiative von Pater Slavko Barbarić gegründet.

Das „Dorf Cenacolo“ (ital. für Abendmahlssaal) und das Drogenzentrum „Campo della vita“ (ital. für Ort des Lebens) sind Einrichtungen, die junge Menschen bei ihrem Weg aus der Drogensucht unterstützen.

Das „Majčino selo“ (kroat. Mutterdorf) ist eine Institution für die Vorschulerziehung und soziale Betreuung von Waisenkindern und Jugendlichen. Während des Bosnienkriegs fanden hier Waisenkinder gefallener Soldaten und alleinerziehende Mütter, wie auch vergewaltigte Frauen, Unterkunft und Betreuung.

Radiosender

Međugorje besitzt einen eigenen Radiosender (Radio „Mir“ Međugorje - Radio „Frieden“ Međugorje), der weltweit empfangen werden kann.

Veranstaltungen

Der Ort zieht viele junge Menschen aus aller Welt an. Im Sommer findet alljährlich ein Jugendfestival von Međugorje, an dem tausende Jugendliche teilnehmen, statt.[13]

Einmal jährlich wird ein Marathonlauf von Grude über Ljubuški nach Međugorje veranstaltet. Er steht unter dem Motto „Wir laufen zur Gospa“.[14]

Geschichte

Frühe Geschichte

Seit dem Jahr 1566 existierte östlich von Međugorje im Neretva-Tal das serbisch-orthodoxe Kloster Žitomislići.[15]

19. und beginnendes 20. Jahrhundert

Im Jahr 1882 entstand die Eisenbahnlinie zwischen Mostar und der dalmatinischen Adriaküste mit dem Bahnhof im Ortsteil Šurmanci, wodurch das damalige Dorf Anschluss an den Schienenverkehr erhielt.

Die katholische Pfarrei Sveti Jakov wurde 1892 vom Mostarer Bischof Paškal Buconjić errichtet. Das zwölf Meter hohe Kruzifix aus Beton auf dem Križevac (Kreuzberg) genannten Berg, das den Kreuzweg (križni put) der Pfarrei abschließt, wurde im Jahr 1934 fertig gestellt.[12][16]

Zweiter Weltkrieg

Im Jahr 1941, als Međugorje zum Unabhängigen Staat Kroatien gehörte, wurde das Kloster Žitomislići von der Ustaša geplündert, wobei das Refektorium niedergebrannt wurde.[15]

Am 21. Juni 1941 verübten Angehörige der Ustaša im Ortsteil Šurmanci ein Massaker an 559 serbischen Zivilisten, was den Ortsbischof Alojzije Mišić veranlasste, im September 1941 einen Protestbrief an den Zagreber Erzbischof Alojzije Stepinac zu verfassen. Die kommunistische Regierung Jugoslawiens ließ die Höhle, in der sich die Leichen befanden, durch eine Betonplatte verschließen, weshalb sie erst 1989 exhumiert und auf dem Friedhof von Prebilovci im Nachbarort Čapljina beigesetzt werden konnten.[10][17]

Entwicklung zum Pilgerort

Am 24. Juni 1981 begannen die Berichte über Marienerscheinungen am Berg Crnica im Ortsteil Bijakovići und wenig später die ersten diesbezüglichen Auseinandersetzungen mit dem jugoslawischen Staat; Pilgerspenden wurden von der Polizei beschlagnahmt und der Zugang zum sogenannten Erscheinungsberg vorübergehend gesperrt.[18]

Im Oktober 1981 wurde der damalige Ortspfarrer Jozo Zovko wegen angeblicher Beteiligung an einer nationalistischen Verschwörung zu einer dreieinhalbjährigen Freiheitsstrafe mit Zwangsarbeit verurteilt. Nachdem sich unter anderem Amnesty International für seine Freilassung eingesetzt hatte und Berufung eingelegt worden war, wurde die Strafe vom jugoslawischen Bundesgericht in Belgrad auf anderthalb Jahre verkürzt und der Pfarrer 1983 aus der Haft entlassen.[19][20]

In den letzten Jahren vor dem Zerfall Jugoslawiens wurde der Pilgerverkehr von staatlicher Seite nicht mehr behindert.[18]

Međugorje während des Bosnienkrieges

Während des Bosnienkriegs blieb Međugorje in den Händen des Kroatischen Verteidigungsrates und wurde 1993 de facto Teil der international nicht anerkannten Republik Herceg-Bosna. Durch das Dayton-Abkommen wurde Međugorje 1995 der mehrheitlich von Bosniaken und Kroaten bewohnten Föderation Bosnien und Herzegowina eingegliedert.

Im Juli 1992 war der Ort Ausgangspunkt einer sogenannten ethnischen Säuberung seitens des Kroatischen Verteidigungsrates, welche zur völligen Zerstörung des serbisch-orthodoxen Klosters Žitomislići führte.[21][15] Seit 1993 betrieben kroatische Kriegsherren in der näheren Umgebung fünf größere Lager, darunter das Lager Dretelj, in denen bosniakische und serbische Gefangene gefoltert und ermordet wurden.[22][9][23] Das Grundstück des Franziskanerordens im Ortsteil Bijakovići unterhalb des Podbrdo („Erscheinungsberg“) wurde in den Kriegsjahren von der Freischar eines örtlichen Waffenhändlers als Testgelände für Granatwerfer genutzt.[24]

Am 2. April 1995, auf dem Höhepunkt der innerkirchlichen Konflikte im Bistum, wurde Bischof Ratko Perić von kroatischen Freischärlern entführt, verprügelt und in eine von den Međugorjer Franziskanern geführte Kapelle verbracht, wo er zehn Stunden lang als Geisel festgehalten wurde. Auf Initiative des Mostarer Bürgermeisters konnte er mit Hilfe der Friedenstruppe der Vereinten Nationen unblutig befreit werden.[9][11][10]

Nachkriegsentwicklung

Nach Beendigung des Bosnienkrieges kehrte Frieden im Lande ein; in der Westherzegowina blieben UN-Friedenstruppen stationiert. Bemühungen des Politikers Ante Jelavić, eine eigene kroatische Entität zu schaffen, waren erfolglos, womit Međugorje bei der Föderation Bosnien und Herzegowina verblieb.

In der Nachkriegszeit erlebte die Ortschaft und Umgebung einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung. Für den Pilgertourismus stellt die Gemeinde mehrere Tausend Betten in Hotels und Herbergen zur Verfügung. Die Gemeinde Medjugorje zählt mit etwa einer Million Besuchern jährlich die meisten Übernachtungen in Bosnien-Herzegowina.

Der etwa 20 Kilometer nordöstlich gelegene Flughafen Mostar, der 1991 geschlossen worden war, wurde im Jahr 1998 wieder für den zivilen Flugverkehr freigegeben und erleichtert seither die Anreise auf dem Luftweg. Das Straßennetz wurde nach dem Bosnienkrieg ausgebaut. Ferner verfügt der Ortsteil Šurmanci über einen Bahnhof im unteren Neretvatal an der Strecke von Ploče nach Sarajevo.[10]

Am 6. April 2001 kam es in der Region zu teilweise gewalttätigen Protesten, nachdem die Schutztruppe der Vereinten Nationen unter anderem die örtliche Filiale der Hercegovačka banka, über die ein Großteil des Zahlungsverkehrs in der Herzegowina und des für Međugorje bestimmten internationalen Spendenaufkommens abgewickelt wurde, wegen des Verdachts der Wirtschaftskriminalität durchsucht und geschlossen hatte. Die für die Pfarrei zuständige Franziskanerprovinz war Anteilseigner der Bank.[25][26][27]

Söhne und Töchter der Ortschaft

Literatur

  • Mart Bax: Medjugorje: Religion, Politics, and Violence in Rural Bosnia. Vrij University Press, Amsterdam 1995. ISBN 978-9053833841.
  • Rudo Franken: Eine Reise nach Medjugorje. Bedenken hinsichtlich der Erscheinungen, Van Spijk Venlo, Antwerpen 2000, ISBN 90-6216-544-3
  • Kevin Orlin Johnson: 20 Fragen zu Medjugorje, Verax, Müstair 2001, ISBN 3-909065-23-6
  • E. Michael Jones: Der Medjugorje-Betrug. Geschichte und Fakten zu seiner Aufdeckung, Verax, Müstair 2001, ISBN 3-909065-19-8
  • René Laurentin: 14 Jahre Erscheinungen - Letzte Nachrichten aus Medjugorje: Gebet, Bekehrungen, humanitärische Hilfe. Eine stärkere Bewegung als der Krieg, 1995, ISBN 3-90122-828-4; Das Geschehen von Medjugorje. Eine Untersuchung (mit Ljudevit Rupčić), Graz 1985, ISBN 3-90752-366-0
  • Thomas Lintner: Der Stellenwert von Privatoffenbarungen am Beispiel der "Gospa" von Medjugorje, Bautz, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-126-X
  • Thomas Müller: Medjugorje - Ein Charisma und seine Bestätigung durch das Gottesvolk, Gebetsaktion Wien 2006, ISBN 3-901228-59-4
  • Andreas Resch: I Veggenti di Medjugorje: Ricerca psicofisiologica 1998 (zus. mit G. Gagliardi), 2000, ISBN 3-85382-069-7 und Die Seher von Medjugorje, 2005, ISBN 3-85382-078-6; erschienen jeweils im Resch-Verlag Innsbruck
  • Ljudevit Rupčić: Die Wahrheit über Medjugorje. Miriam Verlag Josef Künzli, 1991, ISBN 3874492265
  • Stefan Teplan, Valentin Reitmajer: Maria spricht in Medjugorje: Sämtliche Botschaften der Gottesmutter. Reimo Verlag 2002, ISBN 3980581071

Quellen

  1. Novene zur Königin des Friedens auf medjugorje.ws.
  2. Statistiken der Pfarrei (Gesamtübersicht).
  3. a b Nachrichtenagentur Zenit: Medjugorje: 20 Years Later, the Questions Linger, 3. Juli 2001.
  4. a b Englische Übersetzung der Stellungnahme von Bischof Perić, 17. Februar 2004.
  5. Untersuchungskommission für Medjugorje, Meldung der Kathpress vom 8. Juli 2008.
  6. Bekanntgabe der Entscheidung durch das Bistum Mostar-Duvno vom 31. August 2008.
  7. Englische Übersetzung der Predigt von Bischof Perić, 15. Juni 2006.
  8. Bischof verbietet Auftritt von Papstprediger Cantalamessa, Artikel auf kath.net vom 19. Juni 2007.
  9. a b c Michael Sells: Crosses of Blood, Sociology of Religion, Wake Forest University, Winston-Salem, Herbst 2003
  10. a b c d E. Michael Jones: The Ghosts of Surmanci, South Bend (Indiana), Februar 1998
  11. a b René Laurentin: Medjugorje Testament, Ave Maria Press, Toronto 1998, ISBN 0969738269, zitiert von Craig L. Heimbichner
  12. a b Medjugorje, Ortsbeschreibung auf truepeace.com.au
  13. Jugendfestival von Međugorje 2007, Artikel auf www.medjugorje.de
  14. Website des Peace Marathon Međugorje
  15. a b c András Riedlmayer: Zitomislici, Haverford College, undatiert
  16. Medjugorje auf friedenskoenigin.de
  17. Roger Cohen: Serbian Church Blocking Pope's Visit to Belgrade, New York Times, 6. September 1994
  18. a b Ulrike Rudberg: Abends, wenn Maria kommt. Die Zeit, 26. Juni 1987
  19. Pater Jozo Zovko auf medjugorje.de
  20. Jozo Zovko, Biografie in der Kathpedia
  21. Orthodoxes Kloster Zitomislici in der Hercegovina wieder aufgebaut, Kathpress, Wien, Meldung 112/2005
  22. Bosnia Camp Guard Convicted in Denmark, New York Times, 23. November 1994
  23. Bojan Aleksov, Marian Apparitions and the Yugoslav Crisis, Central European University, Budapest, Juni 2004
  24. Mart Bax: Warlords, Priests and The Politics of Ethnic Cleansing, Wayne State University, Detroit, 2000
  25. East European Constitutional Review, New York University, 2001
  26. Darstellung der NATO vom 18. April 2001
  27. Kritische Stellungnahme auf hercegbosna.org, 2001

Weblinks


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