Moralis

Moralis

Yannis Moralis (griechisch Γιάννης Μόραλης, Giánnis Móralis, Vorname auch „Yiannis“ transkribiert; * 1916 in Arta), ist ein bedeutender griechischer Maler. Er gehört der sogenannten „Generation der 30er-Jahre“ an.

Leben

Im Jahr 1927 ging er mit seinen Eltern nach Athen. Bereits im Alter von 15 Jahren wurde er in die Kunsthochschule Athen aufgenommen und studierte Malerei bei Argyros, Geraniotis und Parthenis, sowie bei Kephalinos Gravierkunst. 1936 beendete er seine Studien an der Athener Kunsthochschule und ging mit einem Stipendium der Akademie von Athen für ein Jahr nach Rom. Nach seinem Aufenthalt in Italien, entschied er sich die Kunst der Fresko- und Wandmalerei an der Pariser École Nationale des Beaux Arts zu studieren. Gleichzeitig schrieb er sich an der École des Arts des Metiers ein um die Mosaikkunst zu erlernen.

1947 wurde Moralis Professor an der Kunsthochschule Athen. Zwei Jahre später gründete er gemeinsam mit anderen Malern, darunter Nikos Hatzikyriakos-Ghikas, Yannis Tsarouchis, Nikos Nikolaou und Nikos Engonopoulos, die Kunstgruppe „Armos“, und nahm an deren erster Ausstellung 1950 im Athener Zappeion teil. 1954 begann seine Zusammenarbeit mit dem Kunsttheater von Karolos Koun. Später folgte auch eine Zusammenarbeit mit dem Griechischen Nationaltheater.

Zum Gesamtwerk von Moralis zählen auch bildliche Ausschmückungen von Gedichtbänden der Dichter Odysseas Elytis und Georgios Seferis, Plattenhüllen, Werke der Bildhauerei, Wandmalereien, Bühnenbilder und Kostüme für das Griechische Nationaltheater und das Griechische Nationalballett, sowie seine künstlerischen Gestaltungen des Hilton Hotels in Athen, der Metro-Station „Panepistimiou“ und des Hauptbahnhofes von Athen. Die erste Auszeichnung für eines seiner Werke erhielt Moralis im Jahr 1940. Es folgten zahlreiche weitere nationale und internationale Auszeichnung. 1965 wurde er vom griechischen König Konstantin II. mit dem Phönix-Orden ausgezeichnet.


Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Поможем написать курсовую

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • moralis — index ethical Burton s Legal Thesaurus. William C. Burton. 2006 …   Law dictionary

  • Moralis — Recorded in several spellings including Mora, Morales, Mourier and Morais, this is a Spanish and Portuguese surname, of ancient Roman (Latin) origins. It derives from the word mora meaning the blackberry , and was originally occupational for a… …   Surnames reference

  • Yiannis Moralis — (Greek: Γιάννης Μόραλης, also transliterated Yannis Moralis or Giannis Moralis) (23 April 1916 – 20 December 2009) was an important Greek visual artist and part of the so called Generation of the 30s . Contents 1 Life 2 Works 3 References …   Wikipedia

  • Yannis Moralis — (griechisch Γιάννης Μόραλης, Giánnis Móralis oder Jánnis Móralis, Vorname auch „Yiannis“ transkribiert; * 23. April 1916 in Arta; † 20. Dezember 2009 in Athen) war ein bedeutender griechischer Maler. Er gehört der sogenannten „Generation der …   Deutsch Wikipedia

  • Yiánnis Móralis — (grec moderne : Γιάννης Μόραλης), né le 23 avril 1916 à Arta et décédé le 20 décembre 2009, est un peintre grec membre de la « Génération des années 1930 ». Sommaire 1 Biographie 2 …   Wikipédia en Français

  • Moral Theology — • Limited to those doctrines which discuss the relations of man and his free actions to God and his supernatural end, and propose the means instituted by God for the attainment of that end Catholic Encyclopedia. Kevin Knight. 2006. Moral Theology …   Catholic encyclopedia

  • Probabilism — • The moral system which holds that, when there is question solely of the lawfulness or unlawfulness of an action, it is permissible to follow a solidly probable opinion in favour of liberty even though the opposing view is more probable.… …   Catholic encyclopedia

  • Herkulan Oberrauch — OFM, geboren als Anton Nicolaus Oberrauch, (* 5. Dezember 1728 im Sarntal; † 22. Oktober 1808 in Schwaz) war ein Tiroler Franziskaner, Philosoph und katholischer Moraltheol …   Deutsch Wikipedia

  • moral — moral, ale, aux [ mɔral, o ] adj. et n. m. • 1270; n. m. 1212; lat. moralis, de mores « mœurs » I ♦ Adj. 1 ♦ Qui concerne les mœurs, les habitudes et surtout les règles de conduite admises et pratiquées dans une société. Conscience morale. Sens… …   Encyclopédie Universelle

  • Catholic Probabilism — Probabilism, in Catholic moral theology, provides a way of answering the question about what to do when one does not know what to do. Probabilism proposes that one can follow a probable opinion regarding whether an act may be performed morally,… …   Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”