NHL 1940/41

NHL 1940/41
National Hockey League
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Meister: Logo der Boston Bruins Boston Bruins
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Die NHL-Saison 1940/41 war die 24. Spielzeit in der National Hockey League. Sieben Teams spielten jeweils 48 Spiele. Den Stanley Cup gewannen die Boston Bruins nach einem 4:0-Erfolg in der Finalserie gegen die Detroit Red Wings. In Montreal übernahm Dick Irvin, der Ex-Coach der Leafs den Trainerjob. Der Umbau des schwachen Teams begann und es sollte noch einige Jahre dauern bis die Früchte reiften. Derweil dominierten die Bruins, angeführt von der „Kraut Line“ mit Milt Schmidt, Woody Dumart und Bobby Bauer die Liga. Hawks Goalie Sam LoPresti war eines ihrer Ziele. Unglaubliche 83 Schüsse bekam er in einem Spiel auf sein Tor, von denen er 80 hielt. Nachdem in keinem anderen NHL Spiel je mehr als 73 Schüsse von einem Team abgegeben wurden hat Lopresti wohl einen Rekord für die Ewigkeit, doch das war nicht die größte Leistung seines Lebens. Zwei Jahre später war er bei der Navy und sein Schiff wurde versenkt. Mit Kameraden wurde er nach 41 Tagen in einem Rettungsboot gerettet.

Inhaltsverzeichnis

Reguläre Saison

Abschlusstabelle

Abkürzungen: W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, GF= Erzielte Tore, GA = Gegentore, Pts = Punkte

W L T GF GA Pts
Boston Bruins 27 8 13 158 102 67
Toronto Maple Leafs 28 14 6 145 99 62
Detroit Red Wings 21 16 11 112 102 53
New York Rangers 21 19 8 143 125 50
Chicago Blackhawks 16 25 7 112 139 39
Montreal Canadiens 16 26 6 121 147 38
New York Americans 8 29 11 99 186 27

Beste Scorer

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte

Spieler Team GP G A Pts
Bill Cowley Boston 46 17 45 62
Bryan Hextall NY Rangers 48 26 18 44
Gordie Drillon Toronto 42 23 21 44
Syl Apps Toronto 41 20 24 44
Lynn Patrick NY Rangers 48 20 24 44
Syd Howe Detroit 48 20 24 44
Neil Colville NY Rangers 48 14 28 42
Eddie Wiseman Boston 48 16 24 40
Bobby Bauer Boston 48 17 22 39
Roy Conacher Boston 40 24 14 38
Sweeney Schriner Toronto 48 24 14 38

Stanley-Cup-Playoffs

Alle Spiele fanden im Jahr 1941 statt. In Runde 1 spielten der erste und der zweite der regulären Saison in einer Best of 7 Serie den einen Finalisten aus, während der dritt- und viert-platzierte sowie der fünft- und sechst-platzierte in einer Best of 3 Serie die beiden Teams für das Spiel der Runde 2 ausspielten. Erneut in einer Best of 3 Serie wurde hier der zweite Finalist ermittelt. Das Finale wurde dann wieder im Modus Best of 7 ermittelt.

Runde 1

Boston Bruins vs. Toronto Maple Leafs
Datum Auswärtsteam Heimteam Notes
20. März Toronto 0 3 Boston
22. März Toronto 5 3 Boston
25. März Boston 2 7 Toronto
27. März Boston 2 1 Toronto
29. März Toronto 2 1 Boston OT
1. April Boston 2 1 Toronto
3. April Toronto 1 2 Boston
Boston gewinnt die Serie mit 4:3 und zieht ins Finale ein.
Detroit Red Wings vs. New York Rangers
Datum Auswärtsteam Heimteam Notes
20. März NY Rangers 1 2 Detroit OT
22. März Detroit 1 3 NY Rangers
24. März NY Rangers 2 3 Detroit
Detroit gewinnt die Serie mit 2:1 und zieht in Runde 2 ein..
Chicago Blackhawks vs. Montreal Canadiens
Datum Auswärtsteam Heimteam Notes
20. März Montreal 1 2 Chicago
22. März Chicago 3 4 Montreal 2OT
25. März Montreal 2 3 Chicago
Chicago gewinnt die Serie mit 2:1 und zieht in Runde 2 ein..

Runde 2

Detroit Red Wings vs. Chicago Blackhawks
Datum Auswärtsteam Heimteam Notes
27. März Chicago 1 3 Detroit
30. März Detroit 2 1 Chicago OT
Detroit gewinnt die Serie mit 2:0
und zieht ins Finale ein.

Stanley-Cup-Finale

Boston Bruins vs. Detroit Red Wings
Datum Auswärtsteam Heimteam
6. April Detroit 2 3 Boston
8. April Detroit 1 2 Boston
10. April Boston 4 2 Detroit
12. April Boston 3 1 Detroit
Boston gewinnt die Serie mit 4:0
und den Stanley Cup.

Beste Scorer in den Playoffs

Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte

Player Team GP G A Pts
Milt Schmidt Boston 11 5 6 11

NHL-Auszeichnungen

Art Ross Trophy: Bill Cowley, Boston Bruins
Calder Memorial Trophy: Johnny Quilty, Montreal Canadiens
Hart Memorial Trophy: Bill Cowley, Boston Bruins
Lady Byng Memorial Trophy: Bobby Bauer, Boston Bruins
Vezina Trophy: Turk Broda, Toronto Maple Leafs

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