Triumph 1300

Triumph 1300
Triumph 1300

Der Triumph 1300 war ein Auto der unteren Mittelklasse, das von dem britischen Autohersteller Triumph von 1965 bis 1970 hergestellt wurde.

Die Technik

Triumph reagierte als einer der ersten Hersteller auf den innovativen Morris 1100, der mit seinem Erscheinen 1962 neue Maßstäbe in der unteren Mittelklasse setzte. Alle Konkurrenzmodelle, auch der 1959 eingeführte Triumph Herald, sahen im Vergleich zum neuen Morris ziemlich alt aus. Triumph nahm die Herausforderung an und entwickelte einen eigenen Frontantriebswagen, der 1965 vorgestellt wurde. Er hatte einen 1300 cm³ großen Motor mit 61 PS (45 kW) Leistung und eine Karosserie, die 3,94 m lang war. Allerdings war der Motor, anders als beim Morris 1100, längs eingebaut. Auch war der Wagen ziemlich teuer geworden, so dass der Herald, anders als ursprünglich beabsichtigt, als preisgünstiges Einstiegsmodell weitergebaut werden musste.

Die Modellentwicklung

Es gab den 1300 nur als viertürige Stufenheck-Limousine. Einen Zweitürer und einen Kombi gab es nur beim Herald.

1967 wurde das Programm um den 1300 TC ergänzt, der bei unverändertem Hubraum 76 PS (56 kW) leistete. Ein Jahr später wurde Triumph mit den BMC-Marken zur British Leyland Motor Corporation zusammengeschlossen, so dass der Triumph 1300 jetzt die hausinterne Konkurrenz zum Austin/Morris 1300 war.

Um die Triumph-Modelle stärker abzugrenzen, wurde der 1300 im Jahre 1970 durch den Triumph Toledo abgelöst. Er verwendete die gleiche, nur geringfügig modernisierte Karosserie und die gleichen Motoren, aber er war auf Hinterradantrieb umgerüstet worden. Rückblickend war das eine Entscheidung, die einen technischen Rückschritt bedeutete.

Vom Triumph 1300 wurden in fünf Jahren insgesamt 148350 Stück gebaut, davon 113008 normale 1300 und 35342 vom 1300 TC.

Literatur

  • David Culshaw, Peter Horrobin: "The Complete Catalogue of British Cars 1895−1975". Veloce Publishing PLC, Dorchester 1997, ISBN 1874105936
  • Harald Linz, Halwart Schrader: "Die große Automobil-Enzyklopädie", BLV Verlagsgesellschaft, München/Wien/Zürich 1985, ISBN 3-405-12974-5

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