Liste der Kulturdenkmäler in Malberg (Eifel)

Liste der Kulturdenkmäler in Malberg (Eifel)
Schloßstraße 45: Schloss Malberg
Schloßstraße 45: Schloss Malberg, ehemalige Schlosskapelle

In der Liste der Kulturdenkmäler in Malberg sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Malberg einschließlich des Ortsteils Mohrweiler aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 24. März 2010).

Inhaltsverzeichnis

Malberg

Denkmalzonen

  • Denkmalzone Ortskern samt Schloss: Schloss und zugehörige Siedlung bilden eine historische Einheit; Schloss in der Nachfolge einer mittelalterlichen Burg 1707–15 unter Johann Werner de Veyder nach Plänen des kurpfälzischen Hofarchitekten Matteo Alberti, bestehend aus Neuem Haus, Arkadenbau und Altbau (im Kern mittelalterlich) um einen Hof, tiefer gelegen die ehemalige Schlosskapelle,spätere Pfarrkirche, Brauhaus, sogenannter eiserner Garten, sogenannter runder Garten; Ortskern mit städtischem Charakter, geschlossen bebaut mit schmalen Wohnhäusern aus der Zeit zwischen 1770 und dem mittleren 19. Jahrhundert

Einzeldenkmäler

  • Am Neidenbach 15: dreigeschossiges Wohnhaus, spätes 17. Jahrhundert, wohl im 19. Jahrhundert aufgestockt
  • (gegenüber) Am Neidenbach 19: ehemaliges Wohnhaus, bezeichnet 1779
  • An der alten Kirche 1: Einhaus, wohl um 1850 (Umbau einer Scheune)
  • An der alten Kirche 2, Am Neidenbach 19: Flurküchenhaus, um 1780; Schaftkreuz, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts (?)
  • An der alten Kirche 12: Wohnhaus, fünfachsiger Krüppelwalmdachbau, bezeichnet 1776
  • Finstingerstraße 15: ehemalige Eisenhütte; 1749 angelegt, heutiges Erscheinungsbild geprägt durch Überformungen oder Erneuerungen des frühen 19. Jahrhunderts; Südtrakt, ehemaliger Kohlenschuppen und Wohnhaus unter einem Dach; nördliches Wohnhaus, achtachsiger Krüppelwalmdachbau; Giebelwand des abgebrochenen Hüttengebäudes; in einem Anbau des Südtrakts Gründungsstein mit Wappen
  • Hillstraße 10: stattliches Flurküchenhaus, wohl aus dem frühen 19. Jahrhundert; in der Giebelwand Nischengehäuse mit Abschlusskreuz, 16. Jahrhundert, vor der Hauswand Kreuz, 19. Jahrhundert
  • Kirchplatz 1: ehemalige Schule; ehemaliges Wohnhaus mit Wirtschaftsgebäude, 1813, Umbau des Wohnhauses zu Lehrerwohungen und der Ökonomie zur Schule 1842
  • Kirchplatz 2: Flurküchenhaus, bezeichnet 1777
  • Kirchplatz 4: Katholische Pfarrkirche St. Quirin; neugotische dreischiffige Stufenhalle, 1905/06, Architekt Ernst Brand, Trier; Ausstattung; vor der Kirche spätbarocker Bildstock, bezeichnet 1788
  • (an) Poststraße 3: Portal am Nebengebäude, aufwändiges Barockportal, wohl Mitte des 18. Jahrhunderts
  • (neben) Poststraße 8: Spolien, 17. Jahrhundert, unter anderem gekuppeltes Fenster, bezeichnet 1624
  • Poststraße 13: spätbarockes Flurküchenhaus auf L-förmigem Grundriss, um 1800
  • Schleifstraße 6: Wohnstallhaus mit Flurküche, um oder kurz nach 1800
  • Schleifstraße 8: Wohnstallhaus, spätes 18. Jahrhundert
  • Schloßstraße 5: neues katholisches Pfarrhaus; kubischer Walmdachbau, Reformarchitektur, bezeichnet 1914, Architekt Ernst Brand, Trier, Vollendung von Garten, Einschluss- bzw. Stützmauern und Nebengebäude bezeichnet 1915; an der Gartenmauer Oberteil eines Nischenkreuzes, 16. Jahrhundert
  • Schloßstraße 16: Alte Kirche; zweiachsiger Saalbau, 1755; Freskenreste im Chor
  • Schloßstraße 21: fünfachsiges Wohnhaus mit Kniestock, bezeichnet 1836, im Kern wohl älter
  • (an) Schloßstraße 24: Haustür, wohl vom Anfang des 19. Jahrhunderts
  • (an) Schloßstraße 27: klassizierendes Portal, wohl frühes 19. Jahrhundert
  • (neben) Schloßstraße 28: zweiachsiges Flurküchenhaus, bezeichnet 1836
  • Schloßstraße 29: dreigeschossiges Wohnhaus mit Kniestock, frühes 19. Jahrhundert
  • Schloßstraße 31: dreigeschossiges Wohnhaus mit Kniestock, bezeichnet 1824
  • Schloßstraße 35: eingeschossiges Unterstallhaus, um 1800
  • Schloßstraße 37: dreigeschossiges Wohnhaus mit aufwändigem Portal, bezeichnet 1792, kleiner Felsenkeller, Takenplatte, bezeichnet 1793
  • Schloßstraße 38: Wohnhaus, rückwärtig Wendeltreppenturm, frühes 17. Jahrhundert
  • Schloßstraße 45: Schloss Malberg; höhengestaffelte Flügelanlage; viergeschossiger sogenannter Altbau mit innerer Toranlage, im Kern mittelalterlich, Umgestaltung 1707–09, mit „eisernem Garten“; Neues Haus: barocker zweieinhalbgeschossiger, neunachsiger Walmdachbau mit Seitenrisaliten, sowie Arkadenbau mit Walmdach, 1707–15, Architekt Matteo Alberti, Düsseldorf; „runder Garten“ mit Pavillons und Terrasse über Stützmauer, um 1730, Architekt wohl Christian Kretschmar, Gartenskulpturen von Ferdinand Tietz und Werkstatt, um 1758–60; ehemalige Schlosskapelle: ursprünglich zweiachsiger, bei Einrichtung zur Pfarrkirche St. Quirin verlängerter Mansarddachbau; ehemaliges Brauhaus: schlichter Mansarddachbau
  • Tellstraße: Kyllbrücke; vierbogiger Sandsteinquaderbau, 1892, Architekt Bautechniker Matthias Loos
  • Tellstraße 5: Wohnhaus mit Kniestock, um 1770/80
  • Tellstraße 12: ehemaliges Hopfenhaus im „Herrengarten“; eingeschossiger Massivbau auf hohem Untergeschoss, wohl aus dem fortgeschrittenen 19. Jahrhundert

Gemarkung

  • an der Kyll westlich des Ortes: Wegekreuz; Balkenkreuz, 1821
  • an der Straße nach Kyllburg, bei der Gemarkungsgrenze: Wegekreuz; Schaftkreuz, 1867
  • auf dem Bergrücken in der Kyllschleife etwa 1,5 km westlich des Ortes: Wegekreuz; Schaftkreuz, wohl aus dem frühen 19. Jahrhundert
  • im Wald nördlich des Ortes: Wegekreuz; Schaftkreuz, bezeichnet 1633
  • östlich des Ortes, ‚Auf der Flur‘: Wegekreuz; Schaftkreuz, bezeichnet 1818, Metallkorpus jünger

Mohrweiler

Einzeldenkmäler

  • Höhenstraße: Katholische Filialkirche St. Maria vom guten Rat; kleiner Saalbau in barocken Formen, angeblich 1909

Literatur

Weblinks

 Commons: Kulturdenkmäler in Malberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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