Ortaylı

Ortaylı
İlber Ortaylı am 16. Februar 2008

İlber Ortaylı (* 1947 in Bregenz, Österreich) ist einer der renommiertesten türkischen Historiker.[1]

Ortaylıs Familie flüchtete wegen Vertreibungen und Pogromen gegen Krimtataren aus der Sowjetunion und kam in einem Flüchtlingslager in Bregenz unter.[1] Dort wurde İlber Ortaylı im Jahre 1947 geboren.[1] Die Volks- und Mittelschule absolvierte er in İstanbul und Ankara.[1] 1965 absolvierte er das Atatürk-Gymnasium (Atatürk Lisesi) in Ankara und 1968 die Fakultät für Politikwissenschaft sowie die Fakultät für Sprache, Geschichte und Geografie an der Universität Ankara.[1] Ortaylı studierte danach an der Universität Wien Slawistik und Orientalistik.[1] Seine Masterarbeit schrieb er an der University of Chicago bei Professor Halil İnalcık. Seine Dissertation schrieb er im Jahre 1978 über die Regionalverwaltungen im Osmanischen Reich nach der Tanzimat-Periode (Tanzimat Sonrası Mahallî İdareler).[1] 1979 wurde Ortaylı Dozent mit seiner Arbeit über den deutschen Einfluss im Osmanischen Reich (Osmanlı İmparatorluğu'nda Alman Nüfuzu).[1] Seit 1989 ist er Professor.[1]

İlber Ortaylı hatte eine Gastprofessur an folgenden Universitäten:

Während der Jahre 1989 und 2002 war Ortaylı Leiter Abteilung für Verwaltungsgeschichte der Fakultät für Politikwissenschaft an der Ankara Universität.[1] 2002 wechselte er zur Galatasaray Üniversitesi, 2004 zur Bilkent-Universität.[1] Seit 2005 ist er der Direktor des Topkapı-Palast-Museums.[1]

İlber Ortaylı spricht Türkisch, Osmanisch, Krimtatarisch, Arabisch, Persisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Latein, Griechisch, Russisch, Slovakisch, Rumänisch und Serbokroatisch.[1]

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa İlber Ortaylı. In: http://www.bilgiyay.com/. İstanbul Bilgi Üniversitesi, S. 1. Abgerufen am 9. April 2009. (Türkisch)

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