Pardina

Pardina

Pardina ist eine weiße Rebsorte aus Italien. Die Neuzüchtung entstand wahrscheinlich im Jahr 1923 (Pierre Galet gibt vermutlich fälschlich das Jahr 1928 an) aus einer Kreuzung der Sorten Sciamblese x Sultania Nera (oder Black Monucca) und heißt gelegentlich auch Pirovano 130. Züchter war Alberto Pirovano, der am Istituto di Frutticoltura ed Elettrogenetica di Roma in Rom zahlreiche Rebzüchtungen verwirklichte.

Pardina wird häufig fälschlicherweise mit der spanischen Rebsorte Pardillo gleichgesetzt. Dies rührt daher, dass in einigen Teilen Spaniens die Pardillo-Rebe ebenfalls umgangssprachlich Pardina genannt wird.

Siehe auch die Artikel Weinbau in Italien und Weinbau in Spanien sowie die Liste der Rebsorten

  • Synonyme: Pirovano 130
  • Abstammung: Sciamblese X Black Monucca

Ampelographische Sortenmerkmale

In der Ampelographie wird der Habitus folgendermaßen beschrieben:

  • Die Triebspitze ist offen. Sie ist nur spinnwebig behaart. Die Jungblätter sind nicht behaart und von gelbgrüner Farbe.
  • Die großen Blätter sind fünflappig und tief gebuchtet. Die Stielbucht ist U-förmig offen. Das Blatt ist spitz gesägt. Die Zähne sind im Vergleich zu anderen Sorten eng gesetzt.
  • Die walzenförmige Traube ist groß, geschultert und lockerbeerig. Die länglichen Beeren sind groß und von orangegelber Farbe. Die Geschmack der Beeren ist sehr neutral. Die Beerenhaut ist dickwandig.

Die sehr wuchskräftige Rebsorte reift ca. 25 - 28 Tage nach dem Gutedel und gilt somit als spät reifend. Die Erträge sind meist hoch, so daß durch eine gezielte Reberziehung eine Ertragsminderung durchgeführt werden muss, um gute Weinqualitäten zu erzielen. In Italien wird die Sorte meist in Form einer Pergola erzogen.

Weblinks

Literatur


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