Ramses der Große

Ramses der Große
Namen von Ramses II.

Kopf einer Kolossalstatue Ramses' II.; Ramesseum, Theben-West
Eigenname
Image:Hiero_Ca1.svg
M17 Y5
N35
N36
N5
Z1
F31 S29 M23
Bild:Hiero_Ca2.svg
Ramessumeriamun
Rˁ msj sw mrj Jmn
Re ist der, der ihn geboren hat, Geliebter des Amun
Image:Hiero_Ca1.svg
S29 S29 X1 M23 V1
Bild:Hiero_Ca2.svg
Kosename (nach Wrana)
Sesetsu
Sst sw
Image:Hiero_Ca1.svg
S29 X1 M23 V1
Bild:Hiero_Ca2.svg
Kosename (nach Wrana)
Setsu
St sw
Thronname
M23
X1
L2
X1
Image:Hiero_Ca1.svg
N5 F12 C10
Bild:Hiero_Ca2.svg
User-maat-Re
Wsr-m3ˁ.t-Rˁ
Stark/mächtig ist die Maat des Re
M23
X1
L2
X1
Image:Hiero_Ca1.svg
N5 F12 C10 N5 U21
N35
Bild:Hiero_Ca2.svg
User-maat-Re-setep-en-Re
Wsr-m3ˁ.t-Rˁ-stp.n-Rˁ
Stark/Mächtig ist die Maat des Re, Erwählter des Re
Horusname
G5
E1
D44
P11
X1
C10 U6 M17 M17
Bild:srxtail2.GIF
(auf Obelisk in Luxor)
Ka-nekhet-meri-maat
K3-nḫt-mrj-m3ˁ.t
Starker Stier, Geliebter der Maat
G5
E1
D44
N5
Z1
A40 U6 M17 M17
Bild:srxtail2.GIF
(auf Obelisk in Luxor)
Ka-nekhet-meri-Re
K3-nḫt-mrj-Rˁ
Starker Stier, Geliebter des Re
Nebtiname
G16
G37
D21
F7
X1
G20 V31
Aa16
X1
Z2
Wer-schefit-mek-kemet
Wr-šfy.t-mk-km.t
Mit großen Ansehen, Beschützer Ägyptens
Goldname
G8
O29
F23
U6 M17 M17 N19 Z4
Aa-chepesch-meri-taui
ˁ3-ḫpš-mrj-t3.w(j)
Groß an Schlagkraft, Geliebter der Beiden Länder
griechisch
bei Manetho

Ozymandias

Ramses II. (* um 1303 v. Chr.; † 27. Juni 1213 v. Chr.), auch der Große genannt, war der dritte altägyptische König (Pharao) aus der 19. Dynastie des Neuen Reichs. Er regierte von 1279 bis 1213 v. Chr. und war einer der bedeutendsten Herrscher des Alten Ägypten.

Während seiner Regierungszeit erreichte Ägypten eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte, wie sie nach ihm unter keinem Pharao mehr erreicht wurde. Durch sein diplomatisches Handeln gelang es ihm, einen fast fünfzigjährigen Frieden mit seinen Nachbarvölkern, darunter auch mit den Hethitern, zu halten.

Inhaltsverzeichnis

Zur Person

Ramses war der Sohn von Sethos I. und dessen Großer königlicher Gemahlin Tuja. Er hatte wahrscheinlich zwei Geschwister: Einen Bruder, der Nebchasetnebet hieß und schon in jungen Jahren verstarb, sowie eine Schwester mit dem Namen Tia. Lange Zeit wurde auch Henutmire für eine Tochter von Sethos I. und damit als eine Schwester von Ramses II. gehalten. Sie war aber in Wahrheit die zur großen königlichen Gemahlin erhobene Tochter von Ramses II. Nach Aussagen von Wissenschaftlern war er hellhäutig, etwa 175 cm groß und hatte rote Haare.

Von seinen drei Großen königlichen Gemahlinnen Nefertari, Isisnofret und Maathorneferure hatte er möglicherweise mehr als fünfzehn Kinder. In der Zuordnung sind sich die Ägyptologen nur bei den folgenden sicher:

  • Nefertari gebar mehrere Söhne, den Erstgeborenen und Kronprinzen Amunherchepeschef, Paraherwenemef, Sethherchepeschef, Seti und Merire, sowie die Töchter Meritamun (weitere Große königliche Gemahlin) und Henuttaui.
  • Isisnofret brachte die Töchter Bintanat (weitere Große königliche Gemahlin), Nebettaui (weitere Große königliche Gemahlin) und Isisnofret sowie die Söhne Ramses, Chaemwaset und Merenptah, den Nachfolger Ramses’ II., zur Welt.
  • In der Mitte seiner Regierungszeit, um das 34. Regierungsjahr, heiratete Ramses die hethitische Prinzessin Sauskanu, die den ägyptischen Namen Maat-Hor-Neferu-Re erhielt und ihm die Tochter Neferure schenkte.

Von Ramses II. sind als Nachkommen 40 Töchter und 45 Söhne bekannt. Designierte Nachfolger sind der Reihe nach Amunherchepeschef, Sethherchepeschef (Söhne der Nefertari), Ramses (1. Sohn der Isisnofret) und Chaemwaset (2. Sohn der Isisnofret). Sein wirklicher Nachfolger wurde dann Merenptah, der 13. Sohn (von Isisnofret).

Während seiner letzten 20 Lebensjahre litt er an einer Versteifung der Wirbelsäule, die auch mit öfter auftretenden Entzündungen einherging. Aus diesem Grund konnte er im Alter nur noch tief gebückt und vermutlich an einem Stock gehen. Bei seinem Tod war er rund 85 bis 90 Jahre alt.

Die Kindheit

Ramses II. als Kind

Das erste große Ereignis im jungen Leben des Ramses dürfte die Thronbesteigung seines Großvaters Ramses I. gewesen sein. Zu diesem Zeitpunkt war Ramses etwa fünf Jahre alt. Da seinem Großvater bis zu seinem Tod nur knapp zwei Regierungsjahre verblieben, war das nächste Großereignis die Krönung seines Vaters Sethos I. im Jahr 1290 v. Chr.

Ramses’ Lehrer war Tia, der Sohn des königlichen Schreibers und damit Vorratsverwalters Amunwahsu am pharaonischen Hof. Tia erreichte bei Ramses eine so hohe Vertrauensstellung, dass er später der Verwalter des Tempels der Millionen Jahre des Ramses wurde. Zudem heiratete Tia die Schwester Ramses’, die ebenfalls Tia hieß, und wurde somit sein Schwager. Das Doppelgrab Tia und Tia wurde später direkt neben dem Grab des Haremhab in Saqqara entdeckt.

Als Zehnjähriger bekam Ramses von seinem Vater den Ehrentitel Oberkommandierender des Heeres verliehen. Seine ersten Schlachten erlebte er rund zwei Jahre später im Nildelta, als sein Vater gegen die Tjehenu und Meschwesch in den Kampf zog und der junge Prinz ihn begleitete. Im Folgejahr zog das ägyptische Heer in Richtung Syrien, um die Hethiter zurückzudrängen und die Stadt Kadesch am Orontes wieder unter ägyptische Kontrolle zu bekommen.

Nach dem Friedensschluss mit den Hethitern kehrte wieder Ruhe am ägyptischen Hof ein und mit knapp fünfzehn Jahren erhob Sethos I. seinen Sohn zum Mitregenten.

Als Mitregent

Mit großer Wahrscheinlichkeit stand der Palast des Ramses, der ihm als Mitregent seines Vaters erbaut wurde, in Memphis. Die beiden Königsgemahlinnen Nefertari und Isisnofret sind seit der Mitregentenzeit belegt. Ramses wurde mit ihnen in seinem fünfzehnten Lebensjahr verheiratet. Über die Herkunft beider ist nichts bekannt. Vermutungen der Ägyptologen gehen in die Richtung, dass Isisnofret möglicherweise eine syrische Prinzessin gewesen sein könnte, da die erste Tochter Bintanat genannt wurde. Der Name bedeutet Tochter der Göttin Anat. Anat war eine asiatische Göttin aus dem syrischen Raum.

1287 v. Chr. erlebte Ramses die Niederschlagung eines Aufstandes im Land Kusch mit. Seinem Vater gelang dies innerhalb nur einer Woche. Dabei machte er fast eintausend Gefangene.

In seinem zweiundzwanzigsten Lebensjahr wurde Ramses von seinem Vater Sethos I. offiziell mit der Entgegennahme der Tributzahlungen aus den Ländern Wawat und Kusch betraut. Zudem zog er gegen aufständische Beduinen im Land Kanaan zu Felde. Nun tauchte der junge Mitregent auch als vollwertiger Pharao erstmalig auf Tempelinschriften auf.

In einer Seeschlacht gelang es Ramses, die in das Nildelta eingedrungenen Schardana zurückzuschlagen, die sich mit den Libyern verbündet hatten. Kurz darauf, in Ramses’ fünfundzwanzigstem Lebensjahr, starb am 26. Schemu III (18. Mai 1279 v. Chr.)[1] plötzlich sein Vater Sethos I.; Ramses II. übernahm am 27. Schemu III (19. Mai 1279 v. Chr.), einen Tag später, die alleinige Regentschaft.[2]

Krönung

Ring des Ramses II. mit seinen Lieblingspferden (Louvre)

Am 1. Achet II (27. Juli 1279 v. Chr.[3]) erfolgte die Beerdigung seines Vaters Sethos, die traditionsgemäß siebzig Tage in Anspruch nahm. Anschließend wurde der junge Prinz auf seine Krönungszeremonie vorbereitet. Als Ramses schließlich die straußenfederne Chepreschkrone trug, wurde seine aus fünf Namen bestehende Titulatur verkündet.

Usermaatre Setepenre (Stark ist die Maat des Re, Auserwählt von Re; auch mit Beinamen: Zeichen des Re, Plan des Re, Herrscher von Theben, Erbe des Re, Geliebter des Re, Besitzer von Schlagkraft, stark wie Month.)

Horusnamen:
Mächtiger Stier, geliebt von Maat, Herr von Sedfesten wie sein Vater Ptah-Tatenen, Geliebter des Re, der jedes Fremdland niedertritt unter seinen Sohlen, der sich über die Maat freut, der Theben erhebt mit mächtiger Kraft, Reich an Kraft, Sohn des Atum mit großen Siegen, der mit seiner Schlagkraft kämpft, mit großem Königtum, mit großem Ansehen, der die Maat erhebt, Reich an Schlagkraft mit spitzen Hörnern, der jedes Land schlägt, der die beiden Länder vereint, mit beständigem Willen und mächtiger Kraft, mit großen Sedfesten, Geliebter der beiden Länder, Starker Stier des Re, der die Asiaten zerschlägt, Stier der Herrscher, Groß an Sedfesten wie Tatenen.

Nebtinamen:
Beschützer Ägyptens, der die beiden Länder unterwirft, Re der die Götterstatuen hervorbringt, der die beiden Länder begründet, Göttliches Abbild des Chepri, mit großem Ansehen, Beschützer Ägyptens, der die Denkmäler in Luxor hervorragend ausführt für seinen Vater Amun, der ihn auf seinen Thron gesetzt hat, der sich über die Maat freut wie der Horizontische, Kämpfer für Millionen, Löwe mit starkem Willen, der mit seiner Schlagkraft kämpft, der seine Armee beschützt, der den ihn Angreifenden zu Fall bringt, der das Ende der Welt erreicht.

Goldnamen:
Goldhorus, reich an Jahren, groß an Siegen, reich an Schlagkraft, Geliebter der beiden Länder, ein Pfeiler wie Derjenige-der-in-Theben-ist, der Nützliches ausführt für den, der ihn erschaffen hat, mit mächtiger Schlagkraft, der die neun Bogen (Ägyptischer Feind) unterwirft, mit großen Siegen in jedem Fremdland, mit großem Ansehen und mächtiger Kraft, der die Fremdländer bezwingt und die Rebellen niederwirft.

Nach einer anschließenden erneuten Salbung schloss ein Priester die Inthronisierung ab. Es folgten noch eine Nachtzeremonie und eine Zeremonie im Lebenshaus. Dann konnte der neue Pharao endlich seinen goldbeschlagenen Wagen besteigen und sich in einem großen Umzug seinem jubelnden Volk zeigen.

Pharao Ramses II.

Ramses Mutter Tuja agierte in den ersten Jahren der Herrschaft zusammen mit seinen beiden Hauptfrauen Nefertari und Isisnofret als Große königliche Gemahlin an seiner Seite. Dies ist auf vielen Inschriften, die aus den frühen Regierungsjahren stammen, belegt. Tuja starb dann aber im Jahr 1258 v. Chr. und wurde im Tal der Königinnen im Grab QV 80 bestattet. Ramses erhob seine Tochter Bintanat im Folgejahr zur Großen königlichen Gemahlin. 1255 v. Chr. bekam auch Meritamun dieses hohe Amt angetragen.

Im Jahr 1255 v. Chr. verstarb die Große königliche Gemahlin Nefertari, die Ramses auf vielen Inschriften wegen ihrer Schönheit und seiner Liebe zu ihr förmlich vergötterte. Dies muss ein großer Schlag für den Pharao gewesen sein. Die Beisetzung fand im Tal der Königinnen statt. Das Grab QV 66 der Nefertari, das 1904 von Ernesto Schiaparelli entdeckt wurde, gilt heute als eines der schönsten und besterhaltenen Gräber ganz Ägyptens.

Als die Große königliche Gemahlin Isisnofret im Jahr 1246 v. Chr. starb, heiratete Ramses wohl aus politischen Gründen eine hethitische Prinzessin, die von ihm den Namen Maathorneferure erhielt.

Wenn der auf späteren Inschriften erwähnte Sohn des Ramses Sethherchepeschef mit Amunherchepeschef identisch ist, starb dieser um das Jahr 1244 v. Chr. Er wurde im Grab KV5 im Tal der Könige beigesetzt.

Für das Jahr 1239 v. Chr. verzeichnen Inschriften die Heirat mit einer weiteren hethitischen Prinzessin, deren Name aber nicht erwähnt wird.

Prinz Chaemwaset, der im Jahr 1230 v. Chr. als Ramses Nachfolger proklamiert wurde, starb aber schon fünf Jahre später, so dass 1225 v. Chr. Prinz Merenptah als neuer Thronfolger eingesetzt wurde.

Politik

Ein sehr wichtiges Mitglied am Hofe des Pharaos war der Wesir Paser. Er hatte dieses Amt schon unter Ramses Vater Sethos I. inne. Auch unter Ramses II. spielte Paser im ägyptischen Reich eine große Rolle. Er unterstützte den Pharao nicht nur in innenpolitischen Angelegenheiten, auch außenpolitisch besaß Paser durchaus ein Mitspracherecht.

Schon unter der Regierung von Sethos I. waren die Hauptfeinde die libyschen Stämme im Nordwesten, sowie die syrischen Vasallenstaaten, die sich immer wieder gegen die ägyptische Herrschaft erhoben. Gegen Ende der Regierungszeit traf das Heer Sethos’ I. hier auch erstmals auf das Hethitische Großreich, das begonnen hatte, sich in Richtung Ägypten auszudehnen und die Stadt Kadesch in Nordsyrien eroberte.

So war auch Ramses II. gezwungen, sich gegen dieselben Gegner zur Wehr zu setzen. Gerade die Hethiter bereiteten ihm zu Beginn seiner Regierungszeit große Schwierigkeiten.

Feldzüge nach Syrien

Ramses II. im Streitwagen (Abu Simbel)
Ramses II. erschlägt einen Feind (Abu Simbel)

Schon im Sommer des vierten Jahres seiner Regierung, 1276 v. Chr., zog Ramses mit seinem Heer gegen Syrien. Das Heer schlug den Weg ins Landesinnere ein und eroberte das Fürstentum Amurru, das unter der Herrschaft des Bentešina stand, zurück. Mit diesem Schlag forderte Ramses die Hethiter förmlich auf, sich einer Entscheidungsschlacht um die Vorherrschaft im syrischen Raum zu stellen.

Ramses rüstete eine Armee von ca. 20.000 Mann aus und zog mit ihr 1274 v. Chr. den heutigen Gazastreifen entlang nach Syrien. Rund sechzehn Kilometer vor der Stadt Kadesch am Orontes im Wald von Labwi kam das Heer Anfang Mai zum Stehen. Auch der Hethiterkönig Muwatalli II. hatte ein Heer aufgestellt, das mit zwei Divisionen von jeweils fast 19.000 Mann und einer Streitmacht von 2.500 bis 3.500 Kampfwagenlenkern angeblich fast doppelt so groß war wie das ägyptische Heer. Hier kam es am 12. Mai 1274 v. Chr. zur Entscheidungsschlacht bei Kadesch, die die bestdokumentierte Konfrontation zweier Staaten der Antike bis zu diesem Zeitpunkt ist, da ihr Verlauf in vielen Tempelinschriften Ramses II. erhalten ist.

Hauptartikel: Schlacht bei Kadesch

Die Schlacht brachte keinem der beteiligten Gegner einen eindeutigen Vorteil, auch wenn Ramses das Ziel des Feldzugs, die Einnahme von Kadesch, klar verfehlte. Zurück in Ägypten ließ er jedoch die Schlacht als einen großen Sieg seiner Truppen darstellen. In den Folgejahren stabilisierte sich der hethitische Einfluss im Norden, aber die Hethiter konnten nicht bis nach Ägypten vordringen. Ramses führte noch dreimal sein Heer nach Norden. Nach etwa fünfzehn Jahren sahen sich die Hethiter jedoch von einem neuen Feind, den Assyrern, bedroht, so dass der König Hattusili III. Ramses einen Friedensschluss, ja sogar einen Bündnispakt anbot.

Während an dieser Front relative Ruhe herrschte, musste sich Ramses aber durchaus bemühen, die anderen Landesgrenzen zu sichern. So unternahm er beispielsweise 1236 v. Chr. eine Strafexpedition in den Süden nach Nubien.

Frieden

Hauptartikel: Ägyptisch-Hethitischer Friedensvertrag

Nach monatelangen Verhandlungen gelang es schließlich am 21. November 1259 v. Chr., den Friedensvertrag zwischen Ramses II. und Hattusili III. zu unterzeichnen.

1246 v. Chr. schlug Hattusili III. zusätzlich die Heirat Ramses’ mit einer seiner Töchter, Maathorneferure, vor, um das Bündnis zwischen den beiden Ländern noch zu vertiefen. Zwei weitere Hochzeiten sollten folgen.

Der Frieden mit den Hethitern, der als ältester bekannter schriftlicher Friedensschluss gilt, hielt bis über den Tod Ramses’ II. hinaus. Sogar sein Sohn und Nachfolger auf dem Pharaonenthron Merenptah lieferte Getreide an den hethitischen König Suppiluliuma II., als in dessen Reich eine Hungersnot ausbrach. Doch gegen Feinde der Hethiter zog Merenptah nicht zu Felde, wie es der Friedensvertrag eigentlich vorsah. Kurz darauf ging das hethitische Reich unter.

Der Hofstaat

Der Hofstaat des Herrschers ist relativ gut dokumentiert. Viele seiner Beamten sind durch zahlreiche und bedeutende Denkmäler belegt. An erster Stelle sind hier die Wesire zu nennen: Nebamun, Paser, Rahotep, Chay und Neferrenpet. Vor allem Paser scheint eine bedeutende Persönlichkeit gewesen zu sein, der sogar einen Brief an den Großkönig Hattusili III. sandte. Von den anderen Beamten sei der Vizekönig von Kusch Setau erwähnt, der selbst an Tempelbauten des Herrschers seinen Namen anbringen ließ.

Bauten

Durch Ramses rege Bautätigkeit, die mit der Vollendung der begonnenen Bauwerke seines Vaters begann, ist uns im Wesentlichen seine Geschichte überliefert. Dies resultiert aus der gewaltigen Zahl an Inschriften, die er in die Tempel, Paläste und Stelen einmeißeln ließ.

Ramses hatte eine Vorliebe für Mega-Bauten, die jedoch schon nach einigen Jahrhunderten wegen der schlechten Fundamenten und anderen Baufehlern/-flüchtigkeiten einiges von ihrer Wirkung eingebüßt haben mussten.

Nachfolgend eine kleine Auswahl der Bauten und Ausbauten:

Pi-Ramesse

Hauptartikel: Pi-Ramesse

Schon kurz nach dem Tod seines Vaters erklärte Ramses den bei der alten Hyksosstadt Auaris im östlichen Nildelta gelegenen Sommerpalast, der von seinem Vater erbaut wurde, zum Kern seiner neuen Hauptstadt. Er ließ ihn zu einer gewaltigen Metropole am Pelusischen Nilarm ausbauen, die wahrscheinlich eine Fläche von über 30 km² bedeckte.

Die Tempelanlagen der Stadt wurden von späteren Dynastien, hier besonders der 22. Dynastie, abgebaut und zum Bau von deren Hauptstadt Tanis weiterverwendet, da der Pelusische Nilarm schon zu Zeiten der 20. Dynastie zu versanden begann und die Hafenanlagen nutzlos wurden.

Abu Simbel

Hauptartikel: Abu Simbel

Das wohl bekannteste Bauwerk, das Ramses II. hat bauen lassen, ist Abu Simbel. Die aus zwei Tempeln bestehende Tempelanlage liegt etwa 300 km südlich von Assuan, am Rande des Nasser-Stausees, im damaligen Nubien. Es wird vermutet dass er dieses prunkvolle Bauwerk bewusst zur Abschreckung der unterworfenen Nubier dort bauen ließ. Die Außenwand des größeren Tempels (altäg. Meha) zieren vier überlebensgroße Sitzstatuen von Ramses II. und mehrere kleinere seiner Frauen und Kinder. Der kleine Tempel von Abu Simbel (altäg. Ibschek) ist Ramses' erster Hauptfrau Nefertari gewidmet.

In einer großen internationalen Aktion konnte die Tempelanlage ab 1964 vor den durch den neu angelegten Nassersee immer höher steigenden Nilfluten gerettet werden, indem sie auf ein 64 m höheres Niveau versetzt wurde.

Das Ramesseum

Hauptartikel: Ramesseum
Das Ramesseum

An der Stelle in Theben-West, wo schon sein Vater Sethos I. einen Schrein errichtet hatte, baute Ramses den Palast des Ramses II. vereint mit Theben im Reich des Amun.

Schon in der Antike wurde der Palast als Steinbruch benutzt und andere ägyptische Dynastien benutzten dessen Steine zum Bau ihrer eigenen Tempel. Im frühen 19. Jahrhundert, während der Ägyptischen Expedition, erforschte Champollion die Anlage und gab ihr den Namen Ramesseum.

Tod und Mumifizierung

Mumie Ramses II.

Ramses II. starb nach 66 Jahren und zwei Monaten Regentschaft (altägyptische Zeitrechnung) in seiner Hauptstadt Pi-Ramesse. Nach seinem Tod am 18. Achet I (27. Juni 1213 v. Chr.)[4] bestieg sein Sohn Merenptah am 19. Achet I den Thron.[5]

Nachdem am 18. Achet I. die Mumienpriester den Leichnam übernahmen, um die siebzigtägige Mumifizierung durchzuführen, legte die Priesterschaft Ramses II. auf den Balsamierungstisch. Seine linke Seite wurde geöffnet, um die Organe zu entnehmen. Da nach dem ägyptischen Glauben das Herz als Lebenszentrum galt [6], wurde dieses Organ wieder in den Körper zurückgegeben. Die restlichen Organe wurden dann in eigens dafür erstellte Kanopenkrüge gegeben und beigesetzt.

In einem Natronbad wurde nun die Leiche des Ramses gereinigt. Nachdem sie mit Palmwein abgerieben worden war, begann der eigentliche Mumifizierungsvorgang. Der Körper wurde mit kleinen Lederkissen wieder in seine vorherige Form gebracht. Die Mumie wurde anschließend mit unzähligen Kräutern und Blüten ausgestopft. Schließlich wurde, wie in der ägyptischen Mythologie bei Osiris, der Penis entfernt, gesondert mumifiziert und wieder angesetzt. Der Körper wurde mit Binden aus feinstem Leinen eingehüllt. Alles geschah unter den Gesängen und Beschwörungsformeln des Vorlesepriesters.

Vor der Bestattung wurden der Mumie jetzt noch die Schmuckstücke und die Totenmaske angelegt und sie komplett mit langen Leinenbinden und dem Grabtuch verschnürt. Nun kam sie in den Sarkophag.

Siehe auch: Mumifizierung im Alten Ägypten

Das Grab

Ramses II. wurde im Grab KV7 im Tal der Könige beigesetzt. Schon in der Regierungszeit von Ramses III. in der 20. Dynastie wurde es von zwei Grabräubern teilweise geplündert, wie es im Streik-Papyrus, der im Turiner Museo Egizio zu sehen ist, geschrieben steht.

Eine erste Umbettung des Leichnams fand in der 21. Dynastie statt. Ramses II. kam in das Grab KV 17 seines Vaters Sethos I. Schon kurz darauf verbrachte man ihn in das Grab der Königin Inhapi und danach in das Versteck Cachette von Deir el-Bahari (DB/TT 320).

Ramses’ altes Grab KV 7 liegt an einer sehr ungünstigen tiefen Stelle im Tal der Könige. Immer wieder wurde es durch Sturzfluten in schwere Mitleidenschaft gezogen, so dass der Schutt den Eingang verschloss. Es wird angenommen, dass KV 7 Zerstörungen von mindestens zehn großen Sturzfluten zu überstehen hatte.

1798 wurde es von den napoleonischen Forschern, die während der Ägyptischen Expedition in das Tal der Könige kamen, als aufgefülltes Grab beschrieben. Später war Henry Salt der erste, der Grabungen dort ausführte. Die Schuttbeseitigungen von den Überflutungen verursachten aber eine zusätzliche Austrocknung der Wände, so dass Salz aus den Wänden in die Reliefs und Malereien zog. Auch Rosellini und Champollion untersuchten das Grab. 1845 besuchte Karl Richard Lepsius das Grab und zeichnete den ersten genauen Lageplan. Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert setzten wieder Sturzfluten dem Grab zu und verschütteten es erneut. Derzeit gräbt Christian Leblanc das Grab aus. Er versucht es vollkommen vom übrig gebliebenen Schutt zu befreien, damit es besser untersucht werden kann[7],[8].

Wiederentdeckung

Mumie Ramses II.

Als am 5. Juli 1881 der angeklagte Grabräuber Muhammad Abd er-Rassul aus dem oberägyptischen Dorf Qurna einige Beamte der ägyptischen Altertumsverwaltung zusammen mit Emil Brugsch zu dem ihm und seiner Familie schon lange bekannten Grab des Hohepriesters Pinodjem II. (TT 320 bei Deir el-Bahari) führte, staunten diese nicht schlecht, da in dem versteckten Grab etliche Mumien der bekanntesten Pharaonen der ägyptischen Antike aus der 18. bis 20. Dynastie lagen, darunter auch die Mumie von Ramses II.

Aus Angst vor Grabräubern ließ Brugsch innerhalb von sechs Tagen das Depot komplett räumen und mit Hilfe von dreihundert Arbeitern alles auf einem Dampfschiff nach Kairo in das dortige Museum von Boulaq abtransportieren. Die Nachricht des königlichen Transports, der offiziell als Trockenfisch deklariert worden war, breitete sich unter der ägyptischen Bevölkerung wie ein Lauffeuer aus. Am Nilufer standen während der Fahrt weinende und schreiende Frauen sowie Männer, die mit ihren Gewehren Salutschüsse in den Himmel feuerten, wie bei einer Begräbniszeremonie[9]

Am 1. Juni 1886 wurde die Mumie Ramses’ II. von Gaston Maspero im Museum von Boulaq innerhalb von nur einer Viertelstunde ausgewickelt. Dabei entstanden etliche Beschädigungen an der Mumie.

Seit 1902 lagerte sie im Ägyptischen Museum in Kairo.

Ramses II. in Paris

Während der Ausstellungszeit im Ägyptischen Museum in Kairo herrschten für die Aufbewahrung der Mumie Ramses’ II. keine optimalen Bedingungen, so dass sie immer mehr verfiel. So wurde beschlossen die Mumie im Pariser Louvre eingehend zu untersuchen und neu für die Ausstellung zu präparieren.

Die Transall-Maschine mit der Mumie landete am 26. September 1976 nachmittags um 17 Uhr auf der französischen Militärbasis du Bourget, wo sie mit allen militärischen Ehren empfangen wurde. Der französische Präsident hatte die Ministerin für Unterricht Madame Saunier-Seité entsandt um den Pharao zu begrüßen. Ein fast hundertköpfiges Team aus französischen und ägyptischen Wissenschaftlern begleitete die Mumie in ein Speziallabor, in dem konstant eine Temperatur von 19,5 °C und die Luftfeuchte bei 55 % bis 60 % gehalten wurde.

Bei den folgenden Untersuchungen wurde festgestellt, dass Ramses von Natur aus rothaarig war. Im Alter hatte er ein Rückenleiden, das ihn zwang, am Stock zu gehen. Bei seinem Tod war er wahrscheinlich um die 85 Jahre alt. Weitere Untersuchungen brachten erhebliche zusätzliche Kenntnisse über die altägyptischen Techniken zur Mumifizierung.

Die Mumie war deshalb in einem schlechten Zustand, weil sie von mehreren Pilzarten befallen war, die beseitigt werden konnten. Anschließend wurde sie einer Kobalt 60-Bestrahlung unterzogen um sie zu sterilisieren. Dann wurde sie neu konserviert und wurde am 10. Mai 1977 wieder in ihre Heimat nach Kairo geflogen, wo sie heute einen herausragenden Platz unter den Mumien im ägyptischen Museum einnimmt.

Die Bedeutung Ramses’ II. in der Geschichte

Überlieferung

Die Bedeutung Ramses’ II. in der Geschichtsschreibung bezieht sich nicht nur auf das Alte Ägypten. Als bedeutender Herrscher seiner Zeit im Vorderen Orient taucht sein Name in etlichen Variationen in vielen unterschiedlichen Schriften auf. In der Bibel wird sein Name als Ramses und auch die Hauptstadt Pi-Ramesse erwähnt. Der ägyptische Priester Manetho schrieb in griechischer Sprache über Ramesses Miamun, bzw. Rapsakes, während der griechische Historiker Herodot den Namen Rhampsinitus benutzte. Diodorus Siculus, der besonders von den Bauten, die heute als Ramesseum bekannt sind, beeindruckt war, benannte ihn um 60 v. Chr. Ozymandias, was eine Fehldeutung des ersten Teils des Thronnamens Usermaatre war. Die Geschichtsschreiber Plinius und Gaius Cornelius Tacitus schrieben in späteren Jahren über den König Rhamsesis oder auch Rhamses.

Der Name Ozymandias erlangte eine gewisse Berühmtheit, als Percy Bysshe Shelley 1818 sein Gedicht über den ägyptischen König Ozymandias veröffentlichte. Ozymandias wurde aber zu der Zeit nicht unbedingt mit Ramses II. gleichgesetzt, sondern für seinen unbekannten Vorgänger oder sogar Nachfolger gehalten.

Erst als mit der Entschlüsselung der Hieroglyphen durch Jean Francois Champollion 1822 die vielen Tempelinschriften Ägyptens deutbar wurden, nahm auch die Person des Ramses II. eine greifbare Gestalt an. Durch immer wieder neue Entdeckungen, die ihm zugeordnet werden konnten, wurde sein Name mit der Zeit so legendär wie der des König Artus.

Exodus

Ramses II. wird von einigen Forschern als der Pharao des Exodus angesehen, unter dem das Volk Israel aus Ägypten auszog. Diese These wird vielfach sehr kontrovers diskutiert. Da es keine ägyptischen Quellen gibt, die den Vorgang des Exodus beschreiben oder auch nur erwähnen, wird er wohl für immer im Bereich der Spekulation verbleiben. Ob es den Exodus jemals gegeben hat, wird mittlerweile von einigen Archäologen und Althistorikern stark bezweifelt.

In diesem Zusammenhang wurde beispielsweise von den Chronologiekritikern David Rohl und Immanuel Velikovsky eine Anpassung der ägyptischen Chronologie an den biblischen Zeitrahmen vorgeschlagen. Wissenschaftliche Auswertungen altägyptischer astronomischer Texte und der Amarna-Briefe sowie bestehende Synchronismen mit anderen mesopotamischen Königen schließen jedoch die von Rohl und Velikovsky publizierten Theorien der Epochenverschiebung aus.

Heutige Sicht

Kolossalstatue Rames II.

Unumstritten ist, dass in der Regierungszeit seines Vaters Sethos I. die ägyptische Wirtschaft und Kultur auf einem Höhepunkt angelangt war. Ramses war bemüht, dieses Niveau zu halten, was sich nicht nur in der Vollendung der von seinem Vater begonnenen Bauten niederschlägt. Trotzdem sind die unter seiner Herrschaft ausgeführten Arbeiten qualitativ nicht so hochwertig wie die unter seinen Vorfahren ausgeführten.

Unter den forschenden Ägyptologen war die Person Ramses II. nicht unumstritten. So beschrieb ihn der Ägyptologe Banson in den 1950er Jahren als „ungezügelten Despoten mit einer Regierungszeit, die keinerlei Parallelen besitzt, die Errungenschaften seines Vaters und seiner Vorfahren usurpierend, um seine eigene Bedeutung herauszustellen.“

1959 bezeichnete ihn William C. Hayes als „aufdringlichen jungen Mann, der mit nicht viel Intelligenz, dafür aber Geschmacklosigkeit versehen war, aber eine enorme Energie und Anziehungskraft hatte“.

Kenneth A. Kitchen, der sich während seiner Forschungen viel mit Ramses II. beschäftigte, meinte, dass „seine Taten und sein Verhalten im Konsens unserer eigenen sozialen Werte als überheblich und größenwahnsinnig erscheinen, aber in seinem eigenen Umfeld und den Normen und Idealen der damaligen Zeit gesehen werden müssten“.

Claire Lalouette sieht in ihm bei näherer Betrachtung nur einen Blender, dessen antike Beschreibungen nur Idealisierungen der Person des Ramses II. darstellen.

Es gibt jedoch auch andere Stimmen: er sei ein „weitsichtiger Politiker und Meister in der Kunst der Diplomatie“ (H. Schlögl), ein „Symbol dieser Zivilisation wie die Pyramiden. Seine Regierung ist bei weitem die ruhmreichste“ (Nicholas Grimal)

Rezeption in Kunst und Literatur

Belletristik

Für den Ägyptologen Christian Jacq war das Leben Ramses’ II. Vorbild für seine historische Romanreihe

  • Ramses.
  • # Der Sohn des Lichts. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 2001. ISBN 3-499-22471-2
  • # Der Tempel der Ewigkeit. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 2005. ISBN 3-499-22472-0
  • # Die Schlacht von Kadesch. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 1999. ISBN 3-499-22473-9
  • # Die Herrin von Abu Simbel. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 1999. ISBN 3-499-22474-7
  • # Im Schatten der Akazie. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 1999. ISBN 3-499-22475-5

Boleslaw Prus schrieb 1895/96 über Ramses II. einen Roman, der auch in deutscher Übersetzung existiert:

  • Boleslaw Prus: Pharao. Area, Erftstadt 2003, 2004. ISBN 3-89996-058-0

Literatur

Sekundärliteratur

  • Katrin Schmidt: Friede durch Vertrag: Der Friedensvertrag von Kadesch von 1270 v. Chr., der Friede des Antalkidas von 386 v. Chr. und der Friedensvertrag zwischen Byzanz und Persien von 562 n. Chr. Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt a.M. 2002. ISBN 3-631-38848-9
  • Kenneth A. Kitchen: Ramesses II. His Contemporaries.In: Ramesside Inscriptions. Translations. Bd 3. Blackwell, Oxford 2001. ISBN 0-631-18428-7
  • Hermann A. Schlögl: Ramses II. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 2000. ISBN 3-499-50425-1
  • Kenneth A. Kitchen: Ramesses II, Royal Inscriptions. In:Ramesside Inscriptions. Translations. Bd 2. Blackwell, Oxford 1996. ISBN 0-631-18427-9
  • David Rohl: Pharaonen und Propheten. Droemer Knaur, München 1995. ISBN 3-426-26871-X
  • Claire Lalouette: Memoires De Ramses Le Grand. De Fallois, Paris 1993. ISBN 2-87706-184-1
  • Kenneth A. Kitchen: Pharao Triumphant – The Life and Times of Ramesses II. Aris & Phillips Ltd., Warminster 1982. ISBN 0-85668-215-2
  • Die Grabungen des Pelizaeus-Museums Hildesheim in Qantir, Pi-Ramesse:
  • David A. Aston: Die Keramik des Grabungsplatzes Q I. Bd 1. Zabern, Mainz 1998. ISBN 3-8053-1918-5
  • Anja Herold: Streitwagentechnologie in der Ramses-Stadt. Bd 2. Zabern, Mainz 1999. ISBN 3-8053-2311-5
  • W.J. Murnane: The Earlier Reign of Ramesses II: Two Addenda (Göttinger Miszellen 19), Göttingen 1976, S. 41–44
  • Jürgen Osing: Zu einer Fremdvölkerliste Ramses' II. in Karnak (Göttinger Miszellen 36), Göttingen 1979, S. 37–38
  • Gerhard Fecht: Ramses II. und die Schlacht bei Qadesch (Quidsa) (Göttinger Miszellen 80), Göttingen 1984, S. 23–54
  • Gerhard Fecht: Nachträge zu meinem „Das Poème über die Qadesch-Schlacht“ (Göttinger Miszellen 80), Göttingen 1984, S. 55–58
  • Jürgen von Beckerath: Zur Datierung Ramses' II. (Göttinger Miszellen 142), Göttingen 1994, S. 55–56
  • R.O. Faulkner : The battle of Kadesh (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 16), 1958
  • Mohamed I. Moursi / M. Balbousch : Funde aus dem Tempel Ramses' II. im Tell el-Hisn bei Heliopolis (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 31), Zabern Verlag Mainz 1975, S. 85–91
  • Klaus-Peter Kuhlmann : Der Tempel Ramses II. in Abydos: Vorbericht über eine Neuaufnahme (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 35), Zabern Verlag Mainz 1979, S. 189–193
  • Rainer Stadelmann : Die lange Regierung Ramses' II. (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 37), Zabern Verlag 1981, S. 457–463
  • Klaus-Peter Kuhlmann : Der Tempel Ramses II. in Abydos: Zweiter Bericht über die Neuaufnahme (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 38), Zabern Verlag Mainz 1982, S. 355–362
  • Hourig Sourouzian : Standing royal colossi of the Middle Kingdom reused by Ramesses II. (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 44), Zabern Verlag Mainz 1988, S. 229–254. ISBN 3-8053-1039-0
  • Yahia el-Masry : Further Evidence of a Temple of Ramesses II at Akhmim (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 59), Zabern Verlag Mainz 2003, ISBN 3-8053-3104-5 S. 283–288
  • Ute Rummel : Ein Bildostrakon aus dem Tal der Könige: Der Gott Iunmutef als Dekorations-element der Pfeilerfronten in den Gräbern der Familie Ramses' II. (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 59), Zabern Verlag Mainz 2003, S. 389–409. ISBN 3-8053-3104-5

Erzählende Literatur

Siehe auch: Altes Ägypten/Literaturliste

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Umrechnung auf den heutigen gregorianischen Kalender. Der 26. Schemu III 1279 v. Chr. entspricht dem 30. Mai 1279 v. Chr. im julianischen Kalender.
  2. Wolfgang Helck: Geschichte des alten Ägypten. Brill, Leiden 1981, ISBN 90-04-06497-4, S. 186.
  3. Umrechnung auf den heutigen gregorianischen Kalender. Der 1. Achet II 1279 v. Chr. entspricht dem 8. August 1279 v. Chr. im julianischen Kalender.
  4. Umrechnung auf den heutigen gregorianischen Kalender. Der 19. Achet I 1213 v. Chr. entspricht dem 9. Juli 1213 v. Chr. im julianischen Kalender.
  5. Wolfgang Helck: Geschichte des alten Ägypten. Brill, Leiden 1981, ISBN 90-04-06497-4, S. 191.
  6. Dr. B. Geßler-Löhr: Mumifizierung und Ausstattung von Mumien im Alten Ägypten
  7. Das Grab KV 7
  8. Grabpläne, 2D und 3D (PDF-Datei)
  9. Die Königliche Cachette TT 320 heute – Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster



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