Tolui

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Tolui Khan, auch Touli oder Tuli (Mongolisch Толуй; Chinesisch 拖雷, Tuōléi) war der vierte Sohn von Dschingis Khan. Er lebte von 1191 bis 1232 und war der Sohn von Börte, der Hauptfrau Dschingis Khans.

Leben

Er wurde ca. 1218 vom Vater zum Ratgeber seines Bruders Ugedai Khan und zum Orda-Odchigin bestimmt, dem Bewahrer der Lager und der Stammlande. Er nahm auch an den Feldzügen gegen die Jin-Dynastie und das Reich der Choresm-Schahs teil.

Dschingis Khan hatte sich bei der Wahl seines Nachfolgers gegen seine militärischen Fähigkeiten und für Ugedeis politische Fähigkeiten entschieden. 1227, nach dem Tod seines Vaters, wurde er Herrscher über die Heimatlande der Mongolen, als ihn die Adligen dennoch zum neuen Khan kührten. Doch gab Tolui die Würde an Ugedai Khan ab, um den Wunsch seines Vaters zu erfüllen. Ugedei konnte daraufhin seine Macht als Nachfolger Dschingis Khans festigen. Dennoch führte Tolui die stärkste der mongolischen Armeen zu dieser Zeit.

Er war verheiratet mit der Kerait Sorghaghtani Beki und Vater von Möngke Khan, Kublai Khan, Hülägü und Arigkbugha.

Nach der Geheimen Geschichte der Mongolen opferte Tolui sich selbst, um Ugedei vor einer Krankheit während einem Feldzug in China zu beschützen. Die Krankheit soll zeremoniell auf ihn übertragen worden sein. Wahrscheinlich aber starb er im Jahre 1232 an Trunksucht.

Auswirkungen

Die Rivalitäten zwischen seinen Söhnen und denen Ugedeis und Jochi Khans führte zu einer Zeit der Stagnation im Reich der Mongolen nach dem Tod von Ugedei und seinem Sohn Gujuk Khan. Die Streitigkeiten, auch zwischen seinen Söhnen Kublai Khan und Arigkbugha führten auch zur endgültigen Aufspaltung des Reichs und zu Kriegen zwischen den westlichen Khanaten in den frühen 1260er Jahren.


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