- Bambusfolter
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Die Baumbusfolter ist eine asiatische Foltermethode, bei der dem zu Folternden mit Hilfe eines wachsenden Bambussprosses Schmerzen zugefügt werden bzw. der Gefolterte getötet wird.
Inhaltsverzeichnis
Funktionsweise
Der zu Folternde wird über einem Bambusspross, welcher kurz davor ist, aus dem Boden zu sprießen, im Liegen fixiert. Da Bambussprossen einige Zentimeter pro Tag wachsen und stark genug sind, sich im Erdreich zwischen Steinen und Wurzeln ihren Weg hindurch zu suchen, dringen die Bambussprossen, sobald sie den Erdboden verlassen haben, in den Körper des Gefolterten ein. Dieses verhältnismäßig langsame Eindringen in den Körper verursacht dem Gefolterten unaushaltbare Schmerzen und kann zum Tode führen.
Herkunft
Belegt ist, dass die Foltermethode im Zweiten Weltkrieg in Japan zum Foltern alliierter Soldaten angewendet wurde.[1]
Versuch
Bei einem Versuch des Discovery Channels im Jahr 2008 wurde bewiesen, dass ein Bambusspross in der Lage ist, innerhalb von drei Tagen einen menschlichen Körper zu durchbohren. Anstelle eines menschlichen Körpers wurde ballistische Gelatine verwendet.[2]
Einzelnachweise
- ↑ Japanese Torture Techniques, WW 2 People's War, BBC History
- ↑ Versuch bei Youtube
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