Keppbach

Keppbach
Keppbach
Keppgrund und Südseite der Keppmühle

Keppgrund und Südseite der KeppmühleVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Dresden
Flusssystem ElbeVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_falsch
Abfluss über Elbe → Nordsee
Quelle in Cunnersdorf
51° 2′ 40″ N, 13° 52′ 40″ O51.04451037589113.87770652771
Vorlage:Infobox Fluss/QUELLHÖHE_fehlt
Mündung in die Elbe
51.0136669087513.856785297394

51° 0′ 49″ N, 13° 51′ 24″ O51.0136669087513.856785297394
Vorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSHÖHE_fehltVorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehltVorlage:Infobox Fluss/LÄNGE_fehltVorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehlt

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Der Keppbach ist ein Nebenfluss der Elbe im Osten von Dresden.

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Er entspringt im Schönfelder Hochland im Norden der Ortschaft Cunnersdorf und fließt in südwestlicher Richtung zur Elbe. Bedeutendster Zufluss ist der Schönfelder Bach. Beim Verlassen des Schönfelder Hochlandes vertieft sich der Bach etwa ab Eichbusch (Gemarkung Helfenberg) in das Gestein, um dann knapp 100 Meter tiefer durch die Elbtalweitung nach knapp fünf Kilometern Fließstrecke nahe der Kirche „Maria am Wasserorografisch rechts in die Elbe zu münden.

Naturschutz

Der vom Keppbach durchflossene Keppgrund ist ein Teil des Landschaftsschutzgebietes „Elbhänge Dresden–Pirna“. Das Hochwasser von 2002 hat in diesem Tal einen Schaden von 3,18 Millioen Euro verursacht.

Keppmühle

Im Jahr 1721 bestanden am Keppbach noch vier Mühlen, von welchen heute nur noch die Keppmühle erhalten ist. Diese wurde bereits 1592/93 in der Öderschen Landvermessung als Keppmill erwähnt. Im historischen Häuserbuch von Rockau aus dem Jahre 1595 wird Christoph Richter als Keppmüller genannt. Ab 1786 wurde in der Mühle ein Bier- und Weinausschank eingerichtet. Während seiner Sommeraufenthalte in Dresden 1818 bis 1823 war Carl Maria von Weber hin und wieder Gast der Keppmühle. Daran erinnert heute eine Tafel an der Westfassade.

Da die Mühle schlecht mit Fuhrwerken zu erreichen war wurde der Mahlbetrieb früh eingestellt. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erfolgten dann die restlose Entfernung der Mahleinrichtung und die vollständige Umwandlung der Mühle zu einer Gastwirtschaft mit Gästekammern. Im Jahr 1984 wurde der Gastbetrieb altershalber eingestellt. Seit 1988 ist die Keppmühle in Besitz der Familie Kynast. Diese kauften sie mit dem Ziel, die Gastwirtschaft wieder zu eröffnen. Da aber nach dem Ende der DDR ein rentabler Betrieb als unmöglich angesehen wurde dient die Mühle heute nur noch als Wohnhaus.

Galerie

Literatur

  • Sieghart Pietzsch, Ortsverein Pillnitz e. V. (Hg.): Chronik von Hosterwitz 1406–2006. Elbhang-Kurier-Verlag, Dresden.
  • Gotthold Weicker: Der Keppgrund. In: Sächsische Heimatblätter 9(1963)1, S. 69-76

Weblinks

 Commons: Keppbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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