Nikolai Wladimirowitsch Sinesubow

Nikolai Wladimirowitsch Sinesubow

Nikolai Wladimirowitsch Sinesubow (russisch Николай Владимирович Синезубов; * 1891 in Moskau; † 1948 in Paris) war ein Künstler der russischen Avantgarde, der Beiträge zum Stil der Neuen Sachlichkeit in der Kunst leistete.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Sinesubow studierte von 1912 bis 1917 an der Moskauer Universität für Malerei, Bildhauerei und Baukunst.

1919 bekam er den Auftrag zur Gestaltung der Titelseite der russischen Zeitschrift für Proletarierkultur Création, die für das Presseministerium herausgegeben wurde.

1920 nahm er an der Ausstellung der Vier in Moskau teil, zusammen mit Kandinsky, Rodschenko und Warwara Stepanowa.

Die Jahre 1922 und 1923 hat er in Berlin verbracht. Die Erste Russische Kunstausstellung Berlin 1922 zeigte seine Gemälde Pensa, Frisör und Toilette sowie das Bild Zöllner und Pharisäer und Frau als einen Kupferdruck.

Im Jahre 1927 hatter er eine Einzelausstellung in der Staatlichen Akademie der Kunstwissenschaften (GAChN).

Nach 1928 folgte eine Emigration nach Frankreich, wo er seine stilistische Affinität zu Tendenzen der Neuen Sachlichkeit und des Magischen Realismus beibehalten hat.

Werke (Auswahl)

  • um 1925 Komposition, Öl auf Leinwand, 64,5 x 81 cm, Galerie Gmurzynska, Köln - 1985 Sammlung Ludwig, Köln, ML1400, Neg. 195572

Literatur

  • Buch zur Ausstellung 16. Russische Avantgarde 1910–1930 Sammlung Ludwig, Köln, in der Kunsthalle Köln, 16. April-11. Mai 1986 (bearbeitet und mit einer Einführung von Evelyn Weiss)

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