- Das Spiel des Engels
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Das Spiel des Engels ist ein Roman des spanischen Autors Carlos Ruiz Zafón, der 2008 erstmals in Spanien bei Editorial Planeta unter dem Titel El juego del ángel erschien.
Er wurde auf Deutsch in der Übersetzung von Peter Schwaar beim Verlag S. Fischer im November 2008 veröffentlicht und ist das Prequel zu Zafons 2001 erschienenem Bestseller Der Schatten des Windes. Er stellt damit den zweiten Teil einer auf insgesamt vier Bände geplanten Romanreihe dar. [1] Der Roman stieg Ende November 2008 auf Platz 2 der Spiegel-Bestsellerliste ein und erreichte in der Folgewoche Platz 1.
Inhaltsverzeichnis
Handlung
David Martín ist ein 17 Jahre alter Waise. Er arbeitet als Tatortredakteur bei einer bescheidenen Zeitung, hat allerdings starken Ehrgeiz, Schriftsteller zu werden, wofür er zweifellos großes Talent besitzt. Als sein Chef dies entdeckt, teilt er ihm die Rückseite der Zeitung zu, damit er eine Kriminalfortsetzungsgeschichte, die "Geheimnisse von Barcelona", schreiben kann. Eines bestimmten Tages erhält er eine Einladung eines mysteriösen Verlegers, Andreas Corelli, in das beste Bordell der Stadt. Am folgenden Tag stellt er fest, dass das Bordell schon seit Jahren geschlossen hat. Mit Hilfe seines Freundes Pedro Vidal, des Sohns eines reichen Kaufmanns, verlässt er das Tageblatt, um professioneller Schriftsteller zu werden. Er setzt seine Geschichte unter anderem Titel fort, die er mit dem Pseudonym "Ignatius B. Samson" signiert. Nachdem er Jahre für das Verlagshaus gearbeitet hat, nimmt er sich ein Jahr Auszeit. Diese nutzt er, um zusammen mit Cristina Sagnier ein Buch von Vidal neu zu schreiben, um sich bei Vidal zu bedanken und Cristina seine Liebe zu ihr zu zeigen. Während dieser Zeit erkrankt David Martín schwer: Ein Hirntumor in fortgeschrittenem Stadium. Zu seinem Leidwesen erfährt David, dass Cristina aus Dankbarkeit ihren Mentor Pedro Vidal geheiratet hat. In diesem Moment schlägt Andreas Corelli ihm vor, dass er ein Buch für ihn schreiben solle. Dafür würde er ihn bezahlen und ihm die Heilung seiner Krankheit ermöglichen. Als er dies akzeptiert, löst er eine Reihe von Vorkommnissen aus, die das Leben aller, die ihn umgeben, verändern werden.
Quellen
Literatur
- Carlos Ruiz Zafón: Das Spiel des Engels. S. Fischer, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-10-095400-8.
- Carlos Ruiz Zafón: El juego del ángel. Editorial Planeta, Barcelona 2008, ISBN 978-84-08-08118-0.
Weblinks
- http://www.eljuegodelangel.com/ (span.)
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