- Einwirkung (Statik)
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Als Einwirkung definiert im Bauwesen die DIN 1055-100 auf das Tragwerk einwirkende Kraft- und Verformungsgrößen. Dabei zählt eine auf das Tragwerk einwirkende Kraft zu den direkten Einwirkungen und eine Verformung, z. B. infolge Setzung des Tragwerks, zu den indirekten Einwirkungen.[1]
Die Einwirkungen werden unter anderem unterschieden in ständige und veränderliche Einwirkungen getrennt, wobei letztere noch in günstige und ungünstige aufgeteilt werden.
- Ständige Einwirkungen sind beispielsweise das Eigengewicht (Wirkung der Schwerkraft) des Tragwerkes oder auch Anbauten wie Ausbau, Installationen etc.
- Veränderliche Einwirkungen sind Schnee- und Windlasten, Eisdruck, Wasserdruck, Auftrieb, Nutzlasten (Personen, Fahrzeuge, Überdruck in Tunnelbaustellen, Fahrkräne in Werkshallen etc.). In den meisten Fällen wirken sie sich ungünstig (belastend) für das Tragwerk aus. Eine günstige Einwirkung liegt z. B. vor, wenn eine Verkehrslast dem Eigengewicht entgegenwirkt und das Tragwerk somit bereichsweise entlastet.
Einzelnachweise
- ↑ DIN 1055-100 Einwirkungen auf Tragwerke
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