- George Glick
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George Washington Glick (* 4. Juli 1827 im Fairfield County, Ohio; † 13. April 1911 in Atchison, Kansas) war ein US-amerikanischer Politiker und von 1883 bis 1885 der 9. Gouverneur von Kansas.
Inhaltsverzeichnis
Frühe Jahre und politischer Aufstieg
George Glick besuchte das Central College in Ohio und studierte anschließend Jura. Nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt im Jahr 1850 praktizierte er in Fremont und Sundusky City. Im Jahr 1857 wurde er Anwalt der National Garde von Ohio (Judge Advocate). Im Jahr 1858 zog er nach Atchison in Kansas. Dort wurde er Partner einer Anwaltskanzlei. Am Bürgerkrieg nahm er als Soldat einer Infanterie-Einheit aus Kansas teil. Bereits in Ohio hatte er sich 1858 erfolglos um den Einzug in den Landessenat bemüht. Als Mitglied der Demokratischen Partei war er Delegierter auf deren Bundesparteitagen der Jahre 1856, 1868, 1884 und 1892. Zwischen 1864 und 1869 war er im Landesparlament von Kansas und von 1873 bis 1879 war er im Landessenat. Außerdem war er für die Jahrunderausstellung des Jahres 1876 für die Finanzen zuständig. Im Jahr 1868 kandidierte er erfolglos für das Amt des Gouverneurs von Kansas. Im Jahr 1882 hatte er mehr Glück. Nachdem er von seiner Partei die Nominierung erhalten hatte, wurde er von den Wählern als erster Demokrat in das Amt des Gouverneurs von Kansas gewählt.
Gouverneur von Kansas
Glicks zweijährige Amtszeit begann am 8. Januar 1883. Seine Amtszeit verlief sehr erfolgreich. In Leavenworth wurde ein Heim für Kriegsveteranen erbaut. Zur Kontrolle der Eisenbahnen wurde der Eisenbahnausschuss ins Leben gerufen. Nachdem es in Ohio in Folge einer Überschwemmung zu Versorgungsengpässen gekommen war wurde viel Getreide aus Kansas als Hilfsmaßnahme nach Ohio verschickt. Nach dem Kansas von der Maul- und Klauenseuche heimgesucht worden war wurde nun eine Kommission zur Verbesserung der medizinischen Viehbetreuung (Livestock sanitary commission) gegründet. Damals entstand auch in Kansas die erste Vereinigung, die für das Frauenwahlrecht kämpfte (Womans’s Suffrage Association). Damals wurde, allerdings von der Bundesregierung, das Haskell Institute gegründet, an dem auch Indianer unterrichtet wurden. George Glick bewarb sich im Jahr 1884 erfolglos um seine Wiederwahl.
Weiterer Lebenslauf
Nach dem Ende seiner Amtszeit wurde er von 1885 bis 1889 Verwalter der Rentenkasse (Pension Agent) in Topeka. Zwischen 1902 und 1903 war er Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses von Kansas und 1908 war er Präsident der Historical Society von Kansas. George Glick starb im Jahr 1911. Er war mit Elizabeth Ryder verheiratet mit der er zwei Kinder hatte.
Literatur
- Robert Sobel und John Raimo (Hrsg.): Biographical Directory of the Governors of the United States, 1789–1978. Band 2, Meckler Books, Westport 1978. 4 Bände.
Weblinks
Kansas-Territorium (1854–1861):
Reeder | Woodson | Shannon | Woodson | Geary | Woodson | Stanton | Walker | Stanton | Denver | Walsh | Medary | BeebeBundesstaat Kansas (seit 1861):
Robinson | Carney | Crawford | Green | Harvey | Osborn | Anthony | St. John | Glick | Martin | Humphrey | Lewelling | Morrill | Leedy | Stanley | Bailey | Hoch | Stubbs | Hodges | Capper | Allen | Davis | Paulen | Reed | Woodring | Landon | Huxman | Ratner | Schoeppel | Carlson | Hagaman | Arn | Hall | McCuish | G. Docking | Anderson | Avery | R. Docking | Bennett | Carlin | Hayden | Finney | Graves | Sebelius | ParkinsonPersonendaten NAME Glick, George ALTERNATIVNAMEN Glick, George Washington KURZBESCHREIBUNG Gouverneur von Kansas GEBURTSDATUM 4. Juli 1827 GEBURTSORT Fairfield County, Ohio STERBEDATUM 13. April 1911 STERBEORT Atchison, Kansas
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