- Gummiwurst
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Als Gummiwurst wird im CB-Slang eine induktiv verlängerte, mechanisch kurze Stabantenne mit Viertelwellenresonanz bezeichnet, wobei die Verkürzungsspule als einlagige Zylinderspule die gesamte Antenne bildet. Zum Schutz und zur Erhöhung der Stabilität befindet sich diese Drahtwendel komplett in einer Gummi- oder Kunststoffumhüllung. Anwendung findet diese Antennenform hauptsächlich bei Handfunkgeräten, um die Antenne kurz zu gestalten. Allerdings sinkt durch die induktive Verlängerung die Impedanz und damit auch der Wirkungsgrad beträchtlich. Auch bei WLAN-Geräten gibt es ähnliche Antennen, aufgrund der höheren Frequenz und infolgedessen kurzen Wellenlänge ist eine induktive Verlängerung nicht nötig, daher befindet sich hier im Innern der Wurst ein kompletter unverkürzter Dipol mit entsprechend gutem Wirkungsgrad.
Derartige verkürzte Stabantennen sind nicht mit Wendelantennen (Helixantennen) zu verwechseln, obwohl sie oft ebenso bezeichnet werden. Der Unterschied besteht darin, dass die Wendel bei der Stabantenne nur der induktiven Verlängerung dient und gegenüber der Wellenlänge kleine Dimensionen aufweist. Induktiv verlängerte Stabantennen strahlen daher wie gewöhnliche Dipole quer zur Ausdehnungsrichtung und nicht wie Wendelantennen entlang dieser.
Nebenbedeutungen des Begriffs
Scherzhaft wird auch die aus einem formfesten, gummierten Schlauch bestehende Schnellangriffseinrichtung wasserführender Löschfahrzeuge der Feuerwehr als Gummiwurst bezeichnet.
Der Begriff Gummiwurst wird in Österreich und Deutschland umgangssprachlich[1] auch für die Schlagstöcke der Polizei verwandt.
Einzelnachweise
Kategorie:- Antennenbauform
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