Amtssässigkeit

Amtssässigkeit

Schriftsässigkeit, auch (kanzlei)schriftsässig, ist die frühere Bezeichnung für Grundherrschaften (wie zum Beispiel Rittergüter), deren Besitzer unter den obern Landesgerichten als erster Instanz standen, im Gegensatz zu den amtssässigen Rittergütern (Amtssassen), deren Besitzer das Amt, in dessen Bereich sie gelegen, als erste Instanz anzuerkennen hatten.

Die Schriftsässigkeit war an das Gut und nicht an die Person des Grundherrn gebunden.[1]

Einzelnachweise

  1. Hauptstaatsarchiv Dresden

Weblinks


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  • Schriftsässigkeit — (Kanzleisässigkeit), das Privilegium, nach welchem gewisse Personen (Schriftsassen) u. Güter (Schriftsässige Güter) einen privilegirten Gerichtstand (s.d.) vor den höheren Gerichten genießen, im Gegensatz der Amtssässigkeit. Als reales… …   Pierer's Universal-Lexikon

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