Laudien

Laudien

Ingrid Laudien (* 9. August 1934 in Finckenstein, Kreis Rosenberg/Westpreußen; † 30. Januar 2009 in Berlin) war eine evangelische Theologin und von 1994 bis 1996 Generalsuperintendentin des Sprengels Berlin der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg.

Leben

Die Tochter des westpreußischen Pfarrers Gerhard Laudien leistete ihren ersten Pfarrdienst von 1961 bis 1963 in der Kirchengemeinde Storkow (Mark) in Brandenburg. 1963 wechselte sie auf eine Pfarrstelle in Berlin-Lichtenberg. Von 1976 bis 1994 war sie Pfarrerin der Samaritergemeinde und Superintendentin des Kirchenkreises Friedrichshain in Berlin.

Im Februar 1994 wurde Ingrid Laudien von der Leitung der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg für zwei Jahre mit der Vakanzverwaltung der Generalsuperintendentur des Sprengels Berlin beauftragt. Sie übernahm dieses Amt von Günter Krusche und übte es bis zum Eintritt in den Ruhestand 1996 aus. Ihr Nachfolger wurde Martin-Michael Passauer.

Außerdem war sie stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende des Paul-Gerhardt-Stiftes in Berlin-Wedding und Kuratoriumsmitglied des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses in Berlin-Charlottenburg. Jahrelang engagierte sie sich überdies in einer Kircheneintrittsstelle.

Literatur

  • Wer ist wo in der evangelischen Kirche? Personen und Funktionen. hrsg. v. Thomas Krüger, Carola Wolf, Udo Hahn, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-932194-29-2.
  • Nachruf in: Die Kirche. (Berlin) Nr. 6 vom 8. Februar 2009, S. 9.

Weblink


Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Нужен реферат?

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Ingrid Laudien — (* 9. August 1934 in Finckenstein, Kreis Rosenberg/Westpreußen; † 30. Januar 2009 in Berlin) war eine deutsche evangelische Theologin. Sie war von 1994 bis 1996 Generalsuperintendentin des Sprengels Berlin der Evangelischen Kirche in Berlin… …   Deutsch Wikipedia

  • Ludwig Schweickert — (* 26. April 1915 in Fürth; † 18. August 1943 bei Orjol, Sowjetunion) war ein deutscher Ringer. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Internationale Erfolge …   Deutsch Wikipedia

  • Technische Universität Federico Santa María — Die Universidad Técnica Federico Santa María (de: Technische Universität Federico Santa María) ist eine chilenische Hochschule. Inhaltsverzeichnis 1 Hochschule 2 Geschichte 3 Testament Santa Marías 4 Fakultäten 5 …   Deutsch Wikipedia

  • Universidad Técnica Federico Santa María — Die Universidad Técnica Federico Santa María (de: Technische Universität Federico Santa María) ist eine chilenische Hochschule. Inhaltsverzeichnis …   Deutsch Wikipedia

  • Universidad Técnica Federico Santa María — Acrónimo UTFSM o USM Lema «Ex umbra in solem (De la sombra a la luz)» Tipo …   Wikipedia Español

  • Dendropoma mejillonensis — Scientific classification Kingdom: Animalia Phylum: Mollusca Class …   Wikipedia

  • August Köstner — (* 1912 in Bamberg; † 1982 ebda.) ist ein ehemaliger deutscher Ringer. Er war 1937 deutscher Meister im freien Stil im Mittelgewicht Inhaltsverzeichnis 1 Werdegang 2 Internationale Erfolge 3 Deutsche Meisterschaften …   Deutsch Wikipedia

  • Parkinsel — Lage in der Stadt Ludwigshafen Die Parkinsel ist ein Teil der Südlichen Innenstadt der Stadt Ludwigshafen am Rhein. Sie ist zum Teil Hafengebiet, Wohngegend der gehobenen Klasse und Stadtpark. Die Insel, die direkt gegenüber der Mannheimer… …   Deutsch Wikipedia

  • Straßen und Plätze in Ludwigshafen/H — Straßen und Plätze in Ludwigshafen A | B | C | D | E | F | G | …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Lat–Laz — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”