Wäschetrockner

Wäschetrockner
Abluft-Wäschetrockner

Ein Wäschetrockner ist ein Haushaltsgerät, welches dazu benutzt wird, feuchte Textilien unter Zufuhr von warmer Luft maschinell in kurzer Zeit zu trocknen. Standardgeräte haben die Form und Größe eines Waschvollautomaten und werden häufig auch einfach Trockner genannt.

Geräte, die die Funktionen Waschen und Trocknen in einem Gerät vereinen, heißen Waschtrockner (s. u.).

Inhaltsverzeichnis

Andere Benennungen

Trommel-Wäschetrockner werden in der Schweiz nach dem englischen Ausdruck tumble dryer als Tumbler bezeichnet. In Norddeutschland wird auch der Begriff Tümmler[1] verwendet, die niederdeutsche Version des englischen "tumbler".

Geschichte

Der erste europäische Wäschetrockner wurde 1958 von Miele entwickelt. Bis heute haben sich nur das Design und die weiteren Funktionen verändert, das Grundprinzip ist jedoch unverändert geblieben. Bereits um 1800 wurde von M. Pochon aus Frankreich der erste handbetriebene Wäschetrockner erfunden. Der erste elektrische Wäschetrockner kam zu Beginn des 20 Jahrhunderts auf den Markt. In den 1940er Jahren konstruierte der Industriedesigner Brooks Stevens den ersten Wäschetrockner mit einem Glasfenster. [2]

Trocknerarten

Trommeltrockner

Die zu trocknende Wäsche befindet sich in einer horizontal umlaufenden Trommel. Dadurch wird sie dauernd umgewälzt und eine große wirksame Oberfläche der Wäsche erzielt.

Erwärmte Luft strömt längs der Trommeldrehachse durch die feuchte Wäsche in Richtung Tür. Dabei ist die trockene, warme Luft in der Lage, die Feuchtigkeit der Wäsche bis zur Sättigungsgrenze aufzunehmen.

Nachdem die feuchte Luft ein Flusensieb passiert hat, wird sie - je nach Modell - durch Kondensation getrocknet oder ins Freie geblasen.

Im Gegensatz zu Waschmaschinen haben Trockner häufig kein durchsichtiges Fenster in der Fronttür. Es gibt aber auch Geräte mit durchsichtiger Ladeluke und sogar mit Innenbeleuchtung, damit die Wäsche beim Trocknen beobachtet werden kann.

Ablufttrockner

Ein Ablufttrockner gibt die feuchte Luft z.B. über einen Abluftschlauch oder eine fest installierte Leitung ab. Um feuchte Räume zu vermeiden, sollte die Abluft immer ins Freie geführt werden. Neben der Feuchtigkeit werden auch feine Flusen ausgetragen. Damit der Staudruck nicht unnötig erhöht wird, hat die Abluftleitung einen Durchmesser von 10 cm, die Leitungslänge sollte 3 Meter nicht überschreiten. Damit Kondenswasser nicht in der Abluftleitung stehenbleibt, empfiehlt sich ein leichtes Gefälle von etwa 2° zum Austritt hin. Der Schornsteinfeger ist zu Rate zu ziehen, wenn sich im Aufstellungsraum oder in angrenzenden Räumen Feuerstätten (Öfen, Heizkessel, Gasthermen) befinden, da der Unterdruck, den der Wäschetrockner im Raum erzeugt, dazu führen kann, dass die Feuerstätten nicht ziehen, also Vergiftungsgefahr durch Abgase besteht. Es muss dann (z. B. durch ein spaltweit geöffnetes Fenster) sichergestellt sein, dass Zuluft von außen nachströmen kann, so dass im Raum kein Unterdruck entsteht. Auch der Trockner funktioniert dann besser. Aus Kellerräumen kann bei fehlender Zuluft auch Radon aus dem Erdreich angesaugt werden.

Kondensationstrockner

Bei Kondensationstrocknern befindet sich die Luft innerhalb des Trockners in einem weitgehend geschlossenen Kreislauf. Die zunächst kühle Umwälzluft wird erwärmt, wodurch die relative Luftfeuchtigkeit sinkt (warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte). Diese trocken-warme Luft wird durch die in einer Trommel umgewälzte, feuchte Wäsche geleitet und nimmt durch Verdunstung deren Feuchte auf. Im unter der Trommel angeordneten Kondensator (eigentlich: Wärmetauscher) wird die warm-feuchte Luft durch querströmende, kühle Umgebungsluft räumlich getrennt abgekühlt. Damit kondensiert Feuchtigkeit als flüssiges Wasser aus, das sich zunächst in einer nachgeschalteten Wanne sammelt. Die abgekühlte Umwälzluft wird danach wieder angewärmt, der Kreislauf ist geschlossen. Diese "luftgekühlten" Trockner funktionieren umso besser, je kühler der Aufstellungsraum ist.

Das Kondenswasser wird über eine zyklisch arbeitende Pumpe in einem meist neben der Bedientafel angebrachten Behälter gepumpt, der regelmäßig zu entleeren ist. Wahlweise kann ein Kondensationstrockner auch über einen Schlauch mit einem vorhandenen Abwasseranschluss verbunden werden. Dazu ist üblicherweise an der Rückseite des Geräts eine trennbare Schlauchverbindung vorgesehen.

Kondensationstrockner sind wegen des erhöhten Bauteilaufwandes etwas anfälliger, besonders der Kondensator muss wegen Feinflusenablagerungen regelmäßig gereinigt werden. Ferner benötigen solche Geräte etwas mehr Energie als Ablufttrockner (~10%), haben jedoch im Gegensatz zum Ablufttrockner den Vorteil, dass die eingesetzte Energie nicht nach draußen geleitet wird, sondern den Raum heizt. Da sie von einem Ausgang für den Abluftschlauch unabhängig sind, erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit. Jedoch sind sie wegen des erhöhten Bauteileaufwandes in der Anschaffung teurer.

Der gemessene Energiebedarf liegt beispielsweise bei einem Siemens S46.51 bestückt mit 6 T-Shirts und 4 Hosen, schranktrocken bei 2,4 kWh.

(Anmerkung: Marktreife konventionelle Geräte erreichen gegenwärtig nur die Energieeffizienzklasse B. Verwirrend: Für Ablufttrockner und Kondensationstrockner gelten unterschiedlich strenge Bewertungskriterien; so kommt es vor, dass Kondensationstrockner der Energie-Effizienzklasse B für die gleiche Menge Wäsche mehr Strom benötigt, als ein Ablufttrockner der Energie-Effizienzklasse C. PDF mit Vergleich der Energieeffizienzklassen)

Trockner mit Wärmepumpe

Neuerdings gibt es Kondensationstrockner, die nach dem Prinzip der Wärmepumpe funktionieren. Der heiße Teil der Wärmepumpe heizt die Zuluft auf, am kalten Teil kondensiert die Feuchtigkeit der Abluft. Diese Geräte verbrauchen deutlich weniger Energie. Verglichen mit konventionellen Geräten der Energie-Effizienzklasse B hat ein Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie 50 % Energieersparnis. Moderne Kondensationstrockner mit Wärmepumpe erreichen die Energieeffizienzklasse A, darunter sind besonders sparsame Modelle mit Herstellerangabe A-50% was einer erweiterten europäischen Norm von A++ entsprechen würde. Sie sind jedoch komplizierter und daher im Prinzip störungsanfälliger. Zudem sind sie (zur Zeit noch) teurer in der Anschaffung. Auch ist die Trocknungszeit in der Regel länger als bei den Geräten mit Heizstab.

Trockner mit Wärme aus der Hausheizung

Hier werden Trockner durch Anschluss an die Heizleitung der Zentralheizung über einen Wärmetauscher mit der nötigen Warmluft versorgt. Bei der derzeitigen Nachrüstlösung handelt es sich um einen gekapselten Heizkörper bzw. Wärmetauscher, der über Wellrohre in den Luftweg des Trockners geschaltet wird. Statt der im Trockner eingebauten, elektrischen Heizung wird der Warmwasserdurchfluss der angeschlossenen Warmwasserheizung ein- und ausgeschaltet. Ob diese Bauart umweltfreundlicher oder energiesparender ist als die direkte elektrische Beheizung, hängt davon ab, wie umweltfreundlich und wirtschaftlich die angeschlossene Zentralheizung ist. Theoretisch sind Einsparungen von 2/3 gegenüber herkömmlicher Technik möglich. Ein Betrieb mit solar erzeugter Wärme ist ebenfalls möglich und reduziert die Betriebskosten, wie auch den CO2-Ausstoß weiter. Eine Markteinführung als integrierte Einheit ist bis Frühjahr 2009 geplant.

Gasbeheizte Trockner

In Europa verhältnismäßig selten sind Trockner, die mit Gas beheizt werden. Die Anschaffungspreise sind zumeist höher, die Energieeffizienz ist jedoch besser als bei Elektro-Geräten.[3] Ihre Anschaffung wird von Gasanbietern gelegentlich bezuschusst. In angloamerikanischen Staaten ist diese Ausführung gängiger.

Waschtrockner

Ein Waschtrockner ist die Kombination eines Kondensationstrockners mit einem Waschvollautomaten in einem Gerät.

Weil die Wäsche beim Trocknen mehr Raum in der Trommel benötigt als beim Waschen, kann nur eine halbe Waschladung getrocknet werden; man muss daher nach dem Waschgang einen Teil der Wäsche herausnehmen und ggf. später in einem zweiten Trockengang trocknen. Daher sind solche Geräte nur in Ein- bis Zweipersonenhaushalten ausreichend; in größeren Haushalten blockiert jede Waschladung das Gerät so lange, dass das Wäscheaufkommen nicht bewältigt werden kann.

Es sind Geräte erhältlich, die eine Waschladung in einem Durchgang trocknen können. Oft funktioniert das aber nur bei geringen Füllmengen, was Strom- und Wasserverbrauch stark erhöht. Auch benötigen die Geräte prinzipbedingt sehr lange für einen Komplettdurchgang, typisch sind 5 bis 6 Stunden bei 5 kg Trockenwäsche.

Waschtrockner werden üblicherweise ohne Flusensieb gebaut und nutzen kaltes Frischwasser zur Kondensation der feuchtwarmen Umluft; sie verbrauchen daher auch zum Trocknen Wasser. Im Vergleich zu zwei Einzelgeräten entstehen höhere Betriebskosten. Seit 2010 gibt es allerdings Waschtrockner im Handel, die ohne den erhöhten Wasserverbrauch beim Trocknen auskommen, sondern wie Wärmepumpentrockner die Wäsche trocknen.

Bei Gerätedefekten fallen zudem beide Funktionen gleichzeitig aus, wodurch eine höhere Abhängigkeit entsteht. Insgesamt empfiehlt sich ein Waschtrockner nur bei sehr beengten Platzverhältnissen.

Trockenschrank

Trockenschrank
Geöffneter Trockenschrank

Eine Alternative zum Trommeltrockner ist der Trockenschrank mit eingebautem Gebläse, der nach dem Ablufttrockner-Prinzip arbeitet. Hier wird die Wäsche in einer Kammer aufgehängt, in die kalte oder erwärmte Luft geblasen wird. Im Kaltluftbetrieb ist der Trockenschrank sehr sparsam, dagegen verbraucht der Warmluftbetrieb (mit Beheizung) deutlich mehr Strom als vergleichbare Trommeltrockner. Daneben gibt es auch Trockenschränke, die nach dem Kondenstrockner-Prinzip arbeiten.

Raumluft-Wäschetrockner

Raumluft-Wäschetrockner

Mit dem Raumluft-Wäschetrockner wird vor allem in der Schweiz die Wäsche getrocknet. An die Wand montiert, bläst das Gerät einen trockenen Luftstrom in die an Leinen aufgehängte Wäsche. Das Trocknungsgerät arbeitet nach dem Prinzip der Wärmepumpe. Es saugt die feuchte Luft an, die darin enthaltene Feuchtigkeit kondensiert auf der kalten Oberfläche des Wärmetauschers. Die zum Betrieb nötige Energie wird genutzt, um die abgekühlte Luft wieder zu erwärmen. Das Kondensat wird gesammelt oder direkt in die Kanalisation abgeleitet. Der Raumluft-Wäschetrockner schaltet automatisch ab, sobald der Feuchtigkeitssensor signalisiert, dass der Feuchtigkeitsgehalt der Luft dem gewünschten Niveau entspricht. Da weder mechanische Kräfte, noch Hitze auf die Wäsche einwirken, können alle Textilien getrocknet werden. Auch Sportgeräte wie Hockey-Ausrüstungen oder Zelte lassen sich auf diese Weise trocknen. Ein positiver Nebeneffekt ist die gleichzeitige Entfeuchtung der Bausubstanz. Moderne Raumluft-Wäschetrockner verfügen darum über eine elektronische Steuerung. Diese lässt verschiedene Betriebsarten zu, um den Raumluft-Wäschetrockner (beispielsweise im Neubau) auch als Raumluft-Entfeuchter zu verwenden.

Da entgegen anderen Trocknungsmethoden die Wäsche nicht mit Wärme getrocknet wird, sind Raumluft-Wäschetrockner äusserst energieeffizient. Um die verschiedenen Anbieter vergleichen zu können, wurden eigene Testmethoden entwickelt. Der Verband für die Förderung der Raumluft-Wäschetrockner VRWT kennzeichnet im Auftrag des Bundesamtes für Energie in der Schweiz die energieeffizientesten Geräte mit dem Label „Qualidryer“.[4] Der Kauf eines Raumluft-Wäschetrockners wird in der Schweiz sogar von diversen Energielieferanten mit Direktvergütungen belohnt. [5]

Alternativen zum Wäschetrockner

In ländlichen Haushalten ist meist eine Leinentrocknung im Freien (bei Regen unter Dach) möglich. Sehr energiesparend, kostengünstig und wäscheschonend ist auch die Leinentrocknung in einem besonderen Trockenraum (zum Beispiel ehemalige Waschküche) mit leistungsstarkem elektrischen Lüftungsgebläse, das die feuchte Luft ins Freie ableitet. Die Wäsche trocknet schnell, und der Energieverbrauch des Ventilators ist sehr gering. Das Vorhandensein eines geeigneten Raumes vorausgesetzt, sind auch die Investitions- und Unterhaltungskosten sehr gering. Diese Lösung ist auch für Mehrfamilienhäuser empfehlenswert. Keine empfehlenswerte Alternative ist hingegen die Leinentrocknung in (geheizten) Wohnräumen. Die Feuchtigkeit muss durch vermehrtes Lüften abgeführt werden; der Heizenergieverlust ist daher sehr groß; unter ungünstigen Umständen sind Feuchtigkeits- und Schimmelschäden zu befürchten. Auf Dachböden und in schlecht belüfteten Wäschekellern trocknet die Wäsche im Herbst und Winter oft erst nach mehreren Tagen oder gar Wochen.

Haushaltspraxis und Bedienung

Nicht alle Textilien vertragen die Trocknung im Trommeltrockner. Synthetik, Wolle und Seide können Schaden nehmen; pflanzliche Fasern können einlaufen. Insbesondere Wirkwaren (also vor allem Unterwäsche) neigen zum Einlaufen. Trommeltrockner bieten mindestens ein Normalprogramm und ein Schonprogramm (mit verminderter Temperatur), weiterhin mindestens eine Zeitsteuerung, heute meist auch eine Steuerung mit Feuchtigkeitssensor, die das Programm bei Erreichen des eingestellten Trocknungsgrad (z. B. mangelfeucht - bügelfeucht - schranktrocken - extratrocken) beendet. Übertrocknen soll vermieden werden, da gerade Wirkwaren sonst verstärkt einlaufen und die Wäsche stark knittert. Im Zweifelsfalle sollte man für empfindliche Teile lieber das Schonprogramm wählen, nur "bügelfeucht" trocknen und an der Luft noch etwas nachtrocknen lassen.

In der älteren Literatur wird empfohlen, Unterwäsche, die maschinell getrocknet werden soll, eine Nummer größer als normal zu kaufen. Sicherer ist es jedoch, nur solche Wäsche zu kaufen, die ausdrücklich als trocknergeeignet deklariert (Pflegekennzeichnung) ist.

Im Flusensieb sammeln sich teils erhebliche Mengen an Fusseln. Das Sieb muss nach jeder Benutzung gereinigt werden; Waschtrockner haben stattdessen ein "Flusen ausspülen"-Programm. Die Flusen entstehen allerdings nur zu 10% durch das maschinelle Trocknen; die restlichen 90% werden bereits durch das Tragen und das Waschen abgerieben.

Die Wäsche sollte so gründlich wie möglich geschleudert sein, umso schneller und energiesparender geht die anschließende Trocknung vonstatten. Zusätzliches Schleudern verbraucht deutlich weniger Energie, als denselben Trocknungsgrad im Trockner zu erzielen.

Sehr angenehm ist, dass die Wäsche aus dem Trockner auch ohne Weichspüler sehr weich und flauschig ist, bei manchen Textilien erübrigt sich sogar das Bügeln. Tierhalter schätzen gerade an Ablufttrocknern, dass Tierhaare recht gut entfernt werden.

Anders als Trommeltrockner eignen sich Raumluft-Wäschetrockner und Trockenschränke für alle Textilien, auch für solche, die eigentlich nicht maschinell getrocknet werden dürfen.

Umweltproblem Wäschetrockner

Wäschetrockner sind für ihren oft hohen Stromverbrauch kritisiert worden, der sich durch herkömmliches Trocknen (siehe: Alternativen zum Wäschetrockner) leicht vermeiden ließe. Für die USA, in denen Wäschetrockner noch verbreiteter als in Europa sind, berechnete die Energie-Informationsagentur der US-Regierung, dass Wäschetrockner für sechs Prozent des Stromverbrauchs amerikanischer Privathaushalte verantwortlich sind.[6] Da es in manchen Gegenden der USA als ein Zeichen von Armut oder Asozialität gilt, Wäsche im Freien zu trocknen, ist es in den USA in vielen Stadtvierteln verboten. Gegen solche Verbote wurden mittlerweile in zehn US-Bundesstaaten Gesetze erlassen, in weiteren Bundesstaaten gibt es ähnliche Gesetzvorhaben (Stand Oktober 2007).[6]

Um Stromverbrauch und Energieeffizienz bequem vergleichen zu können, wurden Energielabels geschaffen, die über die Energieeffizienzklasse (A bis G) eines Trockners Auskunft geben. Der Gedanke dabei ist, dass Trocknerarten mit vergleichsweise geringem Stromverbrauch wegen der Energieeinsparung der Vorzug gegeben werden soll (z. B. Trockner, die auf dem Prinzip der Wärmepumpe funktionieren, z. B. Wärmepumpentrockner mit Zirkulations-Kondensation). Der Vergleich gilt streng genommen jedoch nur innerhalb einer Bauart. Für die Berechnung der Energieeffizienzklasse liegen je nach Bauarten nämlich unterschiedliche Tabellen zugrunde. Die Frage, ob ein Kondenstrockner weniger Energie benötigt als ein Abluftgerät, kann nur durch die Angabe der tatsächlich benötigten Energie beantwortet werden.

Der Gesamtstromverbrauch (Waschmaschine + Wäschetrockner) kann durch die Wahl einer hohen Schleuderdrehzahl (z.B. 1600/min) gesenkt werden.

Ausstattungsquote

Das Statistische Bundesamt weist für das Jahr 2009 eine Ausstattungsquote bei den privaten Haushalten von 38,6 Prozent in Deutschland aus, die einen Wäschetrockner besitzen.[7]

Siehe auch

Literatur

  • Jens Uetrecht: Elektro-Großgeräte erfolgreich selbst reparieren. So reparieren Sie Waschmaschinen, Wäschetrockner, Spülmaschinen, Elektroherde, Dunstabzugshauben, Kühlschränke, Mikrowellenherde. In: Do it yourself. Band 16. Franzis, Feldkirchen 1997, ISBN 3-7723-4082-2.
  • Günter E. Wegner: Elektrische Haushaltsgeräte: Technik und Service. 3., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hüthig & Pflaum, München / Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8101-0254-6.

Weblinks

 Commons: Wäschetrockner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Wäschetrockner – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweis

  1. NDR Kulturjournal: Norddeutsche Benennungen PDF, Abrufdatum 21. September 2009
  2. Quelle: Entwicklung des ersten Wäschetrockner mit einem Glasfenster
  3. Dirk Asendorpf: Technik im Trend: Heiße Luft. In: Die ZEIT. Nr. 38, 10. September 2009, S. 40 (zeit.de).
  4. www.vrwt.ch, Verband für die Förderung der Raumluft-Wäschetrockner.
  5. www.topten.ch, Förderprogramme der Energielierferanten
  6. a b Nikolaus Piper: Jetzt geht's den Nachbarn an die Wäsche. In den USA ist ein grotesker Streit darüber entbrannt, ob man seine Kleider im Garten zum Trocknen aufhängen darf. In: Süddeutsche Zeitung. 1. Oktober 2007 (Online-Ausgabe; abgerufen 1. Oktober 2007, sueddeutsche.de).
  7. DSTATIS - Wirtschaftsrechnungen, Fachserie 15, Reihe 2, S. 12.

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