Albrecht von Hembsen

Albrecht von Hembsen

Albrecht von Hembsen (* 1625 in Lübeck; † 1657 in Tallinn) war ein in Estland arbeitender Porträtmaler des Barock.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Albrecht von Hembsen (auch von Embsing) wurde als Sohn des in Lübeck tätigen Malers Hans (Johann) von Hembsen († 1641 in Tallinn) geboren. Beide waren in der estnischen Hauptstadt Tallinn (deutsch Reval) als Kunstmaler tätig.

Albrecht von Hembsens Tätigkeit in Tallinn ist seit 1641 nachweisbar, 1647 erhielt er das Bürgerrecht. Er gehört zu den bedeutendsten Porträtmalern des 17. Jahrhunderts in Estland.

Von Hembsen starb 1657 an der Pest.

Werke

Von Hembsen werden unter anderem das Epitaphgemälde für den schwedischen Statthalter von Koporje und Ingermanland, Bugislaus von Rosen (1572-1658), in der Tallinner Nikolaikirche von 1651 (nicht mehr erhalten) und die Gemälde Die Taufe Christi[1] und Der Heilige Christopherus[2] in der Tallinner Heiliggeistkirche zugeschrieben.[3]

Das Epitaphgemälde Die Frauen am Grab Christi für Oberst Johann Rechenberg von 1643 befindet sich heute im Tallinner Stadtmuseum. Es hatte seinen ursprünglichen Platz in der Tallinner Nikolaikirche.[4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://register.muinas.ee/?menuID=monument&action=view&id=1296
  2. http://register.muinas.ee/?menuID=monument&action=view&id=1295
  3. Eesti elulood. Tallinn: Eesti entsüklopeediakirjastus 2000 (= Eesti Entsüklopeedia 14) ISBN 9985-70-064-3, S. 286f.
  4. http://www.ekm.ee/showdoc.php?id=293

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