Kunstpreis der Großen Kreisstadt Radebeul

Kunstpreis der Großen Kreisstadt Radebeul
Wappen radebeul.png

Die Große Kreisstadt Radebeul verleiht den Kunstpreis der Großen Kreisstadt Radebeul jährlich an einen oder zwei Künstler, Ensembles oder Kunstförderer beziehungsweise Kunstorganisatoren mit anerkannter Wirkung in den folgenden Genres:

Dabei müssen „[d]ie auszuzeichnenden Personen oder Ensembles […] in Radebeul ihren Lebens- oder Schaffensschwerpunkt haben oder Schöpfer bzw. Beförderer von Werken sein, die für Radebeul von künstlerischer Bedeutung sind“. Die Auszeichnung dient der „Pflege und Förderung von Leistungen zeitgenössischer Kunst“ in einer Region, die als Lößnitz bereits seit Jahrhunderten Wirkungs- und Wohnstätte zahlreicher Kunstschaffender ist.

Der Preis besteht aus einer Bronze-Plastik der in Radebeul und Jena ansässigen Bildhauerin Gabriele Reinemer mit einer Urkunde, begleitet von einer Dotierung in Höhe von 2.500 Euro, und wird seit 1998 jährlich durch den Oberbürgermeister der Stadt Radebeul vergeben. Vorläufer war ein schon zu DDR-Zeiten in unregelmäßiger Folge vergebener städtischer Kunstpreis.

Preisträger

Städtischer Kunstpreis
  • 1975: Walter Howard († 2005), Bildhauer
  • 1983: Heinz Drache († 1989), Maler und Grafiker
  • 1989: Gerlinde Queißer, Plastikerin

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Helmuth Heinze: Laudationes. anlässlich der Verleihung des Kunstpreises der Großen Kreisstadt Radebeul an Gottfried Reinhardt und Helmut Raeder am 9. Oktober 2011 auf Schloss Wackerbarth. In: Vorschau & Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung. Radebeuler Monatshefte e.V., November 2011, abgerufen am 1. November 2011.

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