Uwe Sonnewald

Uwe Sonnewald

Uwe Sonnewald (* 30. August 1959 in Köln) ist ein deutscher Biologe und Hochschullehrer.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Sonnewald studierte von 1980 bis 1986 Biologie zunächst an der Universität Köln wo er unter der Leitung von Ruth Ehring mit dem Diplom in Biologie abschloss. Danach wechselte er an das Institut für genbiologische Forschung an der Freien Universität Berlin, wo er, nach einem Forschungsaufenthalt an der University of California, San Diego bei Lothar Willmitzer promoviert wurde.

Von 1989 bis 1992 war Sonnewald Leiter verschiedener Arbeitsgruppen am Institut für Genbiologische Forschung. 1993 habilitierte er sich in Biochemie an der Universität Göttingen, nachdem er bereits 1992 die Leitung der Arbeitsgruppe für Molekulare Zellbiologie am Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben übernommen hatte.

1998 erhielt er einen Ruf als Ordinarius für Molekulare Zellbiologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und gründete im gleichen Jahr zusammen mit mehreren Kollegen in Gatersleben in einem Joint Venture die Firma SunGene.

Seit 2004 ist Sonnewald Ordinarius für Biochemie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Forschungsschwerpunkte von Sonnewald sind Molekulare Biologie und Physiologie der Pflanze, Physiologie der Interaktion zwischen Pflanzen und Parasiten sowie Pflanzenbiotechnologie.

Ehrungen

  • 1992: Federation of European Societies of Plant Physiology Award

Schriften

  • Molekularbiologische Veränderungen des pflanzlichen Kohlenhydratstoffwechsels in transgenen Pflanzen, 1993
  • Konstruktion und Analyse von chimären Patatingenen unter besonderer Berücksichtigung der Stabilität und subzellulären Kompartimentierung des Patatinproteins, 1989
  • Lehrbuch der Botanik – Mitbearbeiter ab 36. Auflage, 2008

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Photosynthese — Bei den Landpflanzen findet Photosynthese in den Chloroplasten statt, hier in der Blattspreite des Laubmooses Plagiomnium affine. Photosynthese oder Fotosynthese (altgriechisch φῶς phōs „Licht“ und …   Deutsch Wikipedia

  • Wurzelhaube — Wurzellängsschnitt: 2 Statocyten mit Statolithen, 4 tote Zellen …   Deutsch Wikipedia

  • Lehrbuch der Botanik für Hochschulen — Das Lehrbuch der Botanik, bis einschließlich der 35. Auflage Lehrbuch der Botanik für Hochschulen, kurz „Der Strasburger“, ist ein Standardwerk der Botanik. Die Kurzbezeichnung wurde nach seinem Begründer, dem Bonner Botanikprofessor Eduard… …   Deutsch Wikipedia

  • Photorespiration — Übergeordnet Rückgewinnungsprozess Gene Ontology …   Deutsch Wikipedia

  • Crassulaceen-Säurestoffwechsel — Übergeordnet Kohlenstoffdioxid Assimilation Dunkelreaktion Gene Ontology …   Deutsch Wikipedia

  • Lehrbuch der Botanik — Das Lehrbuch der Botanik, bis einschließlich der 35. Auflage Lehrbuch der Botanik für Hochschulen, kurz „Der Strasburger“, ist ein Standardwerk der Botanik. Die Kurzbezeichnung wurde nach seinem Begründer, dem Bonner Botanikprofessor Eduard… …   Deutsch Wikipedia

  • Doldenblütler — Wilde Möhre (Daucus carota subsp. carota), Illustration Systematik Eudikotyledonen Kerneudik …   Deutsch Wikipedia

  • Abscisinsäure — Strukturformel Allgemeines Name Abscisinsäure Andere Namen …   Deutsch Wikipedia

  • Adventivbildung — Komplette Adventivpflänzchen (aus Brutkörpern) entstehen beim Brutblatt Kalanchoe daigremontianum regelmäßig aus Meristem in den Lücken zwischen den Zähnen der gesägten Blattränder Adventivbildungen (von lat. adventus = hinzugekommen) bezeichnen… …   Deutsch Wikipedia

  • Aerenchymen — Interzellularen (lat. inter „zwischen“ und cella, cellula „Keller, kleiner Raum“) sind gasgefüllte Hohlräume zwischen benachbarten Zellen in pflanzlichen Geweben. Sie entstehen während der Gewebeentwicklung nach der Zellteilung und bilden in… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”