Weisergatter

Weisergatter
Das Bild zeigt eine erfolgreiche Kiefern-Naturverjüngung.

Ein Weisergatter, auch Vegetationsweiserfläche genannt, wird in der Forstwissenschaft und -wirtschaft verwendet, damit Bäume und andere Pflanzen ganz ohne Verbiss durch Wildtiere wachsen können.

Das Weisergatter ist ein in der Regel zwischen 10 × 10 bis 15 × 15 Meter großer Käfig, der aus eng, aber licht-, luft- und wasserdurchlässigen, nebeneinander befestigten Holzlatten besteht und oben ebenfalls durch ein Gatter geschlossen ist. Der Vergleich der Situation innerhalb und außerhalb des Gatters zeigt, wie stark der Wildbestand die Waldverjüngung durch Naturverjüngung beeinflusst und welches Wuchspotential im Boden steckt, ohne dass es eine künstliche Neupflanzung erfordert, weil angeflogene oder aufgeschlagene Saat bzw. vegetative Vermehrung, z. B. Stockausschlag, die Waldbildung gestaltet.

Ein Weisergatter ist von einem Wildschutzzaun zu unterscheiden, der großflächig Wild aus dem Wald heraushalten soll, um einen Anwuchs einer Pflanzung oder einer Naturverjüngung zu garantieren. Das Weisergatter dient nicht der Waldpflege, sondern dem Nachweis des Wuchspotentials im Wald.

Weblinks

 Commons: Natural regeneration of forests – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur


Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Поможем написать реферат

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Naturverjüngung — Rotbuchenkeimlinge nach Aufschlag von Bucheckern …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”