- European Hockey League 1999/2000
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Die Saison 1999/2000 der European Hockey League war die vierte und letzte Austragung des Wettbewerbs der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF. Er wurde zwischen dem 21. September 1999 und 6. Februar 2000 ausgetragen. Insgesamt nahmen 16 Mannschaften – so wenige wie nie in der Geschichte der EHL – aus elf Nationen teil. Die Ligen aus Russland, Finnland, Tschechien, Schweden und Deutschland waren mit jeweils zwei Teams im Wettbewerb vertreten.
Als letzter Sieger des traditionellen Final Four, das im Resega in schweizerischen Lugano veranstaltet wurde, ging der HK Metallurg Magnitogorsk aus der russischen Superliga hervor, der bereits im Vorjahr den Titel in Form der Silver Stone Trophy errungen hatte. Das Team aus dem Ural traf – wie bereits der Gewinner der beiden Vorjahre – auf den Sieger des IIHF Continental Cups, um den IIHF Super Cup auszuspielen.
Insgesamt besuchten 225.369 Zuschauer die 60 Spiele des Wettbewerbs, womit ein Schnitt von lediglich 3.756 pro Partie erreicht wurde. Aufgrund der fehlenden Resonanz sowohl bei den Teams und Ligen selbst als auch den Zuschauern und Sponsoren wurde die European Hockey League seitens der IIHF im Folgejahr eingestellt. Erst mit dem im Jahr 2005 ins Leben gerufenen IIHF European Champions Cup wurde wieder der beste Landesmeister Europas gekürt.
Inhaltsverzeichnis
Teilnehmer
Die 16 Teilnehmer, die der letzten Austragung beiwohnten, stammten aus elf verschiedenen europäischen Ligen. Die stärksten unter ihnen stellten dabei mehr als nur einen Teilnehmer, darunter die finnische SM-liiga, schwedische Elitserien, tschechische Extraliga, russische Superliga und die Deutsche Eishockey Liga mit jeweils zwei.
In der letzten EHL-Austragung nahm ein Minimum von nur 16 Teilnehmern am Wettbewerb teil. Mit Ausnahme des slowakischen und britischen Meisters war jedes Land durch seinen Titelträger vertreten, womit neun Stück aufliefen. Hinzu kamen noch fünf Vizemeister. Darüber hinaus gab es noch einige Wildcards.
TPS Turku (Meister der SM-liiga)
HIFK Helsinki (Vizemeister der SM-liiga)
Brynäs IF Gävle (Meister der Elitserien)
MoDo Hockey Örnsköldsvik (Vizemeister der Elitserien)
HC Slovnaft Vsetín (Meister der Extraliga)
HC Sparta Prag (Hauptrundenvierter der Extraliga)
HK Metallurg Magnitogorsk (Titelverteidiger; Meister der Superliga)
HK Dynamo Moskau (Vorjahresfinalist; Vizemeister der Superliga)
Adler Mannheim (Meister der Deutschen Eishockey Liga)
Nürnberg Ice Tigers (Vizemeister der Deutschen Eishockey Liga)
HC Slovan Bratislava (Vizemeister der Extraliga)
HC Lugano (Meister der Nationalliga A)
HC Amiens Somme (Meister der Ligue Magnus)
EC Heraklith Villacher SV (Meister der Österreichischen Bundesliga)
Vålerenga IF Oslo (Meister der Eliteserien)
Manchester Storm (Hauptrundenerster der Ice Hockey Superleague)
Teilnehmerfeld der Saison 1999/2000 Gruppenphase
An der Gruppenphase, die vom 21. September bis zum 7. Dezember 1999 ausgetragen wurde, nahmen insgesamt 16 Mannschaften in vier Gruppen à vier Teams teil. Diese ermittelten im Ligasystem die Platzierungen. Der Gruppenerste und -zweite jeder Gruppe erreichte das Viertelfinale.
Gruppe A
In der Gruppe A setzten sich der HC Slovan Bratislava aus der Slowakei sowie der Titelverteidiger und amtierende russische Meister HK Metallurg Magnitogorsk durch. Während Bratislava nach einem überraschenden Sieg in Magnitogorsk sowie einer knappen Heimniederlage gegen selbige mit 13 Punkten den Gruppensieg davontrug, musste der Titelverteidiger bis zum letzten Spieltag um den Finaleinzug zittern, da der EC Heraklith Villacher SV nach Niederlagen an den ersten beiden Spieltagen in der Folge unbesiegt blieb und zehn Punkte erreichte. Als abgeschlagener Gruppenletzter mit nur einem Punkt musste sich der Drittplatzierte von 1998, der HC Slovnaft Vsetín, frühzeitig aus dem Wettbewerb verabschieden.
21. September 1999
HK Metallurg Magnitogorsk5:3
(2:1, 1:1, 2:0)
HC Slovnaft VsetínRomasan Eispalast, Magnitogorsk
Zuschauer:21. September 1999
HC Slovan Bratislava3:2
(0:1, 1:0, 2:1)
EC Heraklith Villacher SVST Aréna, Bratislava
Zuschauer:5. Oktober 1999
HC Slovnaft Vsetín2:3
(0:1, 0:1, 2:1)
HC Slovan BratislavaZimní stadion Na Lapači, Vsetín
Zuschauer:5. Oktober 1999
EC Heraklith Villacher SV3:6
(0:3, 1:2, 2:1)
HK Metallurg MagnitogorskStadthalle, Villach
Zuschauer:19. Oktober 1999
HK Metallurg Magnitogorsk1:2
(0:1, 1:0, 0:1)
HC Slovan BratislavaRomasan Eispalast, Magnitogorsk
Zuschauer:19. Oktober 1999
HC Slovnaft Vsetín4:5 n.P.
(0:2, 1:0, 2:1, 0:0, 0:1)
EC Heraklith Villacher SVZimní stadion Na Lapači, Vsetín
Zuschauer:2. November 1999
HC Slovan Bratislava3:4 n.P.
(0:2, 0:1, 3:0, 0:0, 0:1)
HK Metallurg MagnitogorskST Aréna, Bratislava
Zuschauer:2. November 1999
EC Heraklith Villacher SV6:2
(2:1, 3:1, 1:0)
HC Slovnaft VsetínStadthalle, Villach
Zuschauer:16. November 1999
HK Metallurg Magnitogorsk5:6 n.V.
(1:0, 3:1, 1:4, 0:1)
EC Heraklith Villacher SVRomasan Eispalast, Magnitogorsk
Zuschauer:16. November 1999
HC Slovan Bratislava6:1
(4:0, 1:1, 1:0)
HC Slovnaft VsetínST Aréna, Bratislava
Zuschauer:30. November 1999
HC Slovnaft Vsetín3:4
(1:0, 2:2, 0:2)
HK Metallurg MagnitogorskZimní stadion Na Lapači, Vsetín
Zuschauer:30. November 1999
EC Heraklith Villacher SV3:1
(1:1, 1:0, 1:0)
HC Slovan BratislavaStadthalle, Villach
Zuschauer:Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte 1.
HC Slovan Bratislava6 4 0 1 1 18:13 13 2.
HK Metallurg Magnitogorsk6 3 1 1 1 25:20 12 3.
EC Heraklith Villacher SV6 2 2 0 2 25:21 10 4.
HC Slovnaft Vsetín6 0 0 1 5 15:29 1 Gruppe B
Die Gruppe B sah den finnischen Vizemeister HIFK Helsinki auf dem ersten Platz. Mit Ausnahme einer 12:1-Niederlage gegen den Gruppenzweiten HC Sparta Prag, zu einem Zeitpunkt als sie bereits sicher für das Viertelfinale qualifiziert waren, gaben sich die Finnen in der Vorrunde keine Blöße. Die beiden weiteren Teams der Gruppe, Brynäs IF Gävle aus Schweden und die Manchester Storm, verpassten mit sieben respektive zwei Punkten die nächste Runde deutlich und waren gegen die beiden offensivstärksten Teams der Vorrunde fast chancenlos.
28. September 1999
Brynäs IF Gävle5:4 n.P.
(1:1, 2:1, 1:2, 0:0, 1:0)
HC Sparta PragGavlerinken, Gävle
Zuschauer:28. September 1999
Manchester Storm3:5
(1:1, 0:3, 2:1)
HIFK HelsinkiM.E.N. Arena, Manchester
Zuschauer:12. Oktober 1999
HIFK Helsinki5:0
(2:0, 1:0, 2:0)
Brynäs IF GävleHelsingin Jäähalli, Helsinki
Zuschauer:12. Oktober 1999
HC Sparta Prag2:1 n.P.
(1:0, 0:0, 0:1, 0:0, 1:0)
Manchester StormPaegas Arena, Prag
Zuschauer:26. Oktober 1999
Brynäs IF Gävle4:1
(1:0, 1:0, 2:1)
Manchester StormGavlerinken, Gävle
Zuschauer:26. Oktober 1999
HIFK Helsinki6:3
(0:0, 5:1, 1:2)
HC Sparta PragHelsingin Jäähalli, Helsinki
Zuschauer:9. November 1999
Manchester Storm1:4
(0:1, 1:1, 0:2)
HC Sparta PragM.E.N. Arena, Manchester
Zuschauer:9. November 1999
Brynäs IF Gävle4:6
(1:2, 0:2, 3:2)
HIFK HelsinkiGavlerinken, Gävle
Zuschauer:23. November 1999
HC Sparta Prag12:1
(2:1, 7:0, 3:0)
HIFK HelsinkiPaegas Arena, Prag
Zuschauer:23. November 1999
Manchester Storm4:5 n.P.
(1:2, 2:1, 1:1, 0:0, 0:1)
Brynäs IF GävleBlackburn Arena, Blackburn
Zuschauer:7. Dezember 1999
HC Sparta Prag4:1
(1:0, 1:0, 2:1)
Brynäs IF GävlePaegas Arena, Prag
Zuschauer:7. Dezember 1999
HIFK Helsinki6:3
(2:1, 2:1, 2:1)
Manchester StormHelsingin Jäähalli, Helsinki
Zuschauer:Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte 1.
HIFK Helsinki6 5 0 0 1 29:25 15 2.
HC Sparta Prag6 3 1 1 1 29:15 12 3.
Brynäs IF Gävle6 1 2 0 3 19:24 7 4.
Manchester Storm6 0 0 2 4 13:26 2 Gruppe C
In der Gruppe C qualifizierten sich der amtierende schwedische Meister, MoDo Hockey Örnsköldsvik, und der amtierende finnische Meister, TPS Turku, für das Viertelfinale. Die beiden Landesmeister aus Norwegen, Vålerenga IF Oslo, und die Adler Mannheim aus Deutschland schieden hingegen aus. Örnsköldsvik verlor lediglich am letzten Spieltag gegen Turku, als sie bereits für die nächste Runde qualifiziert waren. Oslo gewann beide Spiele gegen enttäuschende Mannheimer, die nicht an das Vorjahr anknüpfen konnten, und sicherte sich somit den dritten Platz.
21. September 1999
TPS Turku1:4
(0:2, 1:1, 0:1)
MoDo Hockey ÖrnsköldsvikElysée Arena, Turku
Zuschauer:21. September 1999
Adler Mannheim4:5 n.P.
(0:1, 1:2, 3:1, 0:0, 0:1)
Vålerenga IF OsloE. a. Friedrichspark, Mannheim
Zuschauer:5. Oktober 1999
MoDo Hockey Örnsköldsvik4:0
(0:0, 0:0, 4:0)
Adler MannheimKempehallen, Örnsköldsvik
Zuschauer:5. Oktober 1999
Vålerenga IF Oslo2:3
(1:1, 0:0, 1:1, 0:1)
TPS TurkuJordal Amfi, Oslo
Zuschauer:19. Oktober 1999
TPS Turku5:4
(1:1, 3:1, 1:2)
Adler MannheimElysée Arena, Turku
Zuschauer:19. Oktober 1999
MoDo Hockey Örnsköldsvik8:0
(2:0, 2:0, 4:0)
Vålerenga IF OsloKempehallen, Örnsköldsvik
Zuschauer:2. November 1999
Vålerenga IF Oslo2:3
(0:1, 1:1, 1:1)
MoDo Hockey ÖrnsköldsvikJordal Amfi, Oslo
Zuschauer:2. November 1999
Adler Mannheim2:6
(0:3, 1:2, 1:1)
TPS TurkuE. a. Friedrichspark, Mannheim
Zuschauer:16. November 1999
TPS Turku5:0
(2:0, 2:0, 1:0)
Vålerenga IF OsloElysée Arena, Turku
Zuschauer:16. November 1999
Adler Mannheim1:6
(1:2, 0:1, 0:3)
MoDo Hockey ÖrnsköldsvikE. a. Friedrichspark, Mannheim
Zuschauer:30. November 1999
MoDo Hockey Örnsköldsvik1:2
(0:1, 1:0, 0:1)
TPS TurkuKempehallen, Örnsköldsvik
Zuschauer:30. November 1999
Vålerenga IF Oslo5:0
(1:0, 2:0, 2:0)
Adler MannheimJordal Amfi, Oslo
Zuschauer:Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte 1.
MoDo Hockey Örnsköldsvik6 5 0 0 1 26:6 15 2.
TPS Turku6 4 1 0 1 22:13 14 3.
Vålerenga IF Oslo6 2 0 0 4 14:23 6 4.
Adler Mannheim6 0 0 1 5 11:31 1 Gruppe D
Die größte Überraschung der Gruppenphase zeichnete sich im Pool D ab. Dort erreichten die Nürnberg Ice Tigers und der HC Lugano das Viertelfinale und schalteten somit den dreimaligen Finalteilnehmer der Vorjahre, den HK Dynamo Moskau, aus. Der deutsche Vizemeister aus Nürnberg blieb dabei als einziges Team der gesamten Vorrunde nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unbesiegt, während der HC Lugano von den vielen Punktverlusten der Russen profitierte. Als chancenlos erwies sich der französische Meister HC Amiens Somme, der kein Spiel gewann und lediglich fünf Tore erzielte.
28. September 1999
Nürnberg Ice Tigers2:1
(1:0, 1:0, 0:1)
HK Dynamo MoskauLinde-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:28. September 1999
HC Lugano4:3
(1:0, 1:2, 2:1)
HC Amiens SommeResega, Lugano
Zuschauer:12. Oktober 1999
HK Dynamo Moskau7:2
(3:2, 2:0, 2:0)
HC LuganoSportpalast Luschniki, Moskau
Zuschauer:12. Oktober 1999
HC Amiens Somme0:4
(0:0, 0:3, 0:1)
Nürnberg Ice TigersColiséum, Amiens
Zuschauer:26. Oktober 1999
HK Dynamo Moskau3:0
(2:0, 1:0, 0:0)
HC Amiens SommeSportpalast Luschniki, Moskau
Zuschauer:26. Oktober 1999
Nürnberg Ice Tigers4:3
(0:0, 1:2, 3:1)
HC LuganoLinde-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:2. November 1999
HC Amiens Somme0:5
(0:2, 0:1, 0:2)
HK Dynamo MoskauColiséum, Amiens
Zuschauer:2. November 1999
HC Lugano4:3 n.P.
(1:1, 0:1, 2:1, 0:0, 1:0)
Nürnberg Ice TigersResega, Lugano
Zuschauer:23. November 1999
HC Lugano3:1
(1:1, 1:0, 1:0)
HK Dynamo MoskauResega, Lugano
Zuschauer:23. November 1999
Nürnberg Ice Tigers8:2
(5:1, 1:0, 2:1)
HC Amiens SommeLinde-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:7. Dezember 1999
HC Amiens Somme0:6
(0:2, 0:1, 0:3)
HC LuganoColiséum, Amiens
Zuschauer:7. Dezember 1999
HK Dynamo Moskau1:2 n.P.
(0:1, 0:0, 1:0, 0:0, 0:1)
Nürnberg Ice TigersSportpalast Luschniki, Moskau
Zuschauer:Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte 1.
Nürnberg Ice Tigers6 4 1 1 0 23:11 15 2.
HC Lugano6 3 1 0 2 22:18 11 3.
HK Dynamo Moskau6 3 0 1 2 18:9 10 4.
HC Amiens Somme6 0 0 0 6 5:30 0 Finalrunde
Für die Finalrunde qualifizierten sich jeweils die Erst- und Zweitplatzierten der vier Vorrundengruppen. Im Viertelfinale traf jeweils ein Gruppensieger in Hin- und Rückspiel auf einen der Gruppenzweiten. Wenn beide Mannschaften jeweils ein Spiel gewonnen hatten, oder beide Partien Unentschieden endeten, gab es im Anschluss an die zweite Partie eine entscheidende Verlängerung oder falls notwendig ein Penaltyschießen, das beim Stand von 0:0 begann. Das Torverhältnis spielte keine Rolle. Die vier siegreichen Mannschaften der Vergleiche erreichten schließlich das Final Four.
Das Halbfinale sowie die beiden Platzierungsspiele wurden in nur einem Duell entschieden. Bei einem Unentschieden nach der regulären Spielzeit folgte im Anschluss ebenfalls eine Verlängerung und falls notwendig ein Penaltyschießen.
Viertelfinale Halbfinale Finale C1
MoDo Hockey Örnsköldsvik1 A2
HK Metallurg Magnitogorsk1* A2
HK Metallurg Magnitogorsk5 C2
TPS Turku3 B1
HIFK Helsinki1 C2
TPS Turku1* A2
HK Metallurg Magnitogorsk2 B2
HC Sparta Prag0 A1
HC Slovan Bratislava0 D2
HC Lugano2 D2
HC Lugano2 Spiel um Platz 3 B2
HC Sparta Prag3 D1
Nürnberg Ice Tigers0 D2
HC Lugano1 B2
HC Sparta Prag2 C2
TPS Turku6 Viertelfinale
Für das Viertelfinale qualifizierten sich nach Abschluss der Gruppenphase sechs Meister sowie zwei Vizemeister. Als einziges Land war Finnland noch mit zwei Mannschaften im Wettbewerb vertreten.
Während sich in den Partien zwischen Bratislava und Lugano sowie Nürnberg und Prag die Mannschaften aus Lugano und Prag mit zwei Siegen souverän durchsetzten, gewannen in den Duellen zwischen Örnsköldsvik und Magnitogorsk sowie der Wiederauflage der Finalserie der finnischen Meisterschaft zwischen Turku und Helsinki jeweils beide Mannschaften ihr Heimspiel. Im anschließenden Penaltyschießen konnten Magnitogorsk und Turku das Ticket zum Final Four lösen.
4. Januar 2000
HK Metallurg Magnitogorsk4:0
(0:0, 2:0, 2:0)
MoDo Hockey ÖrnsköldsvikRomasan Eispalast, Magnitogorsk
Zuschauer:11. Januar 2000
MoDo Hockey Örnsköldsvik6:4
(2:0, 3:1, 1:3)
HK Metallurg MagnitogorskKempehallen, Örnsköldsvik
Zuschauer:Penaltyschießen
0:14. Januar 2000
TPS Turku5:3
(2:1, 0:0, 3:2)
HIFK HelsinkiElysée Arena, Turku
Zuschauer:11. Januar 2000
HIFK Helsinki3:2
(1:0, 1:1, 1:1)
TPS TurkuHelsingin Jäähalli, Helsinki
Zuschauer:Penaltyschießen
0:14. Januar 2000
HC Lugano5:2
(3:1, 2:0, 0:1)
HC Slovan BratislavaResega, Lugano
Zuschauer: 5.68211. Januar 2000
HC Slovan Bratislava5:6
(1:2, 2:0, 2:4)
HC LuganoST Aréna, Bratislava
Zuschauer: 6.5824. Januar 2000
HC Sparta Prag4:0
(0:0, 3:0, 1:0)
Nürnberg Ice TigersPaegas Arena, Prag
Zuschauer:11. Januar 2000
Nürnberg Ice Tigers2:3
(1:0, 0:3, 1:0)
HC Sparta PragE. a. d. Nibelungenbr., Regensb.
Zuschauer:Final Four
Das Final Four mit den beiden Halbfinalpartien sowie den folgenden Platzierungsspielen um den dritten Platz und Finalsieg fand am 5. und 6. Februar 2000 im Resega im schweizerischen Lugano statt.
Halbfinale
Im Halbfinale trafen Magnitogorsk auf Turku und der Gastgeber Lugano auf Prag. Das erste Halbfinale sah den Titelverteidiger aus dem Ural durch ein herausragendes Schlussdrittel, in dem ein 0:3-Rückstand noch in einen 5:3-Sieg umgekehrt wurde, das Finale am folgenden Tag erreichen. Zwischen der 46. und 54. Spielminute hatten die Russen dabei vier Tore erzielt und das Spiel zu ihren Gunsten gedreht. In der zweiten Partie scheiterte Lugano erst in der Verlängerung am HC Sparta Prag mit 2:3 und musste sich mit dem Spiel um den dritten Platz begnügen. Den entscheidenden Treffer erzielte Vladimír Vůjtek in der 64. Minute.
5. Februar 2000
HK Metallurg Magnitogorsk5:3
(0:2, 0:1, 5:0)
TPS TurkuResega, Lugano
Zuschauer:5. Februar 2000
HC Lugano2:3 n.V.
(1:0, 0:2, 1:0, 0:1)
HC Sparta PragResega, Lugano
Zuschauer: 7.761Spiel um Platz 3
Das Spiel um den dritten Platz entwickelte sich nach der Hälfte der Spielzeit zu einer deutlichen Angelegenheit, als Turku innerhalb von drei Minuten zwei Tore erzielte und so mit 4:1 in Führung ging. Nach zwei weiteren Toren, auf die die Schweizer keine Antwort hatten, siegte Turku mit 6:1.
6. Februar 2000
HC Lugano1:6
(1:2, 0:3, 0:1)
TPS TurkuResega, Lugano
Zuschauer: 6.403Finale
Mit einem 2:0-Sieg über Prag gewann Magnitogorsk das letzte Finale der European Hockey League und verteidigte damit den Titel, den sie bereits im letzten Jahr gewonnen hatten. Die beiden Treffer erzielte Andrei Rasin, während sein Schlussmann Igor Karpenko seinen zweiten Shutout im Rahmen der Finalrunde verbuchen konnte.
6. Februar 2000
HK Metallurg Magnitogorsk
A. Rasin (19:06)
A. Rasin (23:04)2:0
(1:0, 1:0, 0:0)
HC Sparta PragResega, Lugano
Zuschauer: 4.546Statistik
Beste Scorer
Abkürzungen: Sp = Spiele, T = Tore, V = Vorlagen, Pkt = Punkte, +/- = Plus/Minus; Fett: Turnierbestwert
Gruppenphase
Spieler Team Sp T V Pkt +/− SM Brad Purdie Villach 6 4 8 12 +1 Kent Salfi Villach 6 5 4 9 +2 Alexander Tscherbajew Nürnberg 6 4 5 9 +6 Gino Cavallini Villach 6 4 5 9 +1 Aki Uusikartano Helsinki 6 6 2 8 +5 0 Markku Hurme Helsinki 6 6 2 8 +4 8 Russell Romaniuk Nürnberg 6 5 3 8 +5 Richard Žemlička Prag 6 5 3 8 +2 Jiří Zelenka Prag 6 4 4 8 +7 Anders Söderberg Örnsköldsvik 6 3 5 8 +2 0 Finalrunde
Spieler Team Sp T V Pkt +/− SM Tomi Kallio Turku 4 5 3 8 +7 2 Régis Fuchs Lugano 4 5 2 7 +1 2 Kai Nurminen Turku 4 2 5 7 +5 4 Philippe Bozon Lugano 4 1 6 7 +1 2 Wes Walz Lugano 4 3 3 6 4 Alexander Koreschkow Magnitogorsk 4 4 1 5 +5 4 Kimmo Rintanen Turku 4 1 4 5 +3 2 Vladimír Vůjtek Prag 4 2 2 4 +4 0 Christian Dubé Lugano 4 2 2 4 −1 2 Jewgeni Koreschkow Magnitogorsk 4 2 2 4 +5 4 Beste Torhüter
Abkürzungen: Sp = Spiele, TOI = Eiszeit (in Minuten), GT = Gegentore, SO = Shutouts, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GTS = Gegentorschnitt; Fett: Turnierbestwert
Gruppenphase
Spieler Team Sp TOI GT SO Sv% GTS Marc Seliger Nürnberg 6 250:00 4 1 96,08 0,96 Petr Bříza Prag 5 257:53 5 0 95,41 1,16 Marko Leinonen Örnsköldsvik 6 360:00 6 2 95,00 1,00 Boris Tortunow Magnitogorsk 4 179:31 7 0 91,57 2,34 Radovan Biegl Bratislava 6 370:00 13 0 91,50 2,11 Finalrunde
Spieler Team Sp TOI GT SO Sv% GTS Petr Bříza Prag 4 237:51 6 1 95,77 1,51 Igor Karpenko Magnitogorsk 4 205:56 8 2 92,93 2,04 Fredrik Norrena Turku 4 188:43 7 0 92,71 2,23 Petr Franěk Nürnberg 2 119:36 7 0 90,79 3,51 Parris Duffus Helsinki 3 129:43 7 0 89,39 3,24 Auszeichnungen
- All-Star Team des Final Four
Angriff:
Vladimír Vůjtek –
Jewgeni Koreschkow –
Tomi KallioVerteidigung:
Marko Kiprusoff –
Peter AnderssonTor:
Petr BřízaSiegermannschaft
European-Hockey-League-Sieger

HK Metallurg MagnitogorskTorhüter: Igor Karpenko, Sergei Semtschenok, Boris Tortunow
Verteidiger: Wladimir Antipin, Wadim Glowazki, Oleg Leontjew, Oleg Mikultschik, Waleri Nikulin, Andrei Saposchnikow, Igor Semljanoi, Andrei Sokolow, Sergei Tertyschny
Angreifer: Maxim Bez, Sergei Gomoljako, Rawil Gusmanow, Waleri Karpow, Alexander Koreschkow, Jewgeni Koreschkow, Andrei Kudinow, Sergei Osipow, Andrei Petrakow, Dmitri Popow, Witali Prokorow, Andrei Rasin, Alexei Stepanow
Cheftrainer: Waleri Beloussow
Literatur
- Stephan Müller: International Ice Hockey Encyclopaedia: 1904 – 2005. Books on Demand, Norderstedt, Deutschland 2005, ISBN 978-3-8334-4189-9.
Weblinks
- Ergebnisse des Turniers bei hockeyarchives.info
- Ergebnisse und Statistiken des Turniers bei hokej.snt.cz
Europapokalwettbewerbe im EishockeyEuropapokal: 1965/66 | 1966/67 | 1967/68 | 1968/69 | 1969/70 | 1970/71 | 1971/72 | 1972/73 | 1973/74 | 1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85 | 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91 | 1991/92 | 1992/93 | 1993/94 | 1994/95 | 1995/96 | 1996/97
Federation Cup: 1994/95 | 1995/96
Continental Cup: 1997 | 1998 | 1999 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03 | 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08 | 2008/09 | 2009/10
European Hockey League: 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 | 1999/00
Super Cup: 1997 | 1998 | 1999 | 2000
European Champions Cup: 2005 | 2006 | 2007 | 2008
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