- Friedensnobelpreisträger
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Der Friedensnobelpreis ist eine Auszeichnung für besondere Verdienste in der Friedensarbeit. Er wurde von dem schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel gestiftet. Diese Auszeichnung wird seit 1901 jedes Jahr am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, in Oslo verliehen.
Der Friedensnobelpreis wurde bis 2008 an 96 Personen und 20 verschiedene Organisationen verliehen. Dabei war das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) bereits dreimal (1917, 1944 sowie 1963) und das Büro des Hohen UN-Kommissars für Flüchtlinge zweimal Preisträger (1954 und 1981). 72,4 Prozent der Preisträger waren Männer, 10,3 Prozent Frauen und 17,2 Prozent Organisationen.[1]
Liste der Preisträger
Diese Liste bietet eine chronologische Übersicht der Träger des Friedensnobelpreises. Eine alphabetische Übersicht bietet die Kategorie Friedensnobelpreisträger.
1901 bis 1910 · 1911 bis 1920 · 1921 bis 1930 · 1931 bis 1940 · 1941 bis 1950 · 1951 bis 1960
1961 bis 1970 · 1971 bis 1980 · 1981 bis 1990 · 1991 bis 2000 · 2001 bis heute
1901–1910
Jahr Person oder Einrichtung Nationalität Begründung für die Preisvergabe Bild 1901 Jean Henry Dunant
(1828–1910)
SchweizGründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz 
Frédéric Passy
(1822–1912)
FrankreichGründer der „Französischen Gesellschaft der Friedensfreunde“ („Société Française pour l'arbitrage entre nations“) 
1902 Élie Ducommun
(1833–1906)
SchweizLeiter des Berner „Internationalen Ständigen Friedensbüro“ der „Interparlamentarischen Union für internationale Schiedsgerichtbarkeit“. 
Charles Albert Gobat
(1843–1914)
SchweizLeiter des Zentralbüros der „Interparlamentarischen Union für internationale Schiedsgerichtbarkeit“. 
1903 Sir William Randal Cremer
(1828–1908)
Vereinigtes KönigreichGründer der „Interparlamentarischen Union für internationale Schiedsgerichtbarkeit“. 
1904 „Institut de Droit international“ (gegr. 1873)
BelgienWirken des Instituts für die Weiterentwicklung des internationalen Rechts 1905 Baronin Bertha von Suttner
(1843–1914)
ÖsterreichIhr Lebenswerk, Roman Die Waffen nieder!, „Permanent International Peace Bureau“, regte Nobel vermutlich zur Stiftung des Friedensnobelpreises an 
1906 Theodore Roosevelt
(1858–1919)
Vereinigte Staatenfür die Vermittlungsrolle im Friedensvertrag zwischen Russland und Japan von 1905. 
1907 Ernesto Teodoro Moneta
(1833–1918)
ItalienPräsident der Lombardischen Friedensliga 
Louis Renault
(1843–1918)
Frankreichfür seine herausragende Rolle bei verschiedenen internationalen Kongressen, insbesondere den Haager Friedenskonferenzen und den Tagungen der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht 
1908 Klas Pontus Arnoldson
(1844–1916)
SchwedenGründer der Schwedischen Friedens- und Schiedsliga Fredrik Bajer
(1837–1922)
DänemarkEhrenpräsident des Ständigen Internationalen Friedensbüros 
1909 Auguste Beernaert
(1829–1912)
BelgienMitglied des Internationalen Schiedsgerichtshofs in Haag .jpg)
Paul Henri d'Estournelles de Constant
(1852–1924)
FrankreichGründer und Präsident der Französischen Parlamentarischen Gruppe für freiwillige Schiedsgerichtsbarkeit und Gründer des Komitees für die Verteidigung nationaler Interessen und internationaler Versöhnung 
1910 „Bureau International Permanent de la Paix“ (Bern) (gegr. 1891) (Ständiges Internationales Friedensbüro) 
1911–1920
Jahr Person oder Einrichtung Nationalität Begründung für die Preisvergabe Bild 1911 Tobias Asser
(1838–1913)
NiederlandeOrganisator der Internationalen Konferenz für Privatrecht im Haag 
Alfred Hermann Fried
(1864–1921)
ÖsterreichGründer der Zeitschrift „Die Waffen nieder“ (später umbenannt in „Die Friedens-Warte“) .jpg)
1912 Elihu Root
(1845–1937)
Vereinigte StaatenAutor verschiedener Schiedsverträge 
1913 Henri La Fontaine
(1854–1943)
BelgienPräsident des Ständigen Internationalen Friedensbüros 
1914 nicht verliehen 1915 nicht verliehen 1916 nicht verliehen 1917 Internationales Komitee vom Roten Kreuz (Genf)
(gegr. 1863)für sein Wirken für Kriegsgefangene und Verwundete sowie seinen Einsatz für die Respektierung der Genfer Konvention während des Ersten Weltkrieges 
1918 nicht verliehen 1919 Thomas Woodrow Wilson
(1856–1924)
Vereinigte StaatenGründer des Völkerbundes 
1920 Léon Victor Bourgeois
(1851–1929)
FrankreichPräsident des Völkerbundes 
1921–1930
Jahr Person oder Einrichtung Nationalität Begründung für die Preisvergabe Bild 1921 Karl Hjalmar Branting
(1860–1925)
SchwedenSchwedischer Delegierter im Rat des Völkerbundes 
Christian Lous Lange
(1869–1938)
NorwegenGeneralsekretär der Allgemeinen Interparlamentarischen Union 1922 Fridtjof Nansen
(1861–1930)
NorwegenErfinder des so genannten Nansen-Passes für Flüchtlinge 
1923 nicht verliehen 1924 nicht verliehen 1925 Austen Chamberlain
(1863–1937)
Vereinigtes KönigreichVerhandlungspartner des Vertrages von Locarno _Austen_Chamberlain.jpg)
Charles Gates Dawes
(1865–1951)
Vereinigte StaatenBegründer des Dawes-Plans 
1926 Aristide Briand
(1862–1932)
Frankreichfür die Beiträge zum Vertrag von Locarno und zum Dawes-Plan 
Gustav Stresemann
(1878–1929)
Deutsches ReichVerhandlungspartner des Vertrages von Locarno 
1927 Ferdinand Buisson
(1841–1932)
FrankreichGründer und Präsident der „Ligue des Droits de l'Homme“ (Liga für Menschenrechte) Ludwig Quidde
(1858–1941)
Deutsches ReichLinksliberaler Historiker und Politiker. Von 1914 bis 1929 Vorsitzender der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG); Organisator verschiedener internationaler Friedenskonferenzen 
1928 nicht verliehen 1929 Frank Billings Kellogg
(1856–1937)
Vereinigte StaatenVerhandlungspartner des Briand-Kellogg-Pakts 
1930 Nathan Söderblom
(1866–1931)
Schwedenfür den Einsatz in der Ökumene 
1931–1940
Jahr Person oder Einrichtung Nationalität Begründung für die Preisvergabe Bild 1931 Jane Addams
(1860–1935)
Vereinigte StaatenPräsidentin der „Women's International League for Peace and Freedom“ 
Nicholas Murray Butler
(1862–1947)
Vereinigte Staatenfür seinen Einsatz für den Briand-Kellogg-Pakt 1932 nicht verliehen 1933 Sir Norman Angell
(1874–1967)
Vereinigtes KönigreichMitglied der Exekutivkommission des Völkerbunds und des Nationalen Friedensrats 1934 Arthur Henderson
(1863–1935)
Vereinigtes KönigreichVorsitzender der Konferenz zur Entwaffnung des Völkerbundes (1932–1934) 
1935 Carl von Ossietzky
(1889–1938)
Deutsches ReichPazifist und Journalist (das Deutsche Reich verbietet daraufhin seinen Staatsbürgern die Annahme des Preises.) 
1936 Carlos Saavedra Lamas
(1878–1959)
ArgentinienPräsident des Völkerbundes und Vermittler im Konflikt zwischen Paraguay und Bolivien (1935) 
1937 Robert Cecil, 1. Viscount Cecil of Chelwood (Lord Edgar Algernon Robert Gascoyne Cecil)
(1864–1958)
Vereinigtes KönigreichGründer und Präsident der Internationalen Friedenskampagne 
1938 „Office international Nansen pour les réfugiés“
(gegr. 1930; aufgelöst 1939)(Internationales Nansen-Amt für Flüchtlinge) 1939 nicht verliehen 1940 nicht verliehen 1941–1950
Jahr Person oder Einrichtung Nationalität Begründung für die Preisvergabe Bild 1941 nicht verliehen 1942 nicht verliehen 1943 nicht verliehen 1944 Internationales Komitee vom Roten Kreuz
(gegr. 1863)für seinen Einsatz für Kriegsgefangene und verwundete Soldaten sowie für die Insassen der deutschen Konzentrationslager und für die Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkrieges 
1945 Cordell Hull
(1871–1955)
Vereinigte StaatenMitgründer der Vereinten Nationen 
1946 Emily Greene Balch
(1867–1961)
Vereinigte StaatenPräsidentin der „Women's International League for Peace and Freedom“ 
John Raleigh Mott
(1865–1955)
Vereinigte StaatenVorsitzender des „International Missionary Council“ und Präsident der „World Alliance of Young Men's Christian Associations“ (YMCA), sowie Gründungsgeneralsekretär des Christlichen Weltstudentenbundes (WSCF) 
1947 Die Quäker
(gegr. Mitte 17. Jhd)vertreten durch „The Friends Service Council“ (London) und „The American Friends Service Committee“ (Washington). 1948 nicht verliehen 1949 John Boyd Orr
(1880–1971)
Vereinigtes KönigreichOrganisator und Direktor der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (General Food and Agricultural Organization), Präsident des Nationalen Friedensrats (National Peace Council) und der Weltunion der Friedensorganisationen (World Union of Peace Organizations) 1950 Ralph Bunche
(1904–1971)
Vereinigte StaatenVermittler im Nahostkonflikt (1948) 
1951–1960
Jahr Person oder Einrichtung Nationalität Begründung für die Preisvergabe Bild 1951 Léon Jouhaux
(1879–1954)
FrankreichGewerkschafter 1952 Albert Schweitzer
(1875–1965)
Deutschland/
FrankreichGründer des Tropenkrankenhauses in Lambaréné, Gabun 
1953 George C. Marshall
(1880–1959)
Vereinigte StaatenBegründer des Marshall-Plans 1954 United Nations High Commissioner for Refugees
(gegr. 1951)(Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen) 
1955 nicht verliehen 1956 nicht verliehen 1957 Lester Pearson
(1879–1972)
Kanadaehemaliger kanadischer Außenminister und Präsident der Vollversammlung der Vereinten Nationen 
1958 Georges Pire
(1910–1969)
BelgienLeiter der Flüchtlingshilfsorganisation „L'Europe du Coeur au Service du Monde“ 
1959 Philip Noel-Baker
(1889–1982)
Vereinigtes KönigreichEinsatz für internationalen Frieden 1960 Albert John Luthuli
(1898–1967)
SüdafrikaPräsident der südafrikanischen Befreiungsbewegung African National Congress (ANC) .jpg)
1961–1970
Jahr Person oder Einrichtung Nationalität Begründung für die Preisvergabe Bild 1961 Dag Hammarskjöld
(1905–1961)
SchwedenGeneralsekretär der Vereinten Nationen 
1962 Linus Carl Pauling
(1901–1994)
Vereinigte Staatenfür seinen Einsatz zur Beendigung von Atomwaffentests 
1963 Internationales Komitee vom Roten Kreuz
(gegr. 1863)für sein Wirken im Krieg für Verwundete und Kriegsgefangene sowie für den Einsatz für die Verbreitung der Genfer Konventionen 
Liga der Rotkreuz-Gesellschaften
(gegr. 1919)für ihren Einsatz in Friedenszeiten für Flüchtlinge und für die Opfer von Naturkatastrophen 
1964 Martin Luther King, jr.
(1929–1968)
Vereinigte StaatenVerfechter der Rechte farbiger US-Amerikaner 
1965 Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF)
(gegr. 1946)Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen 
1966 nicht verliehen 1967 nicht verliehen 1968 René Cassin
(1887–1976)
FrankreichPräsident des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte 1969 Internationale Arbeitsorganisation (IAO) (Genf)
(gegr. 1919)Erfolgreiche Arbeit für bessere Arbeitsbedingungen seit 1919 
1970 Norman E. Borlaug
(* 1914)
Vereinigte StaatenArbeit zur Verbesserung der Landwirtschaft 
1971–1980
Jahr Person oder Einrichtung Nationalität Begründung für die Preisvergabe Bild 1971 Willy Brandt
(1913–1992)
Bundesrepublik Deutschlandfür seine Ostpolitik 
1972 nicht verliehen 1973 Henry Kissinger
(* 1923)
Vereinigte Staatenfür das Friedensabkommen von 1973 in Vietnam 
Lê Đức Thọ (verzichtete auf den Preis)
(1911–1990)
Vietnamfür das Friedensabkommen von 1973 in Vietnam 1974 Seán MacBride
(1904–1978)
IrlandPräsident des Internationalen Friedensbüros (International Peace Bureau, Genf), Präsident der UN-Kommission für Namibia Satō Eisaku
(1901–1975)
Japanehemaliger japanischer Ministerpräsident, für den Einsatz gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen 
1975 Andrei Dmitrijewitsch Sacharow
(1921–1989)
SowjetunionMenschenrechtler in der UdSSR 
1976 Betty Williams
(* 1943)
NordirlandGründerin des „Northern Ireland Peace Movement“ (umbenannt in „Community of Peace People“) 
Mairead Corrigan (* 1944)
NordirlandGründerin des „Northern Ireland Peace Movement“ (umbenannt in „Community of Peace People“) 1977 Amnesty International
(gegr. 1961)für ihren Einsatz für politische Häftlinge 
1978 Anwar as-Sadat
(1918–1981)
Ägyptenfür den Friedensvertrag zwischen Ägypten und Israel 
Menachem Begin
(1913–1992)
Israelfür den Friedensvertrag zwischen Ägypten und Israel 
1979 Mutter Teresa
(1910–1997)
IndienGründerin des Ordens „Missionare der Nächstenliebe“ 
1980 Adolfo Maria Pérez Esquivel
(* 1931)
ArgentinienMenschenrechtler 
1981–1990
Jahr Person oder Einrichtung Nationalität Begründung für die Preisvergabe Bild 1981 United Nations High Commissioner for Refugees
(gegr. 1951)Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen 
1982 Alva Myrdal
(1902–1986)
SchwedenDiplomatin und Delegierte der UN-Abrüstungskonferenzen 
Alfonso García Robles
(1911–1991)
MexikoStändiger Vertreter bei den Genfer Abrüstungsverhandlungen, Mitglied der UNO-Sonderkonferenz über Abrüstung 1983 Lech Wałęsa
(* 1943)
PolenGründer der polnischen Gewerkschaft und Menschenrechtsbewegung Solidarność („Solidarität“) 
1984 Desmond Tutu
(* 1931)
SüdafrikaFür seine Beiträge zur Beendigung der Apartheid in Südafrika 
1985 International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW)
(gegr. 1980)(Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) 
1986 Elie Wiesel
(* 1928)
Vereinigte StaatenUS-amerikanischer Schriftsteller, für seinen Kampf gegen Unterdrückung, Gewalt und Rassismus 
1987 Óscar Arias Sánchez (* 1940)
Costa RicaPräsident seines Landes, für seine Friedensvermittlungen in Mittelamerika 
1988 Die Friedenstruppen der Vereinten Nationen
(gegr. 1948)Friedenseinsätze im Auftrag der Vereinten Nationen in Krisengebieten (weltweit) 
1989 Tenzin Gyatso (14. Dalai Lama)
(* 1935)
TibetFür den gewaltlosen Kampf um die Befreiung Tibets. Stattdessen hat er friedliche, sich auf Toleranz und gegenseitigen Respekt gründende, Lösungen befürwortet, um das historische und kulturelle Erbe seines Volkes zu bewahren 
1990 Michail Sergejewitsch Gorbatschow
(* 1931)
Sowjetunionfür seine Beiträge zur Beendigung des Kalten Krieges 
1991–2000
Jahr Person oder Einrichtung Nationalität Begründung für die Preisvergabe Bild 1991 Aung San Suu Kyi
(*1945)
Myanmarfür ihren Einsatz für die Menschenrechte 
1992 Rigoberta Menchú Tum
(*1959)
Guatemalafür ihren Einsatz für die Menschenrechte insbesondere von Ureinwohnern 1993 Nelson Mandela
(*1918)
Südafrikafür seinen Beitrag zur Beendigung der Apartheid in Südafrika Frederik Willem de Klerk
(*1936)
Südafrikafür seinen Beitrag zur Beendigung der Apartheid in Südafrika 1994 Jassir Arafat
(1929–2004)
Palästinafür seine Bemühungen zur Lösung des Nahostkonflikts 
Schimon Peres
(* 1923)
Israelfür seine Bemühungen zur Lösung des Nahostkonflikts 
Jitzhak Rabin
(1922–1995)
Israelfür seine Bemühungen zur Lösung des Nahostkonflikts _cropped.jpg)
1995 Józef Rotblat
(1908–2005)
Polen
Vereinigtes Königreichfür seine Bemühungen, die Rolle von Atomwaffen in der internationalen Politik zu verringern 
Die Pugwash Conferences on Science and World Affairs
(seit 1957)
Kanadafür ihre Bemühungen, die Rolle von Atomwaffen in der internationalen Politik zu verringern 1996 Carlos Filipe Ximenes Belo
(* 1948)Datei:Flag of East Timor.svg Osttimor für seine Anstrengungen, eine friedliche Lösung im Osttimor-Konflikt zu finden. 
José Ramos-Horta
(* 1949)Datei:Flag of East Timor.svg Osttimor für seine Anstrengungen, eine friedliche Lösung im Osttimor-Konflikt zu finden. 
1997 Internationale Kampagne für das Verbot von Landminen
(gegr. 1995)für ihre Anstrengungen, gegen Personen gerichtete Minen international zu ächten 
Jody Williams
(*1950)
Vereinigte Staatenfür ihre Anstrengungen, gegen Personen gerichtete Minen international zu ächten 
1998 John Hume
(*1937)
Nordirlandfür seine Anstrengungen, eine friedliche Lösung im Nordirlandkonflikt zu finden 
David Trimble
(*1944)
Nordirlandfür seine Anstrengungen, eine friedliche Lösung im Nordirlandkonflikt zu finden 
1999 Ärzte ohne Grenzen (Médecins sans Frontières)
(gegr. 1971)in Anerkennung ihrer humanitären Pionierarbeit auf mehreren Kontinenten 
2000 Kim Dae-jung
(*1925)
Südkoreafür seine Beiträge zur Verständigung Südkoreas mit Nordkorea 
2001 bis heute
Jahr Person oder Einrichtung Nationalität Begründung für die Preisvergabe Bild 2001 Die UNO
(gegr. 1945)für ihren Einsatz für eine besser organisierte und friedlichere Welt 
Kofi Annan
(*1938)
Ghana
2002 Jimmy Carter
(*1924)
Vereinigte Staatenfür seine jahrelangen Beiträge zur Lösung internationaler Konflikte sowie zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten 
2003 Schirin Ebadi
(*1947)
Iranfür ihren Einsatz für Demokratie und die Menschenrechte. 
2004 Wangari Muta Maathai
(*1940)
Keniafür ihren Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung, Demokratie und Frieden. Damit wurde erstmals auch die Rolle des Umweltschutzes für den Weltfrieden geehrt 
2005 Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO)
(gegr. 1957)für ihren Einsatz gegen den militärischen Missbrauch von Atomenergie sowie die sichere Nutzung der Atomenergie für zivile Zwecke. 
Mohammed el-Baradei
(*1942)
Ägypten
2006 Muhammad Yunus
(*1940)
Bangladeschfür die Förderung wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung von unten. 
Grameen Bank
(gegr. 1983)
Bangladesch
2007 Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC; Weltklimarat)
(gegr. 1998)für ihre Bemühungen, ein besseres Verständnis für die von Menschen verursachten Klimaveränderungen zu entwickeln und zu verbreiten, und dafür, dass sie die Grundlagen für die Anstrengungen gelegt haben, um diesen Veränderungen zu begegnen Al Gore
(*1948)
Vereinigte Staaten
2008 Martti Ahtisaari
(*1937)
Finnlandfür seine wichtigen Bemühungen, auf verschiedenen Kontinenten und über drei Jahrzehnte, internationale Konflikte zu lösen 
1901 bis 1910 · 1911 bis 1920 · 1921 bis 1930 · 1931 bis 1940 · 1941 bis 1950 · 1951 bis 1960
1961 bis 1970 · 1971 bis 1980 · 1981 bis 1990 · 1991 bis 2000 · 2001 bis heute
Rangliste nach Nationalitäten
Wurden in einem Jahr mehrere Personen gleicher Nationalität ausgezeichnet, so wird für deren Herkunftsland nur ein Nobelpreis für das betreffende Jahr gezählt.
Nation Anzahl der Verleihungen
Vereinigte Staaten18
Frankreich9
Vereinigtes Königreich8
Deutschland5
Schweden5
Belgien4
Südafrika3
Ägypten2
Argentinien2
Israel2
Österreich2
Kanada2
Nordirland2
Norwegen2
Schweiz2
UdSSR2
Polen2
Bangladesch1
Birma1
Costa Rica1
Dänemark1
Finnland1
Ghana1
Guatemala1
Indien1
Iran1
Irland1
Italien1
Japan1
Kenia1
Mexiko1
Niederlande1 Datei:Flag of East Timor.svg Osttimor 1
Palästina1
Südkorea1
Tibet1
Vietnam1 Einzelnachweise
Die Daten zu den Preisträgern entsprechen den Angaben auf den offiziellen Internetpräsenzen der Nobelpreisstiftung (s. Weblinks), darüber hinaus wurden folgende Seiten zitiert:
- ↑ Verteilung der seit dem Jahr 1901 verliehenen Friedensnobelpreise nach Geschlecht und Organisation. Abgerufen am 1. November 2008
Weblinks
- Der Friedensnobelpreis (Offizielle Seite) (englisch)
- Der Friedensnobelpreis im Nobel e-museum
- Liste der Friedensnobelpreisträger
- Informationen des Deutschen Historischen Museums zum Friedensnobelpreis
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