Graswarder

Graswarder

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Der Graswarder bildet zusammen mit dem westlich davor gelegenen Steinwarder eine langgestreckte Halbinsel mit einem 230 Hektar großen Naturschutzgebiet in der Nähe von Heiligenhafen. Die Nehrungshalbinsel mit ihren Sekundärhaken und Lagunen wächst ständig weiter. Zum Naturschutzgebiet gehören natürliche Strandwall- und Salzwiesenbiotope.

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Graswarder (Schleswig-Holstein)
Graswarder
Graswarder

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Ursprünglich war der Graswarder eine Insel. Durch den angespülten Sand wuchs er im Laufe der Jahrhunderte mit der damaligen Halbinsel Steinwarder zusammen und bildete so den Heiligenhafener Binnensee, der trotz seines Namens bis heute eine Verbindung mit der Ostsee aufweist.

Flora und Fauna

Meerkohl

Im Naturschutzgebiet brüten zahlreiche Vogelarten, wie beispielsweise Graugänse (Anser anser), Brandgänse (Tadorna tadorna), Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta), und Austernfischer (Haematopus ostralegus). Des Weiteren gibt es viele Strand- und Salzpflanzen, wie etwa Stranddistel (Eryngium maritimum) und Echter Meerkohl (Crambe maritima). Am Randes des Schutzgebietes befindet sich ein Informationszentrum des NABU Schleswig-Holstein. Auf Führungen ist auch der nahegelegene Beobachtungsturm zur Nutzung freigegeben.

Sehenswertes

Viele malerische - zum Teil reetgedeckte - Fachwerk- und Holzhäuser säumen den Strand. Nach ein paar Flecken auf Sylt ist er das teuerste aber auch infrastrukturschwächste Wohngebiet Schleswig-Holsteins.

Literatur

  • Manfred und Dorothea Diehl: Naturschutzgebiete an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins. In Berichte des Vereins "Natur und Heimat" und des Naturhistorischen Museums zu Lübeck, Heft 19/20, Lübeck 1986.
  • Norbert Fischer & Sonja Jüde & Stefanie Helbig & Gabriele Rieck (Hrsg.): Der Graswarder - Küstenlandschaft der Ostsee. DOBU-Verlag, Hamburg, erscheint März 2011, ca. 250 S., mit zahlreichen farbigen Abb., ISBN 3-934632-42-4, EAN 9783934632424 (in Vorbereitung)

Weblinks

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