- Heißer Draht ins Jenseits
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Seriendaten Deutscher Titel Heißer Draht ins Jenseits Originaltitel Üzenet a jövőből - A Mézga család különös kalandjai Produktionsland Ungarn Originalsprache Ungarisch Produktionsjahr 1968/1969 Episoden 13 Genre Kinderserie Erstausstrahlung 1968 Deutschsprachige
Erstausstrahlung1974 auf DDR-DF Heißer Draht ins Jenseits (ungarisch Üzenet a jövőből - A Mézga család különös kalandjai) ist eine ungarische Zeichentrickfilmserie mit 13 Folgen aus den Jahren 1968/1969. Die Serie entstand im Pannonia-Filmstudio Budapest unter der Regie von József Nepp.
Inhalt
Durch Zufall kann Familie Mezga aus Budapest mit einem alten Radioempfänger einen Kontakt zu ihrem entfernten Urenkel „Krümel“, der im 30. Jahrhundert lebt, herstellen. Fortan nimmt Familie Mezga Kontakt mit Krümel auf, wenn Missstände im Haushalt zu beklagen sind. Beispielsweise springt das Auto nicht an oder eine Familienfeier steht an und es ist unter Zeitdruck kein festtaugliches Essen zu bekommen.
Die Entwicklung der Handlung beruht im Wesentlichen auf Missverständnissen zwischen Mezga und Krümel: So schickt Krümel per Lichtpost stets eine futuristische Version des Objektes in der Ausführung, von der er annimmt, es sei der benötigte Gegenstand – was immer nur sehr ungefähr zutrifft, weil Mezga sich zum einen umständlich ausdrückt und Krümel sich zum anderen nur schwer in die Bedürfnisse des 20. Jahrhunderts hineindenken kann. Weiterhin kommt er nie dazu, eine Anleitung beizufügen oder Mezga im Gebrauch zu unterweisen, da der Kontakt aus immer anderen Gründen stets vorzeitig abbricht.
Familie Mezga probiert dann erzwungenermaßen den Gegenstand aus, ohne zu wissen, wie er richtig funktioniert und stets unter Zeitdruck stehend, weil immer ein konkretes Problem kurzfristig zu lösen ist. So fehlt stets die Zeit, um sich eingehend mit der neuen Technik zu beschäftigen und folglich wird diese aus Unkenntnis stets falsch verwendet, sodass schließlich das Chaos deutlich größer ist als zuvor.
So wird bei Krümel etwa ein Haushaltsroboter bestellt, welcher die Wohnung putzen und aufräumen soll. Da dies schnell geschehen muss, kann Vater Mezga sich nur oberflächlich mit dem Gerät beschäftigen und kennt die Befehlssprache nicht und muss (wie in allen Folgen) experimentieren. Wie immer geht das schlecht aus und so ist es nicht verwunderlich, dass der Roboter das Geschirr an die Wand wirft statt es zu putzen und schließlich die Wände einreißt, weil Mezga einen Befehl gegeben hat, den das Gerät anders interpretiert, als er gemeint war.
Am Ende einer Folge muss Familie Mezga oft vor erbosten Mitmenschen die Flucht ergreifen, etwa als das Familienauto mit hypermodernem Motor in eine Hochzeitsgesellschaft rast, weil keiner weiß, wie man das Fahrzeug, welches mit Technik aus dem 30. Jahrhundert ausgestattet ist, stoppen kann oder das Ungeziefer in Mezgas Supertreibhaus proportional mit den Früchten wächst und schließlich benachbarte Gärten überfällt und deren Besitzer terrorisiert.
Ein stets wiederkehrender Gag besteht darin, dass sich der aus der Zukunft verschickte Gegenstand stets auf dem Fensterbrett materialisiert, sodass regelmäßig eine neue Scheibe benötigt wird.
Nachfolgeprojekte
Mehrere Jahre später wurde eine weitere Serie unter dem Namen Adolars phantastische Abenteuer produziert, welche in deutscher Synchronisation vorliegt und auch auf DVD erhältlich ist. In Ungarn existieren noch zwei weitere Serien Familie Mezga auf Reisen und Familie Mezga und die Computer.
Weblinks
- Offizielle Homepage (Ungarisch)
- zeichentrickserien.de
Kategorien:- Zeichentrickserie
- Fernsehserie (Ungarn)
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