Klosterbeuren

Klosterbeuren
Klosterbeuren
Wappen von Klosterbeuren
Koordinaten: 48° 7′ N, 10° 15′ O48.11666666666710.255555555556559Koordinaten: 48° 7′ 0″ N, 10° 15′ 20″ O
Höhe: 559 m ü. NN
Einwohner: 523 (Juli 2009)
Eingemeindung: Mai 1978
Postleitzahl: 87727
Vorwahl: 08333

Klosterbeuren ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Babenhausen mit 523 Einwohnern[1]. Das Dorf liegt ungefähr 2,5 km südlich von Babenhausen an der Mündung des Otterbachs in den Klosterbeurener Bach.

Geschichte

Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Geschichte des Klosters Klosterbeuren verbunden, das im Zuge der Säkularisation im Jahr 1803 aufgelöst wurde.

Im Jahr 1273 wurde die damals "Bourrun" genannte Ortschaft von Heinrich und Eberhard von Schönegg dem Wurzacher Augustinerinnenkloster gestiftet[2]. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts stieg das Kloster zum Ortsherren auf und gab dem Dorf den heutigen Namen. Durch die Säkularisation kam Klosterbeuren, wie das gesamte Gebiet zwischen Iller und Lech, zu Bayern.

Am 1. Mai 1978 wurde die bis zu diesem Zeitpunkt selbstständige Gemeinde Klosterbeuren im Zuge der Gemeindegebietsreform in die Marktgemeinde Babenhausen eingemeindet[3].

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche St. Ursus (ehemalige Klosterkirche des Klosters Klosterbeuren)

Einzelnachweise

  1. Statistikseite des Internetauftritts der Marktgemeinde Babenhausen (abgerufen am 10. Januar 2010)
  2. Seite über die Geschichte Klosterbeurens auf dem Internetauftritt der Marktgemeinde Babenhausen
  3. Seite über die Lage und die Ortsteile von Babenhausen auf dem Internetauftritt der Marktgemeinde Babenhausen

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Нужно сделать НИР?

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Klosterbeuren — Klosterbeuren, Pfarrdorf, so v.w. Beuren 4) …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Kloster Klosterbeuren — ist ein ehemaliges Kloster der Terziarinnen der Franziskaner Observanten in Klosterbeuren, Gemeinde Babenhausen in Bayern in der Diözese Augsburg. Geschichte Das dem Heiligen Blut geweihte Kloster wurde vor 1273 gegründet durch Ritter von… …   Deutsch Wikipedia

  • Babenhausen (Schwaben) — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Babenhausen i. Schwaben — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Klosterbeurener Bach — Unterlauf auch: Wiesenbach Gewässerkennzahl DE: 115832 Lage Deutschland, Bayern, Landkreis Unterallgäu Flusssystem …   Deutsch Wikipedia

  • Klöster und Kirchen in Bayern — Liste der Klöster und Stifte in Bayern A Abenberg (Diözese Eichstätt) Kloster Marienburg: (Augustinerchorfrauen) Abensberg (Diözese Regensburg) Ehemaliges Kloster Abensberg: (Karmeliten) Aldersbach ( …   Deutsch Wikipedia

  • Liste bayerischer Klöster — Liste der Klöster und Stifte in Bayern A Abenberg (Diözese Eichstätt) Kloster Marienburg: (Augustinerchorfrauen) Abensberg (Diözese Regensburg) Ehemaliges Kloster Abensberg: (Karmeliten) Aldersbach ( …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Klöster — Dies ist eine Liste von bestehenden und ehemaligen Klöstern, geordnet nach Ordensgemeinschaft und Land. Inhaltsverzeichnis 1 Listen von Klöstern 2 Katholisch 2.1 Antoniter 2.2 Augustiner Chorherren …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Klöster (chronologisch) — Folgende Liste der Klöster stellt einen Beitrag zur Klostergeschichte dar und ist in der Entstehungsphase. Daher bittet der Ersteller um Mithilfe nach vorgegebenem Schema (Datum, Kloster/Abtei, in Klammern: Orden, Diözese, Region/Land, Gründer,… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste von Abteien — Dies ist eine Liste von bestehenden und ehemaligen Klöstern, geordnet nach Ordensgemeinschaft und Land. Inhaltsverzeichnis 1 Listen von Klöstern 2 Katholisch 2.1 Antoniter 2.2 Augustiner Chorherren …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”