Kubanische Zigarre

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Kubanische Zigarren werden häufig als „Havannas“ oder „Habanos“ bezeichnet. Dabei weisen die drei Bezeichnungen Bedeutungsunterschiede auf. Kubanische Zigarren umfassen alle Zigarren, die auf Kuba hergestellt werden. Im Volksmund wird hierbei als Synonym oft das Wort Havannas verwendet. Nicht alle kubanischen Zigarren stammen jedoch aus Havanna, der Hauptstadt Kubas.

Das Wort Habanos hat hingegen zwei Bedeutungen. Zum einen ist es die spanische Pluralform für „kubanische Zigarre“, zum anderen wird die Bezeichnung Habanos beispielsweise in Deutschland für bestimmte Zigarren aus Kuba verwendet. Die unter dem Namen „Habano“ hergestellten Zigarren unterliegen besonderen Qualitätsvorgaben. Der Tabak darf nur in bestimmten Gebieten, den so genannten Vegas Finas de Primera (Pflanzungen erster Qualität), geerntet sein. Die Tabakblätter müssen von allerbester Qualität sein. Der Titel „Habano“ schützt somit weltweit eine kleine Auswahl prominenter kubanischer Zigarren.

Inhaltsverzeichnis

Entstehungsgeschichte kubanischer Zigarren

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Kuba das Mutterland der Zigarre sei. Zwar rauchten schon die Ureinwohner Kubas eine Art Zigarre, jedoch waren andere Völker diesen voraus. In der Hochkultur der Maya waren es Priester und Schamanen, die die Rauchware dazu benutzten, in eine Art Trancezustand zu verfallen und so Kontakt mit den Göttern aufzunehmen. Es ist überliefert, dass für die Maya (ab circa 2000 vor Chr.) und Azteken (14.-16. Jahrhundert) die Zigarre eine Erfindung Gottes war. Man war der Ansicht, dass mit jedem Blitzeinschlag die Götter Feuer entfachten, damit sich die Priester die Tabakware anzünden konnten. So stammt auch das Wort Zigarre (bei den Maya: „Ciquar“) aus dieser Zeit.

Mythos oder Wahrheit?

Zigarren sind umgeben von Mythen und sagenhaften Geschichten. So soll der berühmte Maler Pablo Picasso 1881 im spanischen Málaga erst durch den Rauch einer Zigarre das Licht der Welt erblickt haben. Vorher dachte man, es handele sich um eine Totgeburt.

Kubanische Jungfrauen

Bei kubanischen Zigarren ist es ähnlich. Weit verbreitet ist hier die Annahme, dass Zigarren aus Kuba auf den Schenkeln kubanischer Jungfrauen gedreht werden. Tatsache ist, dass viele Frauen das Handwerk der Zigarrenfertigung sehr gut verstehen und daher eine große Anzahl an Frauen in kubanischen Zigarrenmanufakturen arbeitet. Auch Fidel Castro hat sich gegen Ende der 1960er Jahre besonders für Frauen in Zigarrenfabriken eingesetzt. Es stimmt sogar, dass Frauen den Tabak auf ihren Schenkeln bearbeiten. Beim Entrippen der Tabakblätter wird das Blattbündel auf dem Schoß gehalten. Vermutlich stammt daher die Annahme, dass die Zigarren komplett auf den Schenkeln gerollt werden. Dies ist allerdings nicht der Fall. Dass es sich bei der Frau, die den Tabak auf den Schenkeln entrippt, um eine Jungfrau handelt, ist möglich, jedoch eher unwahrscheinlich. Viele der in den Zigarrenmanufakturen arbeitenden Frauen sind bereits fortgeschrittenen Alters.

Fidel Castro und Cohiba-Zigarren

Wahr sind dagegen die folgenden Geschichten: Fidel Castro hat laut eigener Aussage die Cohiba mitbegründet. Dies gab der ehemalige Führer anlässlich einer Galaveranstaltung zum 30-jährigen Jubiläum der Cohiba preis.

José Martí und seine geheimen Zigarrensendungen

Es ist zudem bewiesen, dass José Martí, kubanischer Schriftsteller (1853-1895), im Kampf für die Unabhängigkeit Kubas seine geheimen Nachrichten in Zigarren rollen ließ.

Kuba und sein Tabak

Der kubanische Tabak hat den Ruf der beste der Welt zu sein. Vor allem die Anbaugebiete im Westen des Landes bringen eine erstaunliche und kaum vergleichbare Qualität hervor. Hinzu kommen die jahrhundertealte Tradition im Tabakanbau und das Wissen, diesen entsprechend zu verarbeiten.

Vergleicht man Kuba mit anderen Ländern, so entsteht auf den ersten Blick der Eindruck, dass Kuba nur ein tabakanbauendes Land von vielen sei. Tabak wird in Europa (auch in Deutschland, vor allem aber auf den Kanaren), in Asien (hervorzuheben sind hier Sumtara, Java und die Philippinen) in Nordamerika (das bekannte Deckblatt aus dem Bundesstaat Connecticut) und in Afrika hergestellt. In Afrika ist es Kamerun, wo im Dschungel am so genannten Kamerunberg ein weltweit begehrtes Deckblatt entsteht. In Südamerika kommt Brasilien eine besondere Bedeutung im Tabakanbau für Zigarren zu. All diese Länder bauen zwar Tabak für Zigarren an, bei vielen ist die Exportquote im Vergleich zu anderen Erzeugnissen jedoch sehr gering.

Bedeutend und mit teilweise hohen Zuwachsraten sind nur einige mittelamerikanische und karibische Länder. Neben Kuba sind hier besonders die Dominikanische Republik sowie die mittelamerikanischen Länder Honduras und Nicaragua zu erwähnen. Die Dominikanische Republik erlebte im letzten Jahrzehnt einen wahren Boom, der allerdings zu einem Teil auf das kubanische Handelsembargo der USA zurückzuführen ist. Viele Zigarren mit Saatgut aus Kuba gelangen außerdem über Nicaragua und Honduras in die USA.

Kubanische Zigarrenmarken

In Deutschland werden über 30 kubanische Zigarrenmarken im Tabakhandel angeboten. Viele der Händler konzentrieren sich auf die großen Marken Cohiba, Montecristo, Partagás und Hoyo de Monterrey. Oft haben sie unbekanntere Marken wie die Por Larrañaga, die Quai D`Orsay, die Vegueros oder die La Flor de Cano nicht auf Lager. Neben den bekanntesten Marken, die sich alle im Hochpreissegment bewegen, sind es vor allem neuere und günstige Marken, die den deutschen Zigarrenmarkt in den letzten Jahren erobert haben. Die Guantanamera ist beispielsweise eine günstige maschinengefertigte Zigarrenmarke, deren Format „Cristales“ 2008 in Deutschland zu den am häufigsten verkauften Zigarren Kubas zählte. Dasselbe gilt für die preiswerten J.L.-Piedra-Zigarren. Diese kosten zwischen ein und zwei Euro pro Stück, obwohl es sich hierbei um handgefertigte Habanos handelt.

Hier ein Überblick über die wichtigsten kubanischen Zigarrenmarken:

Cohiba: Die im Schnitt teuersten und wohl berühmtesten Zigarren Kubas.

Montecristo: Nach der Cohiba wohl die bekannteste kubanische Zigarrenmarke. Sie ist aufgrund des guten Preis-Leistungsverhältnisses bei vielen Aficionados sehr beliebt.

Romeo y Julieta: Diese Zigarrenmarke besticht durch ihre Vielfalt an Formaten und Aromen. Sie ist die Nr. 3 hinter Cohiba und Montecristo.

Partagás: Diese Zigarren kennzeichnen sich durch ihr sehr starkes Aroma. Sie werden in der berühmten Partagás-Zigarrenfabrik in Havanna hergestellt.

Hoyo de Monterrey: Hoyo de Monterrey Zigarren sind milde kubanische Zigarren für Einsteiger.

H. Upmann: Die Marke H. Upmann wurde 1844 vom deutschen Bankier Hermann Upmann auf Kuba gegründet.

Trinidad: Trinidad Zigarren befinden sich ausschließlich im Hochpreissegment. Eine Trinidad Fundadores Zigarre kostet über 25 Euro.

Simón Bolivar: Simón-Bolivar-Zigarren bieten eine mittelgroße Auswahl an guten und relativ teuren Zigarren.

Vegas Robaina: Von den Vegas-Robaina-Zigarren gibt es nur fünf Formate. Die zählen ebenfalls zu den besseren kubanischen Zigarren.

Fonseca: Fonseca-Zigarren sind qualitativ hochwertige und relativ günstige kubanische Zigarren. Besonderheit der Marke: Alle Zigarren sind mit Seidenpapier umhüllt.

Quintero: Quintero Zigarren eignen sich aufgrund ihrer Milde ausgezeichnet für Einsteiger. Hierbei handelt es sich um sehr günstige kubanische Zigarren.

J.L. Piedra: Die Piedra-Zigarren sind erst seit wenigen Jahren in Deutschland erhältlich. Die Zigarren sind günstig, mit mittelmäßiger Verarbeitung. Eine Piedra Zigarre kostet im Schnitt ungefähr 1,70 Euro.

Guantanamera: Die Guantanamera gibt es in fünf Formaten. Alle sind maschinengefertigt und sehr günstig.

Cuaba Zigarren: Cuabas fallen durch ihr spezielles Format auf, das man als Doppel-Figurados bezeichnet.

San Cristobal de la Habana: Eingeführt wurde die San Cristóbal de la Habana (so hieß Havanna zu Zeiten Christoph Kolumbus) im Jahre 1999 zum Gedenken an die wechselvolle Geschichte der Stadt.

Punch: Punch ist eine der ältesten Habanos-Marken mit hervorragendem Tabak und bester Verarbeitungsqualität.

La Gloria Cubana: Diese Marke ist ein wenig bekanntes Juwel unter den Habanos, deren Geschichte in eine Zeit zurückreicht, in der sich Bestrebungen zur nationalen Unabhängigkeit Cubas verdichteten. Handgefertigte Longfiller Zigarren mit Tabak aus Vuelta Abajo.

El Rey del Mundo: Traditionsreiche Marke von erstklassiger Qualität und Preis.

Flor de Rafael Gonzalez: Leichte Shortfiller Zigarren mit Tabak aus der Region Vuelta Abajo.

Saint Luis Rey: Longfiller Zigarren mit Tabak aus Vuelta Abajo und Semi Vuelta.

Sancho Panza: Seit 1848 wird der Name Sancho Panza als Bezeichnung für eine Habano benutzt und genießt seither einen hervorragenden Ruf unter erfahrenen Connaisseuren.

Juan Lopez: Handgefertigte Longfiller Zigarren mit vollem Aroma, gegründet in den 1970er Jahren von einem spanischen Geschäftsmann namens Juan Lopez Díaz.

Ramon Allones: Ramon Allones ist einer der großen Namen in der Geschichte der Habanos. 1837 gegründet, ist sie eine der ältesten der bekannten Habanos-Marken, die heute noch hergestellt werden.

Por Larrañaga: Die Por Larrañaga ist eine Marke mit einer langen Geschichte: Ihre Wurzeln reichen ins Jahr 1834 zurück.

Quai D`Orsay: In den 1970er Jahren kreiert, ist ihre Bezeichnung von einer berühmten Straße in Paris am Ufer der Seine übernommen. Sie verdankt ihren Ursprung dem Geschmack des französischen Marktes.

Vegueros: Diese Marke existiert seit 1996. Charakterisierend ist die spezielle Aromaintensität, welche die Vorlieben der Einheimischen widerspiegelt.

La Flor de Cano: Zigarren mit mittlerem Preisniveau und angenehmer Ausgewogenheit von Geschmacksstärke und Aromen.

Troya: Maschinell hergestellte Zigarren mit Tabak aus Vuelta Abajo, der zu minderwertig für die Premium-Marken ist.

Los Statos de Luxe: Maschinell hergestellte Zigarren, deren Tabakmischung aus Blättern der Region Vuelta Abajo besteht, die für vollständig von Hand gefertigte Longfiller nicht geeignet sind.

Weitere Marken sind:

Backgammon

Belinda

Cabañas

Diplomáticos

Gispert

Neben diesen Zigarrenmarken gibt es auf Kuba weitere Marken, die nicht exportiert werden und nur auf Kuba erhältlich sind. Einige der oben aufgeführten Marken sind zudem wieder vom deutschen Markt verschwunden. Kubanische Cabañas, Belinda- und Gispert-Zigarren findet man heute fast nur noch in den Casas del Habano. Die „Cabañas“-Fabrik war übrigens zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine der Größten in Havanna. Troya und Los Statos de Luxe sind hierzulande nahezu bedeutungslose Zigarrenmarken.

Kubanische Premium-Zigarren

Premium-Zigarren sind handgefertigt. Die Einlage enthält ganze Tabakblätter (Longfiller) und nicht nur Tabakschnipsel (Shortfiller). Bei den kubanischen Zigarren ist dies bis auf die Marken Guantanamera, Backgammon, El Rey del Mundo und J.L. Piedra der Fall. Ausnahmen stellen nur einzelne bedeutungslose Zigarrenformate einiger Marken dar.

Geschichte der großen Marken

Bei den großen Marken sollen im Folgenden nur die drei wichtigsten kubanischen Hersteller beschrieben werden. Zweifelsohne gibt es viele andere Marken, die zu einem anderen Zeitpunkt sehr beliebt waren, deren Bekanntheitsgrad dann aber wieder stark abgeflaut ist. So waren zum Beispiel am Ende des 19. Jahrhunderts die Doppel-Figurados der Marke Cuaba sehr beliebt. Dieses Format gilt bis heute als der Gipfel in der Kunst der Zigarrenherstellung. Heute sind es noch wenige Zigarrenliebhaber, die das wissen und Cuaba-Zigarren daher ganz besonders schätzen. In Deutschland sind die wichtigsten Marken allerdings andere. Die Cohiba hat derzeit die Nase vorn, gefolgt von Montecristo. Experten zufolge kommt gleich danach die Romeo y Julieta. Partagás, Hoyo de Monterrey und H. Upmann liegen vom Bekanntheitsgrad, was Premium-Zigarren (handgefertigte Longfiller-Zigarren) angeht, deutlich dahinter.

Cohiba

Cohiba Logo

Cohiba Zigarren werden immer mit Fidel Castro in Verbindung gebracht. Tatsächlich offenbarte der ehemalige kubanische Führer, dass er in den 60er-Jahren bemerkt hatte, wie einer seiner Leibwächter stets eine sehr aromatisch angenehme Zigarre rauchte. Der Máximo Líder fragte den Herrn und dieser erwiderte: „Das ist keine spezielle Marke, ich habe sie von einem Freund der Zigarren macht…“ Nach dem der comandante die Zigarre mit Begeisterung probiert hatte, sagte er: „Komm, lass uns zu deinem Freund gehen.“

Zusammen mit diesem Freund (angeblich ein gewisser Eduardo Ribera) des Leibwächters startete in einer kleinen Werkstatt bald die Herstellung der ersten Cohiba Zigarren. Da der kubanische Revolutionsführer Arbeitsplätze für Frauen schaffen wollte, wird die Fabrik bis heute vor allem von ihnen betrieben.

Montecristo

Montecristo Logo

Gründer der Montecristo Marke sind die Familien García und Menéndez. Sie gründeten die Marke 1935. Mit der Machtübernahme Fidel Castros 1959, nach zwei Jahren Guerillakampf auf Kuba, wanderten die Firmengründer auf die Kanaren aus.

Um den Aufbau der Marke Montecristo kümmerte sich fortan ein anderer: José Manuel González, der Mann, der sich lange Zeit alleine um die Entwicklung der Montecristo kümmerte. Für viele ist González einer der besten Zigarrenmacher, die jemals gelebt haben. Er war bekannt dafür, nicht die kleinste Unachtsamkeit seiner Zigarrenmacher durchgehen zu lassen. González sorgte zudem für die Auswahl der Tabakmischungen, der die Montecristo Zigarren zu dem macht, was sie heute sind.

Romeo y Julieta

Neben Cohiba und Montecristo zählt Romeo y Julieta heute zu den bekanntesten kubanischen Zigarren weltweit.

Romeo y Julieta Logo

Die Marke gibt es seit dem Jahr 1850, also deutlich länger wie die meisten anderen kubanischen Zigarrenmarken. Ein halbes Jahrhundert lang waren diese Zigarren allerdings nur auf Kuba erhältlich. Erst ein gewisser Fernandéz Rodríguez brachte die kubanische Zigarrenmarke auf internationalen Kurs. Rodríguez übernahm Anfang des 19. Jahrhunderts die Zigarrenfabrik und nutzte schon damals viele der heute angewandten Marketingmethoden. Er reiste viel und nutze das Direktmarketing ebenso wie Event-Sponsoring und Promotiontouren. Damit trug er die Romeo y Julieta hinaus in die weite Welt.

Fernandéz Rodríguez war übrigens kein Geringerer als der Leiter der Zigarrenmanufaktur „Cabañas“, damals eine der Größten in Havanna. Als diese von der US-amerikanischen Gesellschaft „American Sumatra Tobacco“ gekauft wurde, verließ Rodríguez die Fabrik. Mit seinen Promotiontouren für die Romeo y Julieta schaffte er es, viele Adelige in Europa, wie auch an anderen Orten dieser Erde, von der Qualität der Zigarren zu überzeugen. Marketingaktionen wie der versuchte Kauf des Hauses der Julia aus dem Shakespeare Roman „Romeo y Julieta“ machten ihn und die Marke nur noch populärer. Minister, Premiers, Apanagenempfänger, und Gigolos wurden damals Liebhaber dieser Zigarren. Winston Churchill war einer dieser Empfänger. Einer Überlieferung zufolge soll auf diese Art die Churchill-Zigarre ihren Namen erhalten haben. Viele dieser neu gewonnenen Kunden erhielten sogar ihre eigenen Zigarrenbauchbinden, ein weiterer Marketinggag des Kaufmanns.   

Kubanische Zigarrenformate

Die einzelnen kubanischen Zigarrenmarken kommen auf insgesamt über 240 verschiedene Zigarrenformate. Während die Kürzeste gerade mal eine Länge von 10 cm aufweisen kann, misst die Längste dagegen über 23 Zentimeter. Ähnlich wie in der Autoindustrie, wird auch in einer Zigarrenfabrik zwischen Produktionsname (Vitola de galera) und Handelsname (Vitola de salida) unterschieden. Die bekannten Mille Fleurs von Romeo y Julieta fallen in der Fabrik beispielsweise unter die Kategorie der Petit Corona. Die berühmte Cohiba Espléndidos ist ein Churchill-Format.

Im Folgenden sollen der Länge nach sortiert die bekanntesten Produktionsnamen und deren Maße aufgelistet werden:

Doble Corona: 194 mm Länge, 19,45 mm Durchmesser

Laguito No. 1: 192 mm Länge, 15,08 mm Durchmesser

Churchill: 178 mm Länge, 18,65 mm Durchmesser

Londsdale/Cervante: 165 mm Länge, 16,67 mm Durchmesser

Torpedo/Pirámide: 156 mm Länge, 20,64 mm Durchmesser

Corona Grande: 155 mm Länge, 16,67 mm Durchmesser

Panatela: 152 mm Länge, 15,08 mm Durchmesser

Corona: 142 mm Länge, 16,67 mm Durchmesser

Crema: 136 mm Länge, 15,87 mm Durchmesser

Edmundo: 135 mm Länge, 20,64 mm Durchmesser

Breva: 133 mm Länge, 16,67 mm Durchmesser

Petit Corona: 129 mm Länge, 16,67 mm Durchmesser

Belvederes: 125 mm Länge, 15,48 mm Durchmesser

Robusto: 124 mm Länge, 19,84 mm Durchmesser

Coronita: 117 mm Länge, 15,87 mm Durchmesser

Petit Robusto: 102 mm Länge, 19,10 mm Durchmesser

Viele Zigarrenfabriken geben herkömmlichen Zigarrenformaten neue Namen. So ist eine Coronas Junior von Partagás nichts anderes als eine Coronita. Dasselbe gilt für die Coronas Minor von H. Upmann, für die Petit Coronations von Punch und die Regalias de Londres von Romeo y Julieta. Interessant ist auch zu wissen, dass Panatela und Panetela zwei verschiedene Formate sind.

Das Zigarrenformat bestimmt übrigens auch den Geschmack mit. Je größer eine Zigarre ist, desto mehr Aroma kann sie entfalteten. Dickere Zigarren (z.B. Robusto, Torpedo) brennen langsamer und ergeben ein größeres Rauchvolumen). Bei dünneren Zigarrenformaten können schärfere Geschmackseindrücke entstehen. Der Ligador (Tabakmischer) verwendet deshalb bei den dünneren Zigarren in der Regel keines der stärkeren Ligero-Blätter.

Zigarrenherstellung

Die Zigarrenherstellung unterscheidet sich auf Kuba kaum von der in anderen Ländern. Als Besonderheit sei jedoch die dreimalige Fermentation bei Cohiba-Zigarren erwähnt. Normalerweise wird der Tabak von Premium-Zigarren nur zweimal fermentiert.

Auf Kuba, wie auch in anderen Ländern werden die Tabakblätter nach der Ernte (meist Einzelblattpflückung) getrocknet, fermentiert und mehrere Monate bis hin zu mehreren Jahren gelagert. Erst danach sind sie bereit für die Zigarrenherstellung. Dann werden die Tabakblätter nach Farbe und Größe sortiert. Die Deckblätter werden übrigens bis zur Bearbeitung befeuchtet.

Sind die Tabakblätter (man unterscheidet zwischen Einlage, Umblatt und Deckblatt) vorbereitet, kann das „Mischen“ beginnen. Bei handgefertigten Longfiller-Zigarren werden die Blätter für die Einlage so zusammengerollt, dass Lüftungskanäle entstehen, die beim Rauchen der Zigarre den Durchzug deutlich verbessern.

Anbringen der Bauchbinde

Schließlich wird um die Einlage das Umblatt gewickelt. Damit der so genannte Wickel Form annimmt, folgt darauf das Pressen der halbfertigen Zigarre in einer speziellen Holzform. Zum Schluss folgt das Deckblatt.

Um die Qualitätssicherung kümmern sich auf Kuba die so genannten Supervisores. Sie überwachen die Herstellungsqualität und die Maßgenauigkeit der Zigarren. Weitere Fachprüfer prüfen die Zigarren auf Gewicht, Länge, Durchmesser, Festigkeit, Zugwiderstand und äußeres Aussehen. Außerdem hat jede kubanische Fabrik ihr Verkoster-Team. Die Verkoster der Zigarren stehen auf Kuba im Dienst der staatlichen Comisión Nacional de Degustación.

Nach der Fertigstellung der Zigarre werden diese oft bündelweise einige Wochen gelagert. Auf diese Art entwickelt sich ihr Aroma weiter. Zu guter Letzt wird schließlich die Bauchbinde angebracht.

Exilkubaner und Tabakanbau

Viele der in Europa und in den USA gerauchten Zigarren kommen aus anderen Ländern als Kuba, enthalten jedoch Tabak, der aus kubanischem Saatgut gezogen wurde. Benjamín Menéndez und Pepe García sind die berühmtesten dieser Exilkubaner. Als Gründer der Zigarrenmarke Montecristo sind die beiden Namen bis heute der Zigarrenwelt bekannt geblieben. Nach der Machtübernahme wanderten sie auf die Kanaren aus, um dort die Marke „Montecruz“ aufzubauen. In den 1970er Jahren wanderte Benjamín Menéndez wiederum in die Dominikanische Republik aus, um dort die Leitung bei der Herstellung des dominikanischen Duplikats der kubanischen Partagás Zigarre zu übernehmen.

Der Großteil der Exilkubaner wagte nicht den Sprung über den großen Teich, sondern verblieb in der Karibik oder Mittelamerika. Viele der kubanischen Zigarrenmacher und Inhaber von Zigarrenmanufakturen wanderten in die Dominikanische Republik aus. Meist über Zwischenstationen gelangten Leute wie Fuente, Quesada oder die besagten García und Menéndez auf den größeren Teil Hispaniolas. Im Gepäck hatten sie alle das Saatgut der kubanischen Tabakpflanze.

Exilkubaner, die der Zigarrenherstellung besonders erfolgreich nachgingen, findet man zudem in Honduras und Nicaragua. 1962 kam ein besonders berühmter Kubaner nach Honduras: Angel Oliva, er zählt zu den bedeutendsten Zigarrenmachern des 19. Jahrhunderts. An der Grenze zu Nicaragua betreiben heute die Nachfolger eine erfolgreiche Zigarrenfarm mit bestem Saatgut aus der berühmtesten Anbauregion der Welt, dem kubanischen Vuelto Abajo. Eine weitere Zigarrenmanufaktur, das Werk Danlí wird ebenfalls von einem Exilkubaner geleitet. Fest etabliert in der Zigarrenwelt Honduras sind auch Ramón Martinez und Rolando Reyes.

Zigarren aus Nicaragua galten vor dem Bürgerkrieg als die, die den Kubanischen am nächsten kamen. Der lang anhaltende Krieg, später unter Einmischung der USA, zerstörte viele Tabakfelder und Manufakturen. Seit Kriegsende geht es allerdings mit dem Tabakanbau wieder bergauf.

Handel mit kubanischen Zigarren

Wer einmal auf Kuba war, der kennt die staatlich geführten Casas del Habano. Casas del Habano gibt es aber auch in Deutschland. Von den weltweit circa 100 existierenden „Tabaktempeln“ befindet sich je einer in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und Nürnberg. Die Casas del Habano haben sich ganz auf kubanische Zigarren spezialisiert. Hier gibt es nicht nur alle Marken und Formate, sondern auch laufend neue und alte Sondereditionen. Die in anderen Tabakläden bereits ausgestorbenen Marken wie Gispert, Diplomáticos, Cabañas und Belinda werden hier nach wie vor angeboten.

Während viele stationäre Tabakhändler in den vergangenen drei Jahrzehnten (die Zahl der Zigarrenraucher hat sich in dieser Zeit gedrittelt!) starke Umsatzeinbußen hinnehmen mussten, gibt es vermehrt die Möglichkeit, Zigarren über das Internet zu beziehen. Unter den Tabakshops finden sich zertifizierte Zigarren Online Shops, die sich ausschließlich auf kubanische Zigarren, auf Cohiba-Zigarren oder auf Montecristo-Zigarren spezialisiert haben. Diese Online Shops beziehen ihre Habanos direkt vom Hauptimporteur, der die Echtheit der Zigarren sicherstellt.

Anbaugebiete auf Kuba

Die Tabakanbaugebiete verstreuen sich über ganz Kuba. Die für die Herstellung handgefertigten Longfiller-Zigarren am bedeutendsten liegen im Westen des Landes.

Das berühmteste Tabakanbaugebiet der Welt, Vuelta Abajo, befindet sich circa 200 km südwestlich der Hauptstadt Havanna. Vuelta Abajo ist somit das westlichste Anbaugebiet Kubas. Hier wird der Tabak für die Zigarrenmarken Cohiba, Montecristo, Romeo y Julieta und Partagás Zigarren (u.a.) gezogen. Vuelta Abajo ist die einzige Region in der alle Arten von Tabakblättern (Einlage, Umblatt und Deckblatt) erzeugt werden können. Trotzdem erreicht hier nur circa ein Viertel der Fläche den Rang der Vegas Finas de Primera, der Rang, der für die Herstellung der „Habanos“ (siehe Definitionen) notwendig ist. Vuelta Abajo umfasst die Provinz Pinar del Rio sowie die Orte San Luis und San Juan de Martínez. In San Luis befindet sich das Landgut der Familie Robaina (Vegas Robaina ist eine der kubanischen Traditionsmarken).

Ein weiteres bedeutendes Tabakanbaugebiet auf Kuba ist Vuelta Arriba. Dieses Anbaugebiet unterteilt sich in Remedios und Oriente. Remedios ist das älteste und größte Tabakanbaugebiet Kubas. Das Zentrum des Gebietes befindet sich ungefähr 350 Kilometer südöstlich von Havanna.

Der Boden und das Klima haben hier spezifische Eigenschaften, die Anbaumethoden unterscheiden sich jedoch nicht von den anderen auf Kuba. Von hier beziehen die günstigen Zigarrenmarken Guantanamera und J.L. Piedra ihren Tabak. Oriente ist das östlichste Anbaugebiet Kubas. Es ist 800 Kilometer von Havanna entfernt und liegt zweigeteilt nahe der Stadt Santiago de Cuba. Hier entdeckte Christoph Kolumbus 1492 den Tabak. Für die Zigarrenherstellung ist diese Region jedoch heute genauso unbedeutend wie die Anbaugebiete Semi Vuelta und Partido (beide liegen im Westen Kubas, zwischen Havanna und Vuelta Abajo).

Hurrikane auf Kuba

Das Tabakparadies Kuba wird immer wieder von heftigen Wirbelstürmen heimgesucht. 2008 waren die verheerendsten Stürme seit 50 Jahren. Die Regierung in Havanna sprach von den schlimmsten Naturkatastrophen in der Geschichte des Landes. 443.000 Wohnungen wurden beschädigt. Sieben Menschen kamen ums Leben.

Der erste Wirbelsturm, „Gustav“, traf am 30. August mit einer Windgeschwindigkeit von 240 km/h auf die Isla de Juventud. Wenig später verwüstete er die Region Pinar del Río und damit das Herzen der Tabakanbauregion für die besten Zigarren Kubas. Mehr als 3000 Trockenschuppen und so genannte Escogidas (dienen der Tabakfermentierung) wurden komplett zerstört oder zumindest stark in Mitleidenschaft gezogen. Angeblich soll bis zu 50 % der Tabakernte vernichtet worden sein. Frisch gesetzte Tabakpflänzchen wurden mit den heftigen Regengüssen einfach weggespült.

Nur wenige Tage später, am 7. September begann das Schicksalsspiel wieder von vorne. Es näherte sich der Wirbelsturm „Ike“ mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h. Dieses Mal erwischte es die Tabakanbauregion im Osten wie auch im Westen. Pinar del Río mit dem wichtigsten Anbaugebiet „Vuelta Abajo“ wurde 2008 also gleich zweimal heimgesucht.

Welche Auswirkungen sich daraus auf die Belieferung der Welt ergeben, ist bisher nur schwer abzuschätzen. Lieferengpässe und höhere Preise könnten durchaus Folgen dieser schweren Naturkatastrophen sein.

Habanos Days

Die Idee der Habanos Days kommt eigentlich aus Italien. Die deutschen Veranstalter Astrid Rothaut und Tobias Schreiber ließen sich von den italienischen Initiatoren inspirieren und begrüßten zur Premiere am 17. November 2007 mehr als 100 Gäste. Nachdem 2008 eine Pause eingelegt wurde, wird im Juni 2009 der 2. Habanos Day stattfinden.

Ziel dieser Veranstaltungen ist ein gemeinschaftliches Fachsimpeln und Genießen. Veranstaltungsort wird 2009 das Schloss Unsleben sein. Kein Geringerer als der „Jefe de Galera“ der Cohiba Manufaktur „El Laguito“, Lázaro Alberto García Peláez, wird als fachkundiger Lehrer zur Verfügung stehen.

Produktneuheiten auf dem deutschen Markt

Cohiba Maduro 5 Geschenkset

Zigarrenmarken wie auch einzelne Formate kommen und gehen. Importeure kubanischer Zigarren müssen aufgrund der Planwirtschaft Kubas ihre Einfuhren langfristig planen. Zigarren, die sich nicht verkaufen, lassen stellen ein hohes Risiko für den Importeur dar.

Hoyo de Monterrey Epicure Especial A/T Dreierkartonage

Wie Marken und Formate vom Markt verschwinden, so kommen fast monatlich neue Linien, Formate und Verpackungseinheiten hinzu. Auch neue Marken wurden auf dem deutschen Markt im letzten Jahrzehnt präsentiert. Die preisgünstigen Guantanamera Zigarren wurden erst 2002 in Deutschland eingeführt.

Die bedeutendste Produkteinführung der letzten Jahre war die der Cohiba Línea Maduro 5. Seit ihrer Einführung 2007 erfreuen sich viele Cohiba-Anhänger an der Linie mit dem dunklen Deckblatt. Besonders beliebt ist das Geschenkset dieser Serie, welches je eine Cohiba Maduro Secretos, eine Mágicos und eine Genios enthält.

Hersteller und Importeure setzten zunehmend auf neue Verpackungseinheiten. Hierbei fällt auf, dass sich besonders der Verkauf von kubanischen Zigarren in Aluminiumtuben (oft in Deutschland hergestellt) sowie hochwertige Zigarrensets lohnt. Bestes Beispiel ist die im Februar 2009 eingeführte Dreierkartonage von Hoyo de Monterrey. Darin sind drei edle Aluminiumtuben mit dem Format Hoyo Epicure Especial A/T (A/T steht für die Verpackung der Zigarren in der Tube) enthalten. Relativ neu sind außerdem die Zigarrensets von Hoyo de Monterrey und H.Upmann.

Duplikate und Fälschungen

Garantiesiegel

Duplikate und Fälschungen sind bei den kubanischen Zigarren große Themen. Hierbei ist zu beachten, dass Duplikate keine Fälschungen sind, sondern ganz legal von dem US-amerikanischen Unternehmen „General Cigar Company“ hergestellt werden. Das Unternehmen hat sich in den USA die Rechte für die Markennamen Cohiba, Montecristo, Romeo y Julieta, Partagás u.a. eintragen lassen. Diese Zigarren haben jedoch nichts mit den Originalen aus Kuba zu tun. Sie werden in der Dominikanischen Republik mit dominikanischem Tabak hergestellt. Auf diese Weise profitiert die General Cigar Company von dem US-Handelsembargo. Problematisch wird es erst dann, wenn die Regierung das Embargo gegen kubanische Zigarren aufhebt. Eine Marktabsprache zwischen dem Unternehmen „Habanos S.A.“ und Nachahmern besagt, dass in keinem Geschäft beide Marken gleichzeitig angeboten werden dürfen.

Fälscher versuchen hingegen auf illegale Weise die teuren kubanischen Formate zu kopieren. Dabei werden die Kisten, die Beschriftungen, Banderolen und Aufkleber detailgetreu kopiert. Besonders gefährdet sind Cohiba Zigarren. Bei der berühmten Espléndidos sagt man, dass es mehr Fälschungen als Originale gebe. Professionelle Fälscher schaffen es, ganze Kisten perfekt nachzubauen. Die Unterschiede lassen sich nur noch an Kleinigkeiten wie z.B. dem Scharnier oder dem Verschluss erkennen. Merkmale, die die Originale auf jeden Fall enthalten, sind die Prägestempel: „HECHO EN CUBA“, „Totalmente a mano“ auf der Unterseite der Kiste sowie der Aufkleber „Habanos“, der rechts oben über die Ecke geklebt ist. Das Garantiesiegel mit den Aufschriften „REPUBLICA DE CUBA“ und „Sello de garantía nacional de procedencia“ ist ein weiteres Merkmal.


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  • Partagás — Logo der Marke Partagas Die Zigarrenmarke Partagás ist eine der ältesten und bekanntesten Zigarrenmarken aus Kuba und wird durch Cubatabaco produziert. Eine nicht kubanische Version wird in der Dominikanischen Republik durch General Cigar, einen… …   Deutsch Wikipedia

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