- Mundingen (Ehingen)
-
Mundingen Stadt EhingenKoordinaten: 48° 17′ N, 9° 35′ O48.2883333333339.5805555555555663Koordinaten: 48° 17′ 18″ N, 9° 34′ 50″ O Höhe: 663 m ü. NN Fläche: 6,3 km² Einwohner: 283 Eingemeindung: 1. Dez. 1973 Postleitzahl: 89584 Vorwahl: 07395 Mundingen ist ein Teilort der Großen Kreisstadt Ehingen im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. Das Dorf wurde am 1. Dezember 1973 nach Ehingen eingemeindet. Ortsvorsteher ist derzeit (2010) Winfried Wohlleb.
Geschichte
Schon aus dem Jahr 854 liegt eine erste Urkunde mit einem Hinweis auf „Muntinga“ vor. Später war das Dorf Teil der Herrschaft der Grafen von Wartstein. Südöstlich von Mundingen auf der auch heute noch „Landgericht“ genannten Flur war die Gerichtsstätte der Grafen angesiedelt. Im Jahr 1383 kam ein großer Teil von Mundingen von den Kayb an die Württemberger. Diese unterstellten den Ort ihrem Amt Münsingen. Im Jahr 1750 kauften sie die noch fehlenden Rechte vom Kloster Zwiefalten.
Wie das Dorf wird auch die Kapelle in Mundingen schon im Jahr 854 belegt. Kirche und Pfarrei sind im Jahr 1208 nachgewiesen worden. Im Jahr 1383 gelangte der Kirchensatz zusammen mit anderen Rechten von den Kayb an Württemberg, welches im Jahr 1538 die Reformation einführte. Der heutige Kirchenbau stammt aus dem Jahr 1790, der noch ältere Turm ist gotisch. Mundingen wurde 1973 nach Ehingen eingemeindet und ist heute einer von 17 Teilorten.
Weblinks
Wikisource: Mundingen in der Beschreibung des Oberamts Ehingen von 1826 – Quellen und VolltexteKategorien:- Ehingen (Donau)
- Ort im Alb-Donau-Kreis
- Ehemalige Gemeinde (Alb-Donau-Kreis)
Wikimedia Foundation.