Sichertshausen

Sichertshausen
Sichertshausen
Gemeinde Fronhausen
Koordinaten: 50° 42′ N, 8° 43′ O50.6930555555568.7216666666667168Koordinaten: 50° 41′ 35″ N, 8° 43′ 18″ O
Höhe: 168–185 m ü. NN
Einwohner: 444 (30. Juni 2009)
Eingemeindung: 1974
Postleitzahl: 35112
Vorwahl: 06426

Sichertshausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Fronhausen im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen. In Sichertshausen leben rund 450 Menschen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Sichertshausen im Jahr 1237 als Sigehardeshusen. Später folgten Erwähnungen als Sigehartishusen, Sigertishusen und Sygershusen. Der Name Sichertshausen erschien Ende des 14. Jahrhunderts erstmals.

1767, wenige Jahre vor Bau der bestehenden evangelischen Kirche zählte der Ort 179 Einwohner; 1950 war ein Höchststand mit 481 Einwohner erreicht.

Erster Bürgermeister in Sichertshausen war von 1831 bis 1834 George Becker, der letzte von 1956 bis 1971 Heinrich Dörr. Danach wurde das Dorf im Rahmen der Gebietsreform der Gemeinde Fronhausen angeschlossen.

Kirche

Die evangelische Kirche im Ort

Die evangelische Kirche von 1780 ist ein Fachwerkgebäude mit Dachreiter im Westen, das teils verputzt, teils verschiefert ist. Die Ausstattung der Kirche stammt überwiegend aus der Erbauungszeit. Die Orgel aus dem 18. Jahrhundert wurde 1893 aus der evangelischen Kirche von Lützellinden erworben.

Fußball

Der ortsansässige Fußballverein ist die Spielvereinigung Bellhausen Hassenhausen Sichertshausen (BeHaSi). Dieser spielt zurzeit in der Kreisliga A Marburg. Die Spielstätte des Vereins liegt in Hassenhausen am Köberg.

Literatur

  • Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Hessen I. München/Berlin, 2008, S. 840.
  • Historisches Ortslexikon Marburg. Ehem. Landkreis und kreisfreie Stadt, bearb. v. Ulrich Reuling, Marburg, 1979 (= Reihe Historisches Ortslexikon des Landes Hessen, 3), S. 288.

Weblinks


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