- Tetraederlücke
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Die Tetraederlücke ist der Hohlraum in einem Tetraeder, der frei bleibt, wenn in die Ecken des Tetraeders sich berührende Kugeln gesetzt werden.
Viele Kristalle bestehen aus Gittern, in denen die Atome lokal einen Tetraeder bilden. Zu diesen Kristallgittern gehören das kubisch flächenzentrierte Gitter und die hexagonal dichteste Kugelpackung. Eine dichteste Kugelpackung hat immer doppelt so viele Tetraederlücken wie Kugeln (Mortimer 8. Ausgabe S.183 oben). Kleinere Fremdatome können in diese Tetraederlücken eingelagert werden.
Diese können dabei unregelmäßig als Fehlstellen oder regelmäßig als Verbindungspartner eingebaut werden. Ein Beispiel für den regelmäßigen Einbau sind die Fluor-Atome in den Tetraederlücken des kubisch-flächenzentrierten Calcium-Gitter im Fluorit.
Die Größe der Tetraederlücke kann angegeben werden durch den Radius r der größten Kugel, die in die Lücke hineinpasst. Mit dem Umkugelradius des Tetraeders
und dem Radius R der großen Kugeln in den Ecken des Tetraeders und der Seitenlänge a= 2 R des Tetraeders erhält man für das kubisch-flächenzentrierte Gitter
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Siehe auch
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Commons: Tetraederluecke – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
- Oktaederlücke
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