- Theodore Freeman
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Theodore Freeman Land: USA (NASA) Datum Auswahl: 18. Oktober 1963
(3. NASA Gruppe)verstorben am: 31. Oktober 1964 Theodore Cordy Freeman (* 18. Februar 1930 in Haverford Pennsylvania; † 31. Oktober 1964, an der Ellington Air Force Base, Houston, Texas) war ein US-amerikanischer Astronaut und Hauptmann der US-Marine. Er kam bei einem Absturz seines Düsenflugzeuges des Typs T-38 Talon ums Leben.
Freeman beendete seine Sekundarausbildung im Jahre 1948. Anschließend besuchte er ein Jahr lang die Universität von Delaware in Newark, bevor er sich an der Akademie der US-Marine einschrieb. Er schloss sein Studium im Jahre 1953 mit dem Titel eines Bachelor of Science ab. Im Jahre 1960 diplomierte er an der Universität Michigan als Luftfahrtingenieur und erhielt den Titel Master of Science. Freeman war Mitglied am amerikanischen Institut für Luft- und Raumfahrt (American Institute of Aeronautics and Astronautics) sowie an der eigens dafür gegründeten Gesellschaft für Test- und Versuchspiloten (Society of Experimental Test Pilots).
Freeman bestand sämtliche Ausbildungskurse, blieb jedoch bei der Luftwaffe, wo er letztlich als Flugausbilder an der eigens dafür eingerichteten Schule für Piloten der Luftwaffe, der Edwards Air Force Base in der Mojave-Wüste diente.
In erster Linie verrichtete er seinen Dienst jedoch immer noch als Testpilot und daher blieb er meistens für längere Zeit an den verschiedenen Stützpunkten der Luftwaffe. Er erreichte über 3.300 Flugstunden - über 2.400 davon auf Düsenflugzeugen. So wurde Freeman mit der 3. NASA-Astronautenauswahlgruppe im Oktober 1963 ausgewählt.
Am 31. Oktober 1964, starb Theodore Freeman bei einem Flugunfall mit seinem Düsenflugzeug des Typs T-38 Talon. Eine Gans war gegen die Scheibe des Cockpits geprallt, welches sofort barst. Das Flugzeug befand sich gerade im Landeanflug. Die Bruchstücke aus Plexiglas flogen in die Triebwerke des Flugzeuges, die sofort abschalteten. Freeman war noch in der Lage den Hebel für den Schleudersitz zu betätigen. Er flog bereits so tief, also nicht in der nötigen Höhe, dass der Fallschirm sich ordnungsgemäß hätte öffnen können. Den heftigen Aufprall konnte Freeman nicht überleben.
Freeman hinterließ seine Ehefrau und eine Tochter. Er war der erste US-Astronaut, der im Dienst ums Leben kam.
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