Zubstein

Zubstein
Zubštejn
Frontansicht der Ruine

Frontansicht der Ruine

Alternativname(n): Zubstein
Ort: Kobylnice
Geographische Lage 49° 31′ 50″ N, 16° 19′ 35″ O49.53055555555616.326388888889687Koordinaten: 49° 31′ 50″ N, 16° 19′ 35″ O
Höhe: 687 m ü.M Vorlage:Höhe/unbekannter Bezug
Zubštejn (Tschechien)
DEC
Zubštejn
Durchgang ins Innere der Ruine
seitliche Ansicht

Die Ruine der Burg Zubštejn (deutsch Zubstein), auch Zubrštejn (Zuberstein), Lapis bzw. Kámen befindet sich zwischen den Dörfern Kobylnice und Pivonice im Okres Žďár nad Sázavou, Tschechien.

Geographie

Zubštejn liegt im Hügelland der Nedvědická vrchovina im südlichen Teil der Böhmisch-Mährische Höhe auf einer langgestreckten bewaldeten Kuppe etwa 500 m oberhalb von Pivonice. Umliegenden Ortschaften sin Kobylnice im Nordosten, Koroužné im Osten, Švařec und Borovec im Südosten, Lesoňovice im Südwesten und Pivonice im Westen. Zwei Kilometer nördlich befindet sich die Burgruine Pyšolec und in gleicher Distanz nach Nordwesten die Reste der Burg Aueršperk.

Geschichte

Die Burg Lapis wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts von den Herren de Lapide (z Kamene) gegründet und später wie auch die Burg Aueršperk nach ihrem Wappen, das einen Auerochsenkopf (tschechisch Zubr) darstellt, benannt. Einzelne Mitglieder des Geschlechts wurden auch als von Zubrstein bezeichnet.

Im Jahre 1344 wurde der Name der Burg erstmals als Prädikat von Archleb (Atluš) und Imram de Lapide (Jimram z Kamene) genannt. 1348 war sie verfallen und wurde als ehemalige Burg bezeichnet. Wenig später wurde sie wieder hergestellt. Wegen Verschuldung mussten die Herren de Lapide 1358 die Herrschaft Zubrstein, die bis an Neustadtl reichte und auch die Dörfer Rokytno und Zubří umfasste, an den Markgrafen Johann Heinrich verkaufen. Dieser ließ die Burg ausbauen und vergrößern. Sein Sohn Jobst von Mähren verpfändete sie zunächst an Jan von Křižanov und 1397 an die Herren von Kunstadt. 1446 konnte Johann von Pernstein die Herrschaft zurück erlangen. Zwischen 1522 und 1547 wurde die Burg verlassen und verfiel. Nachdem die Burg in der Mitte des 17. Jahrhunderts zum Schlupfwinkel einer Räuberbande geworden war, wurde sie zerstört.

Von der Burg sind Teile des Palas, Burgfriedes und der Burgmauer sowie der Brunnen erhalten. Ihre Reste sind frei zugänglich.

Weblinks


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