- Delphine Py
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Delphine Py-Bilot (* 27. Januar 1979 in Montpellier als Delphine Py) ist eine französische Profi-Triathletin und startete seit 2003 in der angesehenen französischen Club-Meisterschaftsserie Lyonnaise des Eaux für den mehrfachen Meister Beauvais Triathlon.
Delphine Py-Bilot ist seit 2006 mit Wilfrid Bilot verheiratet, lebt in ihrer Geburtsstadt Montpellier und arbeitet als Mathematiklehrerin am Collège du Pic St. Loup in St. Clément de Rivière bei Montpellier.
Inhaltsverzeichnis
Werdegang
Ihren internationalen Durchbruch schaffte Py-Bilot im Jahr 1999 mit der Bronze-Medaille bei der Junioren-EM in Madeira und dem 5. Platz bei der Junioren-WM in Montreal. Bis dahin hatte sie bereits die französischen Triathlon-Staatsmeisterschaften ihrer jeweiligen Altersklasse gewonnen: 1994 in der Kategorie «minime», 1996 als «cadette», 1998 und 1999 in der Altersklasse «junior».
An Weltcup-Wettkämpfen der ITU nahm Py-Bilot in den Jahren 2000 bis 2002 teil. Ihre beste Platzierung erreichte sie im Jahr 2001 als 15. beim Wettbewerb in Cancun.[1]
Seit 2008 nahm Py-Bilot zwar an keinem ITU-Wettkampf mehr teil, konnte sich aber als «Veteranin» sowohl national als auch international behaupten. So belegte sie etwa am 2. August 2009 beim Mazda London Triathlon (nicht zu verwechseln mit dem London-Triathlon der Dextro Energy Championship Series) den 7. Platz[2] und lag vor den jungen Stars Jodie Stimpson (8.), Sophie Coleman (9.) und Maxine Seear (10.). Siegerin des Rennens war die Britin Helen Jenkins (Tucker), die Weltmeisterin des Jahres 2008 auf der ITU-Kurzdistanz.
Bekannt ist Py-Bilot in Frankreich vor allem als Elite-Triathletin ihres Vereins Beauvais Triathlon, dessen Damenmannschaft 2009 und 2010 die Club-Meisterschaft Lyonnaise des Eaux gewann und 2010 bei der nationalen Club-Meisterschaft (Coupe de France des Clubs de Triathlon) in Parthenay Zweiter wurde. 2011 boykottiert der Verein die Meisterschaftsserie, weshalb Py Bilot den Verein wechselte und nun Charleville Triathlon Ardennes vertritt.[3]
ITU-Wettkämpfe
Die folgende Aufstellung beruht auf den offiziellen ITU-Ranglisten bzw. der Athlete's Profile Page.[4] Wo nicht eigens angegeben, handelt es sich im Folgenden um Triathlon-Bewerbe (Olympische Distanz) und die Elite-Kategorie.
Datum Wettbewerb Austragungsort Rang 5.7.1997 Junioren-Europameisterschaft
Vuokatti18. 4.7.1998 Junioren-Europameisterschaft Velden 7. 30.8.1998 Junioren-Weltmeisterschaft
Lausanne18. 3.7.1999 Junioren-Europameisterschaft
Funchal3. 8.7.2000 Europameisterschaft Stein 11. 6.8.2000 Weltcup
Tiszaújváros20. 13.5.2001 Weltcup
Rennes22. 4.11.2001 Weltcup
Cancún15. 27.4.2002 Weltcup
Sankt Petersburg36. 2.6.2002 Europacup
Zundert14. 6.7.2002 Europameisterschaft
Györ33. 28.7.2002 Weltcup
Tiszaújváros35. 21.9.2002 Weltcup
Nizza35. 1.6.2003 Europacup
Zundert8. 21.2.2004 Ozeanien-Meisterschaft Devonport DNF 18.4.2004 Europameisterschaft
Valencia36. 16.7.2005 Premium-Europacup
Holten15. 15.10.2005 Europacup
PalermoDNF 23.4.2006 Europacup
Estoril18. 20.8.2006 Europacup
Genf10. 20.5.2007 Premium-Europacup
SanremoDNF DNF = did not finish
Einzelnachweise
- ↑ 2001 Cancun ITU Triathlon World Cup (englisch). International Triathlon Union (2009). Abgerufen am 15. November 2009.
- ↑ Results - Mazda London Triathlon (englisch). Tri247.com (2009). Abgerufen am 16. November 2009.
- ↑ Siehe http://delphine-py.onlinetri.com/index.php?page_id=356&news_id=26403. Abgerufen am 29. Januar 2011.
- ↑ Siehe http://archive.triathlon.org/zpg/zresults-ath-dtl.php?id=Mjc1. Abgerufen am 29. Januar 2011.
Weblinks
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