- Smith & Wesson Modell 39
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Smith & Wesson Modell 39 Allgemeine Information Entwickler/Hersteller: Smith & Wesson Herstellerland: USA Waffenkategorie: Pistole Ausstattung Gesamtlänge: 192 mm Gewicht:
(ungeladen):0,78 kg Lauflänge: 102 mm
Technische Daten Kaliber: Mögliche Magazinfüllungen: 8 Patronen Munitionszufuhr: Stangenmagazin Feuerarten: Halbautomatik Anzahl Züge: 6 Drall: Rechts Visier: verstellbar Verschluss: Masseverschluss Ladeprinzip: Rückstosslader Listen zum Thema Die Smith & Wesson Modell 39 ist eine halbautomatische Handfeuerwaffe, die für die amerikanischen Streitkräfte entwickelt wurde.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Die Smith & Wesson Modell 39 wurde nach dem 2.Weltkrieg als Antwort auf die deutsche Walther P38 in den USA entwickelt. Die militärische Führung der USA suchte nach einem Equivalent zur P38 und beauftragte Smith & Wesson 1949 mit der Entwicklung der ersten amerikanischen Double Action Pistole. Als Munition sollte das starke 9x19 Parabellum Kaliber dienen. Markteinführung des Modells 39 war 1955. Kurze Zeit später erschien das Modell 39-2 mit einigen Verbesserungen, u.a. ein kürzerer Hülsen-Auszieher. Zur großen Verbreitung der Waffe in den USA kam es nie, da das Kaliber 9mm noch nicht populär war. So wurde diese Waffe bei einigen Marine-Einheiten in Vietnam eingesetzt und die erste Behörde, die dieses Kaliber einsetzte, war die Illinois State Police im Jahr 1968. Im Jahr 1970 führte S&W das Modell 59 ein, das auf dem Modell 39 basiert, aber schon ein Magazin mit 14 Patronen aufnehmen konnte. Beide Modelle wurden bis in die frühen 1980er Jahre produziert.
Aufbau
Die S&W Modell 39-2 ist ein Rückstoßlader mit kurz zurückgleitendem Lauf. Das Griffstück ist aus Aluminium gefertigt, der Verschluss ist aus Stahl. Die dekorativen Griffschalen sind aus Nussbaumholz und werden jeweils mit einer S&W-Medaille verziert. An der Verbindungsstelle von Abzugsschutzbügel und Griffstück befindet sich der Druckknopf des Magazinhalters. Das Magazin ist dem der P38 stark nachempfunden, die S&W-Ingenieure spendierten lediglich eine kleine Aussparung auf der rechten Seite für den Magazinhalter. Direkt über dem Abzug befindet sich der Verschlussfanghebel, der den Verschluss in der hinteren Position arretiert, sobald die letzte Patrone verschossen ist. Das Visier ist in der Höhe und seitlich justierbar. Unterhalb des Visiers befindet sich der Sicherungshebel, der in der unteren Position die Waffe sichert, und nach oben geschwenkt die Waffe scharf macht. Allerdings hat S&W keine rote Markierung für die entsicherte Position angebracht. Zum Zerlegen der Pistole wird der Verschluss ein wenig zurückgezogen und in dieser Position wird der Verschlussfanghebel nach links herausgeschoben. Nun kann der Verschluss komplett herausgeschoben und entnommen werden.
Quellen und Literatur
- Dean K. Boorman: "Die Waffen von Smith&Wesson". Motorbuch Verlag 2003, ISBN 978-3613304833.
Weblinks
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