Concertino in ungarischer Weise

Concertino in ungarischer Weise

Das Concertino in ungarischer Weise in a-Moll ist ein etwa 10-minütiges Werk von Oskar Rieding (op. 21) für Violine und Klavier, das sich gut für den pädagogischen Einsatz eignet.

Violinstimme

Die Violinstimme bewegt sich ausschließlich in der 1. und 3. Lage. An einigen Stellen muss der 4. Finger in der 3. Lage zum Flageolett auf der E-Saite abgestreckt werden. Lagenwechsel erfolgen relativ häufig, z.T. mit einem leichten Glissando. Saitenwechsel und Akkorde über alle vier Saiten (auch im Pizzicato) müssen im Tempo sicher beherrscht werden.

All diese Feinheiten sind jedoch so umgesetzt, dass sie relativ isoliert vorkommen und sich deshalb gut üben lassen.

Klavierstimme

Die Klavierstimme ist mit Oktavgriffen durchzogen. Während sie in der Begleitung zunächst eher ruhig ist, verlangt sie insbesondere in den Solopassagen durchaus eine gute Koordination der rechten Hand. Auffällig ist das Tremolo, das mit unter in beiden Händen parallel vorkommt.


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